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Therapie der ambulant erworbenen Pneumonie Steroide bei schwerer CAP - neue Daten lassen Kontroverse aufleben

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Auszug

Hintergrund und Fragestellung: Die Prävalenz und Sterblichkeit hospitalisierter Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (Comunity-Aquired Pneumonia, CAP) ist nach wie vor relativ hoch. Schon in der frühen Phase der COVID-19-Pandemie hatte sich gezeigt, dass der Einsatz von Dexamethason die Prognose der sauerstoffpflichtigen COVID-19-Pneumonie verbessert, vermutlich durch einen in erster Linie antiinflammatorischen Effekt. Der Nutzen der additiven Gabe systemischer Steroide bei der CAP wurde hingegen bislang oft kontrovers diskutiert. Die letzten großen Metaanalysen randomisierter Studien beschreiben immerhin Vorteile von systemischen Steroiden in Bezug auf eine raschere klinische Stabilisierung und Verkürzung der Klinikaufenthaltsdauer sowie - bei schwerer CAP - ein teilweise besseres Überleben [1, 2].
Patienten, die wegen einer schweren CAP auf der Intensivstation behandelt werden müssen, haben einer aktuellen Studie zufolge bessere Überlebenschancen, wenn sie Hydrocortison erhalten.
© Kiryl Lis / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)
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Titel
Therapie der ambulant erworbenen Pneumonie
Steroide bei schwerer CAP - neue Daten lassen Kontroverse aufleben
Verfasst von
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser
Publikationsdatum
26.06.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pneumo News / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1865-5467
Elektronische ISSN: 2199-3866
DOI
https://doi.org/10.1007/s15033-023-3512-6
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