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Anästhesiologie

Übersichtsarbeiten und Kasuistiken

01.09.2017 | Tumorschmerz | Fortbildung | Ausgabe 5/2017

Schmerzpflaster: Pro & Contra

Patienten mit tumorbedingten und nicht tumorbedingten Dauerschmerzen benötigen eine effektive Schmerztherapie. Dies gelingt mithilfe von Fentanyl- und Buprenorphin-haltigen Schmerzpflastern, die einen nahezu konstanten Plasmaspiegel aufbauen. Ein klarer Vorteil - und wie sieht es mit den Nachteilen aus?

Autoren:
HCM Dr. med. Jürgen Eiche, Dr. med. Florian Schache

16.06.2017 | Hirntraumen | Original Article - Brain Injury | Ausgabe 8/2017

Beeinträchtigungen nach Gehirnverletzung mehr gefürchtet als der Tod

Patienten im Alter von über 75 Jahren mit traumatischer Gehirnverletzung lehnen lebensverlängernde neurochirurgische Eingriffe ab, wenn physische oder kognitive Einschränkungen zu befürchten sind. Das berichten Innsbrucker Ärzte in der Zeitschrift Acta Neurochirurgica.

Autoren:
Claudia Unterhofer, Wing Mann Ho, Katrin Wittlinger, Claudius Thomé, Martin Ortler

02.06.2017 | Prophylaxe mit Vitamin D, K und Fluor | Kasuistiken | Ausgabe 8/2017

Intrakranielle Vitamin-K-Mangel-Blutung trotz Supplementierung

Auch eine anästhesiologische Herausforderung

Ein 6 Wochen alter Säugling erlitt eine schwere intrazerebrale und subdurale Blutung mit Indikation zur operativen Entlastung, trotz oraler Vitamin-K-Prophylaxe und ansonsten normaler Entwicklung. Ein Bericht aus anästhesiologischer Sicht über dieses Krankheitsbild und dessen besondere Gerinnungsstörung.

Autoren:
DESA Dr. med. S. Ackermann, Dr. med. J. Schimpf, Dr. med. M. Richter

01.06.2017 | Tuberkulose | Fortbildung | Ausgabe 3/2017

Hätten Sie hier an eine Tbc gedacht?

Eine 30-jährige Patientin aus Äthiopien stellte sich mit seit 14 Tagen andauernden, lokalisierten Rückenschmerzen und progredienter Paraparese der Beine vor. Gleichzeitig hatte sie Fieber sowie unproduktiven Husten.

Autoren:
Dr. med. Maren Klausnitzer, Rolf Kalff, Albrecht Waschke

09.05.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Kasuistiken | Ausgabe 7/2017

Ungewöhnliche Komplikation nach PDK-Anlage

Ein 63-jähriger Patient wurde wegen Metastasen eines malignen Melanoms in der Lunge operiert. Beim Entfernen des Periduralkatheters am 4. Tag fiel auf, dass sich aus der Einstichstelle eine eitrig wirkende Flüssigkeit entleerte.

Autoren:
M. Schlipköter, T. Grieser, H. Forst

08.05.2017 | Patientensicherheit | Innovative Surgical Techniques Around the World | Ausgabe 9/2017

So treffen Sie selbst schwierigste Venen

Mit zwei simplen Lampen lassen sich oberflächliche Venen sicher darstellen und punktieren. Das funktioniert sogar bei Patienten mit Übergewicht, Nierenversagen oder intravenösem Drogenkonsum. Die Technik stellen die Autoren im World Journal of Surgery vor.

Autoren:
Elijah Zhengyang Cai, Kalarani Sankaran, Monica Tan, Yiong Huak Chan, Thiam Chye Lim

28.03.2017 | Anästhesiologie | Originalien | Ausgabe 5/2017 Open Access

Konflikteskalation im Operationssaal

Instrument des Risikomanagements im Operationssaal

Im OP treffen unterschiedliche Persönlichkeiten, Arbeitsweisen und Meinungen aufeinander. Reibungsverluste durch Konflikte sind somit natürlich, kosten aber Arbeitszeit und Geld. Eine Konfliktmatrix soll es ermöglichen, mit minimalem Aufwand das Ausmaß der Eskalation im multiprofessionellen OP-Team objektivierbar zu erfassen. Sie zeigt zudem auf, zwischen welchen Parteien die Gräben am tiefsten sind. 

Autoren:
D. Andel, K. Markstaller, H. Andel

13.03.2017 | Muskelrelaxanzien | Klinische Pharmakologie | Ausgabe 5/2017

Was kommt nach Succinylcholin, Rocuronium und Sugammadex?

Was kommt nach Succinylcholin, Rocuronium und Sugammadex?

Der Einsatz von Muskelrelaxanzien in der Anästhesie ist heutige nicht wegzudenken. Lange galt Succinylcholin als State of the Art für die „rapid sequence induction“ bei aspirationsgefährdeten Patienten. Die günstigen Eigenschaften sind jedoch von einer Vielzahl, teilweise gravierender, Nebenwirkungen begleitet. Was können die Alternativen?

Autoren:
Ph.D. PD Dr. med. N. Zoremba, G. Schälte, C. Bruells, F. K. Pühringer

08.03.2017 | Lokalanästhetika | Schmerztherapie | Ausgabe 7/2017

So fing alles an: die kontinuierliche Wundinfusion mit Lokalanästhetika

Unter besonderer Berücksichtigung der Beiträge von Walter Capelle und Ewald Fulde

Der Berliner Chirurg Walter Capelle und Ewald Fulde hatten schon in den 30er Jahren die kontinuierliche Infusion von Lokalanästhetika in das operative Wundgebiet propagiert. Doch erst über 60 Jahre später fand ihr Therapiekonzept Einzug in die Lehrbücher. Was passierte dazwischen?

Autoren:
Prof. Dr. M. Goerig, Prof. Dr. A. Gottschalk

06.03.2017 | Postoperative Schmerztherapie | Übersichten | Ausgabe 4/2017 Open Access

Piritramid - eine kritische Übersicht

Eine kritische Übersicht

Trotz geringer Evidenz wird Piritramid in Deutschland häufig als Opioid der Wahl zur postoperativen Analgesie genutzt. Es fehlen Daten zu Rezeptorpharmakologie, Dosis-Wirkungs-Beziehung und klinischen Dosierungsschemata. Somit stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage das Opioid favorisiert wird.

Autoren:
Dr. med. M. Hinrichs, A. Weyland, C. Bantel

02.03.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Bild und Fall | Ausgabe 5/2017

Was führte zu den therapierefraktären Kopfschmerzen nach Kaiserschnitt?

Verlauf im Rahmen einer primären Sectio caesarea

Bei einer 39-jährigen I‑Gravida, I‑Para kam es während des stationären Aufenthaltes nach primärer Sectio caesarea in Spinalanästhesie zu starken postspinalen Kopfschmerzen. Bei V.a. postpunktionelles Syndrom begannen die Ärzte eine Therapie mit Theophyllin und Koffein sowie eine Analgesie – doch erfolglos. Was wäre Ihr nächster Schritt?

Autoren:
Christina Stammberger, Ralf Adamus, Angela Wohlfarth, Cosima Brucker

07.02.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Allgemeinanästhesie | Ausgabe 4/2017

Der richtige Umgang mit zentralen Venenkathetern bei Kindern

Die Einlage eines Katheters kann verschiedene Komplikationen verursachen, welche von der Art des Katheters, der Punktionstechnik und dem Punktionsort beeinflusst werden. Es existieren verschiedene Maßnahmen, die dazu beitragen, diese Risiken zu minimieren. 

Autoren:
Dr. med. D. Aprili, Prof. Dr. med. T. O. Erb

07.02.2017 | Chronisches Schmerzsyndrom | Originalien | Ausgabe 4/2017

Neglect-like-Symptome bei Operationen an der oberen Extremität

Neglect-like-Symptome beschreiben das Erleben einer Extremität als fremdartig und wurden bei chronischen Schmerzerkrankungen sowie nach Kniegelenkersatz nachgewiesen. Diese Patienten sind in besonderem Maße von Schmerzen betroffen.

Autoren:
K. Welsch, P. Bialas, V. Köllner, T. Volk

01.02.2017 | Opioide | FORTBILDUNG . ÜBERSICHT | Ausgabe 3/2017

CME: Ist Ihr Patient opioidabhängig?

Ein Geschäftsmann mit langjährigem Rückenleiden kommt in Ihre Praxis. Mit seinem alten Hausarzt war er nicht zufrieden und auch nicht mit dem von Ihnen vorgeschlagenen Therapieregime aus NSAR & Physiotherapie. Ihm helfe nur Oxycodon. Ein CME-Beitrag darüber, wie Sie Suchterkrankungen erkennen und therapieren.

Autoren:
Dr. med. Johannes Just, Dr. med. Bettina Engel, Dr. med. Markus Bleckwenn, Prof. Dr. med. Klaus Weckbecker

30.01.2017 | Techniken in der Notfallmedizin | Leitlinien und Empfehlungen | Ausgabe 3/2017

S3-Leitlinie: Versorgung von Schwerverletzten

Update der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung 2016

Die Übersichtsarbeit fasst die aktuellen Änderungen und Neuerung der Leitlinie zusammen. Das Update umfasst die Abschnitte Präklinik, Schockraum und erste OP-Phase. 

Autoren:
DEAA Dr. P. Hilbert-Carius, T. Wurmb, H. Lier, M. Fischer, M. Helm, C. Lott, B. W. Böttiger, M. Bernhard

27.01.2017 | Postoperative Schmerztherapie | Originalien | Ausgabe 4/2017

Postoperative Akutschmerztherapie nach ambulanten Operationen mit Metamizol?

In Deutschland findet etwa ein Drittel aller Operationen ambulant statt, konkrete medikamentöse Konzepte sind hierbei bisher kaum untersucht. In der vorliegenden Studie wurden daher Patienten, die intra- und postoperativ Metamizol bekamen, zu ihren Schmerzen befragt.

Autoren:
Dr. med. E. A. Lux, E. Neugebauer, M. Zimmermann

24.01.2017 | Patientensicherheit | Kasuistiken | Ausgabe 2/2017

In situ abgebrochene 27-Gauge-Spinalnadel

Fallbericht und Übersicht über die Literatur

Bei einer Re-Resectio bricht in-situ die Spinalnadel ab. Welche Faktoren begünstigten die Komplikation?

Autoren:
PD Dr. med. A. D. Rieg, A. Dortgolz, S. Macko, R. Rossaint, G. Schälte

10.01.2017 | Direkte Antikoagulanzien | Leitthema | Ausgabe 2/2017

Eingriffe unter NOAK

Was ist möglich?

Die Erfahrungen mit NOAK sind noch sehr eingeschränkt. Der Übersichtsartikel fasst die Evidenz und Empfehlungen zum optimalen periinterventionellen/perioperativen/intensivmedizinischen antithrombotischen Management bei Patienten unter NOAK-Therapie zusammen.

Autoren:
PD Dr. med. A. Polzin, M. Kelm, P. Horn

09.01.2017 | Patientensicherheit | Übersichten | Ausgabe 5/2017

Vermeidung perioperativer Hypothermie

Umsetzung der S3-Leitlinie

Zur Optimierung der perioperativen Qualität und Patientensicherheit bei ambulanten und stationären Operationen sollte die S3-Leitlinie zur Vermeidung der perioperativen Hypothermie konsequent umgesetzt werden. Perioperative Normothermie ist ein Qualitätsindikator und kann unproblematisch durch Zusammenarbeit von Anästhesisten und Operateuren entlang den Empfehlungen der Leitlinie erreicht werden. 

Autoren:
PD Dr. med. E.-P. Horn, Prof. Dr. med. E. Klar, PD Dr. med. J. Höcker, Prof. Dr. med. A. Bräuer, Prof. Dr. med. B. Bein, Prof. Dr. med. H. Wulf, Prof. Dr. med. A. Torossian

05.01.2017 | Tiefe Beinvenenthrombose | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 1/2017

Vitamin-K-Antagonisten

Ist ihre Verordnung heute wirklich ein „Kunstfehler“?

Vorhofflimmern und venöse Thrombembolien zählen zu den häufigsten kardiovaskulären Erkrankungen. Zur Primär- und Sekundärprophylaxe von thrombembolischen Ereignissen dient die orale Antikoagulation. Hierfür standen bis vor wenigen Jahren nur Vitamin-K-Antagonisten (VKA) zur Verfügung. 

Autoren:
E. Rafflenbeul, Prof. Dr. J. Müller-Ehmsen

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