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21. Amyloidose

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Unter dem Begriff Amyloidose wird eine heterogene Gruppe von Erkrankungen zusammengefasst, bei denen unterschiedliche Proteine in unlöslicher Form deponiert werden und dadurch die umgebenden Strukturen und Organe schädigen. Jedes Vorläuferprotein, das Amyloid bilden kann, induziert ein charakteristisches Muster des Organbefalls und typische Krankheitsbilder mit variabler Ausprägung. Bei Autopsien finden sich oft Amyloidablagerungen in verschiedenen Kompartimenten der Lunge, doch sind diese nicht immer mit Krankheitssymptomen verbunden. Der Nachweis einer Amyloidose geschieht histologisch mithilfe der Kongorotfärbung, die Identifizierung des zugrunde liegenden Proteins mit immunologischen Methoden in spezialisierten Zentren. Kontaktdaten finden sich im Internet und sind in diesem Beitrag tabellarisch zusammengefasst. Für die weitere Abklärung und die Erstellung eines Behandlungsplans existieren klinische Pfade und Empfehlungen, die dieser Beitrag in Form von Abbildungen, Tabellen und Literaturangaben zur Verfügung stellt. Alle Patienten mit Amyloidose sollten von einem dieser Zentren (mit)betreut werden, da die Expertise von prognostischer Bedeutung ist und generell bei seltenen Erkrankungen zentralisierte Forschung unser Handeln zum Wohle der aktuell und zukünftig Erkrankten bestimmen sollte.
Titel
Amyloidose
Verfasst von
Lars Hagmeyer
Ute Hegenbart
Stefan Schönland
Björn Kleibrink
Helmut Teschler
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_21
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