Skip to main content
main-content

Anästhesiologie

Empfehlungen der Redaktion

03.03.2018 | Intensivmedizin | Letter | Ausgabe 5/2018

Assistenzsysteme: Intubierten Patienten eine Stimme geben

Intubierte Intensivpatienten können sich nur schwer mit Ihrer Stimme verständlich machen. Und auch die Kommunikation mittels Stift und Papier oder Piktogrammen ist oft unzureichend und führt zu Frustration, Kontrollverlust, Angst und Abhängigkeit. Schneller und besser können die Patienten mit einem Eye-Tracking-Systems kommunizieren, bei dem sei die Maus mit ihren Augen auf einem Computerbildschirm steuern.

Autoren:
Laëtitia Bodet-Contentin, Pierrick Gadrez, Stephan Ehrmann

14.08.2018 | Operationsvorbereitung | Nachrichten

STRIDE-Studie

Weniger Sedierung, weniger Delirien?

Lassen sich postoperative Delirien vermeiden, indem die Patienten intraoperativ weniger tief sediert werden? Ergebnisse einer Studie sprechen zwar dagegen. Doch womöglich gibt es Ausnahmen.

Autor:
Robert Bublak

24.07.2018 | Operative Dermatologie | Nachrichten

Mittel gegen die Angst bei dermatolgischen Eingriffen

Antistressball oder Händchenhalten im OP?

Können Patienten während eines lokalchirurgischen Eingriffs ihre Angst besser zügeln, wenn sie während der Prozedur einen Antistressball zusammenquetschen oder eine Assistentin die Hand hält?

Autor:
Dr. Christine Starostzik

17.07.2018 | Chirurgie | Nachrichten

Zu viele Geräusche

Konzentrationsprobleme im OP-Radau

Die Lärmbelastung im OP liegt oft über dem empfohlenen Grenzwert. Nicht jeder im Team fühlt sich gleichermaßen gestört.

Autor:
Dr. Beate Schumacher

15.05.2018 | Risikomanagement | Originalien | Ausgabe 6/2018

Feuer im OP: Was tun, damit es nicht brennt?

A systematic review

Feuer im OP-Saal werden in der Wahrnehmung aller an einer Operation beteiligten als Risiko eher vernachlässigt. Dabei bedarf es zur Entstehung nur ein Oxidans, Brennstoff und eine Zündquelle. Im englischsprachigen Beitrag werden die Gefahrenquellen sowie Präventionsmaßnahmen analysiert.

Autoren:
I. Kezze, PhD Priv.-Doz. Dr. N. Zoremba, Prof. Dr. R. Rossaint, Priv.-Doz. Dr. A. Rieg, Prof. Dr. M. Coburn, MA Priv.-Doz. Dr. G. Schälte

26.02.2018 | Arterielle Rekonstruktionen | Leitthema | Ausgabe 2/2018

NOAKs bei arteriellen Rekonstruktionen in der Gefäßmedizin

Aktueller Stand. VOYAGER-Studie. Was ist derzeit Standard?

Umfangreiche, v. a. kardiologische Studien belegen, dass die neuen Substanzen im Vergleich zu den bisherigen Medikamenten das Risiko schwerer Blutungsereignisse trotz eines begrenzten Anstiegs leichter Blutungen reduzieren. Zusätzlich weisen sie beträchtliche Vorteile in der Anwendung auf, während die Nachteile beherrschbar erscheinen. 

Autoren:
Dr. K. Stoberock, A. Larena-Avellaneda, T. Kölbel, G. Atlihan, F. Rohlffs, C. A. Behrendt, E. S. Debus

16.04.2018 | TAVI | Nachrichten

Aortenklappenersatz

TAVI funktioniert genauso gut ohne Allgemeinanästhesie

Bei der Implantation von Aortenklappen per Katheter (TAVI) auf eine Allgemeinanästhesie zu verzichten, hat laut Registerdaten aus England und Wales keine nachteiligen Folgen – im Gegenteil.

 

Autor:
Dr. Beate Schumacher

10.01.2018 | Direkte Antikoagulanzien | Leitthema | Ausgabe 2/2018

Perioperativer Umgang mit Antikoagulation

Operative Eingriffe an antikoagulierten Patienten können schwerwiegende Blutungskomplikationen nach sich ziehen. Dem gegenüber steht das erhöhte Thromboembolierisiko im Falle einer Pausierung. In diesem Beitrag finden Sie Handlungsempfehlungen zum Umgang mit perioperativer Antikoagulation.

Autoren:
J. F. Lock, J. Wagner, V. Luber, U. A. Dietz, S. Lichthardt, N. Matthes, K. Krajinovic, C.‑T. Germer, S. Knop, PD Dr. A. Wiegering

21.12.2017 | Regionalverfahren | Kasuistiken | Ausgabe 2/2018

Intramedulläre Injektion bei „tethered cord“

Fallbericht einer seltenen Komplikation bei Spinalanästhesie

Eine 31-jährige Patientin erleidet eine Rückenmarkschädigung bei nichtdiagnostiziertem „tethered cord“ (TC) im Rahmen einer Spinalanästhesie. Infolge einer spinalen Dysraphie kommt es bei dem TC häufig zu einem atypisch tiefen Konusstand. Dies führt bei Abwesenheit von Symptomen zu einem erheblichen Verletzungsrisiko im Rahmen neuroaxialer Blockaden. Häufige Symptome können u. a. ein behaarter Nävus am Rücken, Fußdeformitäten und Störungen der Miktion und Mastdarmentleerung sein.

Autoren:
L. Vogt, B. Rodermond, P. Post, S. Iborra, E. Stickeler, J. Schiefer, J. P. Alt, R. Rossaint, A. Röhl

20.11.2017 | Monitoring | Originalien | Ausgabe 1/2018

Kann Vorwärmung eine perioperativer Hypothermie verhindern?

Retrospektive Analyse von 7786 Patienten

Die deutschsprachige „S3 Leitlinie Vermeidung unbeabsichtigter perioperativer Hypothermie 2014“ war die erste international publizierte Leitlinie, die explizit die Vorwärmung von chirurgischen Patienten empfiehlt. Die vorliegende Arbeit prüft die Effektivität der Vorwärmung in der klinischen Routine.

Autoren:
Dr. R. Grote, A. J. Wetz, A. Bräuer, M. Menzel

05.12.2017 | Notfallmedikamente | Originalien | Ausgabe 1/2018

Notärztliche Erfahrung im Umgang mit Narkosemedikamenten

Ergebnisse einer Umfrage

Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, inwieweit die Leitlinie zur prähospitalen Narkose in der täglichen Praxis Anwendung findet und den Erfahrungsgrad von Notärzten im Umgang mit Narkosemedikamenten zu ermitteln.

Autoren:
Dr. med. A. Luckscheiter, M. Fischer, W. Zink

13.02.2018 | Pädiatrische Zahnheilkunde | Im Blickpunkt | Ausgabe 1/2018

Tod beim Kinderzahnarzt

Ein vierjähriger Junge stirbt, nachdem er beim Kinderzahnarzt zum Zwecke einer Kariesbehandlung sediert worden ist. Der Fall zeigt, mit welchen Risiken diese nach heutigen Kriterien meist unnötige Maßnahme verbunden ist.

Autoren:
Dr. Elke Oberhofer, Dr. med. Thomas Hoppen

20.11.2017 | Atemwegsmanagement | Originalien | Ausgabe 1/2018

Algorithmus zur Sicherung des unerwartet schwierigen Atemwegs

Eine Anwenderanalyse am Simulator

Zwischenfälle bei der Atemwegssicherung sind bis heute der Hauptfaktor anästhesiebedingter perioperativer Mortalität. Daher ist es von immenser Bedeutung, dass klinikinterne Algorithmen zur Sicherung des Atemwegs sicher beherrscht werden. Die vorliegende Studie untersucht die Algorithmustreue während der Sicherung eines unerwartet schwierigen Atemwegs am Simulator.

Autoren:
DESA Dr. med. T. Ott, K. Truschinski, M. Kriege, M. Naß, S. Herrmann, V. Ott, S. Sellin

02.10.2017 | Atemwegsmanagement | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung bei Kindern mit akuter respiratorischer Insuffizienz

Akutes Atemversagen kann auch im Kindesalter mit nichtinvasiver Beatmung (NIV) behandelt werden. In den letzten Jahren wurden die technischen Voraussetzungen der NIV-Beatmungsgeräte für das Kindesalter verbessert, zudem steht heutzutage eine größere Auswahl an konfektionierten nasalen und Full-face-Masken für Kinder ab dem Säuglingsalter als Interface zur Verfügung.

Autoren:
PD Dr. H. Fuchs, D. Klotz, T. Nicolai

02.10.2017 | Nichtinvasive Beatmung | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung in der Notaufnahme

Patienten mit dem Leitsymptom Luftnot oder der Diagnose einer akuten respiratorischen Insuffizienz sind Hochrisikopatienten, die häufig in Notaufnahmen vorgestellt werden. Was sind Indikationen, Vor- und Nachteile der NIV im Notaufnahmesetting?

Autoren:
Prof. Dr. H. Dormann, M. Sc. S. Lödel

18.10.2017 | Regionalverfahren | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Regionalanästhesie – ändern sich die Standards?

Die Regionalanästhesie hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen erlebt. Impulsgebend ist hier sicherlich die zunehmende Verwendung des Ultraschalls. Neben spannenden Einzelfallbeschreibungen unterschiedlichster Blockademöglichkeiten scheinen sich einige neue Verfahren so zu etablieren, dass sie in der Breite genutzt werden können.

Autoren:
Prof. Dr. T. Volk, Dr. C. Kubulus

31.07.2017 | Viszeralchirurgie | Originalien | Ausgabe 12/2017

CAVE – Ein Checklistensystem zur präoperativen Risikoevaluation

Leitliniengerechte kardiopulmonale Diagnostik vor allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffen

Die präoperative Risikoevaluation ist wesentlicher Bestandteil der Indikationsstellung zur Operation. Leitlinien beschreiben evidenzbasierte Algorithmen zur präoperativen Einschätzung des kardialen Risikos. Die Umsetzung der Leitlinienvorgaben im klinischen Alltag gelingt auch erfahrenen Ärzten nur in <50 % der Fälle.

Autoren:
FACS Prof. Dr. med. W. Schwenk, P. C. Hoffmann

21.09.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Patientensicherheit | Ausgabe 12/2017

Cave: Interskalenuskatheter

Interskalenäre Regionalanästhesie ist ein etabliertes hoch effektives Verfahren. Die birgt jedoch ein erhöhtes Risikopotenzial aufgrund der anatomischen Nähe zum zervikalen Rückenmark und zu zahlreichen Gefäßen. Zudem bleibt ein unerkannt halsmarknah oder intravasal platzierter Katheter, anders als bei einer „Single-shot“-Injektion, eine latente Gefahr bis zu seiner Entfernung. In diesem Artikel werden 7 Fälle solcher Katheterfehllagen beschrieben. 

Autoren:
DEAA Dr. P. Gaus, Ph. Kutz, J. A. Bachtler, R. Lindner, P. Saur

19.09.2017 | Malignome in der Schwangerschaft | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Anästhesie in der Schwangerschaft

In Deutschland unterziehen sich jedes Jahr rund 14.000 Schwangere nichtgynäkologischen Operationen. Eine Beeinträchtigung der uteroplazentaren Einheit durch Hypovolämie, Azidose, Hyper- oder Hypokapnie mit Gefährdung des Feten muss verhindert werden. Für ausgewählte Anästhetika gibt es trotz Off-label-Use keine eindeutigen Hinweise für eine teratogene Wirkung.

Autor:
PD Dr. med. G. Fröba

07.08.2017 | Anästhesiologisches Vorgehen bei Gerinnungsstörungen | Notfallmedizin | Ausgabe 11/2017

Ansätze zur prähospitalen Gerinnungstherapie

Aktuelle Übersicht für die zivile Notfallmedizin

Blutungen sind typische Traumafolgen. Ein Verbluten ist für rund 50 % der Todesfälle innerhalb der ersten 6 h nach Trauma verantwortlich. Zur adäquaten Blutungs- und Gerinnungstherapie zählt daher ein ineinandergreifendes Konzept, bestehend aus lokaler Blutstillung durch Druck, Kompression und ggf. Tourniquet, Wärmeerhalt, Verhinderung von Acidose und Hypokalzämie.

Autoren:
Dr. med. H. Lier, M. Bernhard, J. Knapp, C. Buschmann, I. Bretschneider, B. Hossfeld

Meistgelesene Beiträge

Neu im Fachgebiet AINS

 

 

 
 

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet AINS

  • 2014 | Buch

    Komplikationen in der Anästhesie

    Fallbeispiele Analyse Prävention

    Aus Fehlern lernen und dadurch Zwischenfälle vermeiden! Komplikationen oder Zwischenfälle in der Anästhesie können für Patienten schwerwiegende Folgen haben. Häufig sind sie eine Kombination menschlicher, organisatorischer und technischer Fehler.

    Herausgeber:
    Matthias Hübler, Thea Koch
  • 2013 | Buch

    Anästhesie Fragen und Antworten

    1655 Fakten für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DESA)

    Mit Sicherheit erfolgreich in Prüfung und Praxis! Effektiv wiederholen und im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat haben - dafür ist dieses beliebte Prüfungsbuch garantiert hilfreich. Anhand der Multiple-Choice-Fragen ist die optimale Vorbereitung auf das Prüfungsprinzip der D.E.A.A. gewährleistet.

    Autoren:
    Prof. Dr. Franz Kehl, Dr. Hans-Joachim Wilke
  • 2011 | Buch

    Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin

    Wie und wieso wirken vasoaktive Substanzen und wie werden sie wirksam eingesetzt Welche Substanzen eignen sich zur perioperativen Myokardprojektion? 
    Kenntnisse zur Pharmakologie und deren Anwendung sind das notwendige Rüstzeug für den Anästhesisten und Intensivmediziner. Lernen Sie von erfahrenen Anästhesisten und Pharmakologen.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Peter H. Tonner, Prof. Dr. Lutz Hein
  • 2013 | Buch

    Anästhesie und Intensivmedizin – Prüfungswissen

    für die Fachpflege

    Fit in Theorie, Praxis und Prüfung! In diesem Arbeitsbuch werden alle Fakten der Fachweiterbildung abgebildet. So können Fachweiterbildungsteilnehmer wie auch langjährige Mitarbeiter in der Anästhesie und Intensivmedizin ihr Wissen gezielt überprüfen, vertiefen und festigen.

    Autor:
    Prof. Dr. Reinhard Larsen

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update AINS und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise