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01.07.2016 | PflegeMarkt | Ausgabe 7-8/2016

Antimikrobielle Peptide:
Heilberufe 7-8/2016

Alternativen zu Antibiotika

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 7-8/2016
Autor:
bf
_ Antimikrobielle Peptide wie Tyrothricin entpuppen sich zunehmend als erfolgreiche alternative Option zu Antibiotika – auch und vor allem in der Wundbehandlung. Die von vielen Organismen produzierten Antimikrobiellen Peptide (AMP) bergen mit ihren ausgeprägten antimikrobiellen und immunmodulatorischen Eigenschaften ein enormes Potenzial, herkömmliche Antibiotika zu ersetzen. Sie besitzen eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit, ein breites Wirkspektrum und vor allem ein äußerst geringes Risiko zur Entwicklung von Resistenzen. Da sich AMP, so der Mikrobiologe Prof. Dr. Jürgen Harder, Klinikum für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, beim Menschen in hohen Konzentrationen innerhalb der oberen Hautschichten finden, „ist ihr Einsatz vor allem in der modernen Wundtherapie sinnvoll”. Das gilt etwa für das aus Bacillus brevis isolierte AMP-Gemisch Tyrothricin. Laut Prof. Harder umfasst seine effektive und rasche antimikrobielle Aktivität diverse hautrelevante Infektionserreger, inklusive MRSA. „Es rekonstruiert den AMP-Schutz der Haut und fördert die Wundheilung“. Bislang sind keine Resistenzen bekannt und so besitzt Tyrothricin auch deshalb eine hohe Relevanz für die Wundbehandlung. Das AMP-Gemisch ist enthalten in Tyrosur®, wo es durch die Vorteile einer Hydro-Gel-Grundlage synergistisch ergänzt wird. „Dies ermöglicht eine zuverlässige Behandlung von oberflächlichen, kleinen und mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern infizierten Wunden”, so Prof. Harder. ...

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