Operationen in der Gynäkologie reichen von relativ kleinen Eingriffen wie Hysteroskopie und Abrasio über Operationen der Mammae bis hin zu komplexen Tumorexstirpationen im Unterbauch, z. B. als OP nach Wertheim. Viele Patientinnen sind zwischen 30 und 50 Jahren alt und weisen eher selten anästhesiologisch relevante Komorbiditäten auf. Der Umstand, dass aus anästhesiologischer Sicht häufig »kleine Eingriffe« betreut werden, darf nicht zur Annahme verleiten, dass die Patientinnen das auch so empfinden. Gerade eine Malignomerkrankung oder ein toter Fetus stellen gravierende Einschnitte im Leben von zuvor geistig und körperlich gesunden Frauen dar.