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19.05.2021 | Anästhesie | CME Zahnärztliche Fortbildung | Ausgabe 2/2021

wissen kompakt 2/2021

Analgesie in der zahnärztlichen Praxis

Zeitschrift:
wissen kompakt > Ausgabe 2/2021
Autoren:
Dr. med. Dr. med. dent. A. Pabst, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. F. Halling
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Wichtige Hinweise

Redaktion

P. W. Kämmerer, Mainz

Zusammenfassung

Eine suffiziente und individuell angepasste Analgesie und Schmerztherapie ist ein aus der modernen Zahnmedizin und der zahnärztlichen Chirurgie nicht mehr wegzudenkender Aspekt moderner Behandlungskonzepte. Die meisten der heute standardmäßig durchgeführten zahnärztlichen und zahnärztlich-chirurgischen Behandlungen ließen sich erst mit der voranschreitenden Entwicklung und der klinischen Etablierung moderner Analgesieverfahren realisieren. In der Zahn- und Oralmedizin lässt sich die Analgesie vereinfacht in die Lokalanästhesie (Infiltrations‑, Leitungs- und intraligamentäre Anästhesie) und die orale, systemische Schmerztherapie, z. B. in Tablettenform (z. B. Paracetamol), unterscheiden. Diese beiden Formen der Analgesie gehen dabei meist Hand in Hand und können bei Bedarf simultan oder zeitversetzt begonnen und fortgeführt werden. Bezogen auf die orale Schmerztherapie gibt es mittlerweile eine Vielzahl von verfügbaren Wirkstoffen und Präparaten, die sich in Nichtopioid- (z. B. Ibuprofen) und niedrig-/bzw. hochpotente Opioidanalgetika (z. B. Tilidin, Tramadol, Morphin) einteilen lassen. Diese können in der Zahnmedizin und der zahnärztlichen Chirurgie entsprechend dem Stufenschema der Schmerztherapie gemäß WHO (World Health Organization) angewendet werden. Daneben können weitere Analgesieverfahren vom Behandler genutzt werden, wie z. B. der analgetische Effekt der zunehmend verbreiteten Lachgassedierung. Besondere Vorsicht bei der Lokalanästhesie und Analgesie muss bei Schwangeren gewahrt werden. Die Risikoaufklärung ist elementarer Bestandteil jeder Lokalanästhesie.

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