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13.09.2017 | Anästhesiologisches Vorgehen bei Lungenerkrankungen | Leitthema | Ausgabe 7/2017

Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 7/2017

Das Leben nach ARDS

Zeitschrift:
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin > Ausgabe 7/2017
Autoren:
B. Sensen, S. Braune, G. de Heer, T. Bein, Prof. Dr. S. Kluge
Wichtige Hinweise

Redaktion

U. Janssens, Eschweiler
M. Joannidis, Innsbruck

Zusammenfassung

Nach einem überlebten „acute respiratory distress syndrome“ (ARDS) leiden Patienten oftmals unter physischen und psychischen Langzeitfolgen. Dabei ist die Lungenfunktion der Überlebenden oft normal oder nur gering eingeschränkt, es besteht jedoch häufig eine Einschränkung der körperlichen Aktivität und Gehstrecke. Am auffälligsten ist jedoch die Vielzahl an depressiven Episoden, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Rate an kognitiven Störungen bei ARDS-Überlebenden beträgt 70–100 % bei Krankenhausentlassung, 46–80 % nach 1 Jahr und 20 % nach 5 Jahren, die Möglichkeit der Wiederaufnahme beruflicher Aktivität ist deutlich eingeschränkt. Aufgrund der vielfältigen Folgen müssen präventive Strategien entwickelt werden, um die hohe Prävalenz von persistierender körperlicher und psychischer Morbidität zu reduzieren. Neben einer konsequenten Prophylaxe und Therapie eines Delirs zeigen sich günstige Effekte für eine frühe und konsequente Mobilisierung und das Führen von Intensivtagebüchern.

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