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Anästhesiologie

Empfehlungen der Redaktion

02.10.2017 | Atemwegsmanagement | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung bei Kindern mit akuter respiratorischer Insuffizienz

Akutes Atemversagen kann auch im Kindesalter mit nichtinvasiver Beatmung (NIV) behandelt werden. In den letzten Jahren wurden die technischen Voraussetzungen der NIV-Beatmungsgeräte für das Kindesalter verbessert, zudem steht heutzutage eine größere Auswahl an konfektionierten nasalen und Full-face-Masken für Kinder ab dem Säuglingsalter als Interface zur Verfügung.

Autoren:
PD Dr. H. Fuchs, D. Klotz, T. Nicolai

02.10.2017 | Nichtinvasive Beatmung | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung in der Notaufnahme

Patienten mit dem Leitsymptom Luftnot oder der Diagnose einer akuten respiratorischen Insuffizienz sind Hochrisikopatienten, die häufig in Notaufnahmen vorgestellt werden. Was sind Indikationen, Vor- und Nachteile der NIV im Notaufnahmesetting?

Autoren:
Prof. Dr. H. Dormann, M. Sc. S. Lödel

18.10.2017 | Regionalverfahren | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Regionalanästhesie – ändern sich die Standards?

Die Regionalanästhesie hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen erlebt. Impulsgebend ist hier sicherlich die zunehmende Verwendung des Ultraschalls. Neben spannenden Einzelfallbeschreibungen unterschiedlichster Blockademöglichkeiten scheinen sich einige neue Verfahren so zu etablieren, dass sie in der Breite genutzt werden können.

Autoren:
Prof. Dr. T. Volk, Dr. C. Kubulus

31.07.2017 | Viszeralchirurgie | Originalien | Ausgabe 12/2017

CAVE – Ein Checklistensystem zur präoperativen Risikoevaluation

Leitliniengerechte kardiopulmonale Diagnostik vor allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffen

Die präoperative Risikoevaluation ist wesentlicher Bestandteil der Indikationsstellung zur Operation. Leitlinien beschreiben evidenzbasierte Algorithmen zur präoperativen Einschätzung des kardialen Risikos. Die Umsetzung der Leitlinienvorgaben im klinischen Alltag gelingt auch erfahrenen Ärzten nur in <50 % der Fälle.

Autoren:
FACS Prof. Dr. med. W. Schwenk, P. C. Hoffmann

21.09.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Patientensicherheit | Ausgabe 12/2017

Cave: Interskalenuskatheter

Interskalenäre Regionalanästhesie ist ein etabliertes hoch effektives Verfahren. Die birgt jedoch ein erhöhtes Risikopotenzial aufgrund der anatomischen Nähe zum zervikalen Rückenmark und zu zahlreichen Gefäßen. Zudem bleibt ein unerkannt halsmarknah oder intravasal platzierter Katheter, anders als bei einer „Single-shot“-Injektion, eine latente Gefahr bis zu seiner Entfernung. In diesem Artikel werden 7 Fälle solcher Katheterfehllagen beschrieben. 

Autoren:
DEAA Dr. P. Gaus, Ph. Kutz, J. A. Bachtler, R. Lindner, P. Saur

19.09.2017 | Malignome in der Schwangerschaft | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Anästhesie in der Schwangerschaft

In Deutschland unterziehen sich jedes Jahr rund 14.000 Schwangere nichtgynäkologischen Operationen. Eine Beeinträchtigung der uteroplazentaren Einheit durch Hypovolämie, Azidose, Hyper- oder Hypokapnie mit Gefährdung des Feten muss verhindert werden. Für ausgewählte Anästhetika gibt es trotz Off-label-Use keine eindeutigen Hinweise für eine teratogene Wirkung.

Autor:
PD Dr. med. G. Fröba

07.08.2017 | Gerinnungsstörungen | Notfallmedizin | Ausgabe 11/2017

Ansätze zur prähospitalen Gerinnungstherapie

Aktuelle Übersicht für die zivile Notfallmedizin

Blutungen sind typische Traumafolgen. Ein Verbluten ist für rund 50 % der Todesfälle innerhalb der ersten 6 h nach Trauma verantwortlich. Zur adäquaten Blutungs- und Gerinnungstherapie zählt daher ein ineinandergreifendes Konzept, bestehend aus lokaler Blutstillung durch Druck, Kompression und ggf. Tourniquet, Wärmeerhalt, Verhinderung von Acidose und Hypokalzämie.

Autoren:
Dr. med. H. Lier, M. Bernhard, J. Knapp, C. Buschmann, I. Bretschneider, B. Hossfeld

09.06.2017 | Störungen des Calciumhaushalts | Bild und Fall | Ausgabe 6/2017

Zu viel des Guten: unklare schwere Hyperkalziämie mit Nierenversagen

Ein 50-Jähriger wurde aufgrund von Flankenschmerzen und Kreatininanstieg auf 440 µmol/l bei bekannten chronischen Harnstauungsnieren urologisch versorgt. Trotzdem blieb die Nierenfunktionsverschlechterung bestehen. Zudem fiel auf, dass eine vorbekannte Hyperkalziämie deutlich verschlechtert war. 

Autoren:
Dr. med. Alexandra Schiller, Karl Peter Schlingmann, Clemens D. Cohen

06.09.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Fortbildung | Sonderheft 1/2017

Kindernotfall: Worauf es ankommt

Statt "Viel ist mehr" heißt es in Notfallsituationen besser "Gemeinsam ist mehr", wie dieses Fallbeispiel aus der pädiatrischen Notfallambulanz zeigt. Wie hätte der Ablauf verbessert werden können?

Autoren:
Dr. med. Annika Paulun, Dr. med. Ellen Heimberg

13.09.2017 | Lungenerkrankungen | Leitthema | Ausgabe 7/2017

Das Leben nach ARDS

Nach einem überlebten „acute respiratory distress syndrome“ (ARDS) leiden Patienten oftmals unter physischen und psychischen Langzeitfolgen. Dabei ist die Lungenfunktion der Überlebenden oft normal oder nur gering eingeschränkt, es besteht jedoch häufig eine Einschränkung der körperlichen Aktivität und Gehstrecke. Am auffälligsten ist jedoch die Vielzahl an depressiven Episoden, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen.

Autoren:
B. Sensen, S. Braune, G. de Heer, T. Bein, Prof. Dr. S. Kluge

25.10.2017 | Gynäkologie und Geburtshilfe | Nachrichten

Placebokontrollierte Studie

Dauer der Austreibungsphase ohne PDA nicht verändert

Das Beenden der Periduralanästhesie (PDA ) nach der ersten Geburtsphase beeinflusst offenbar nicht die Dauer der Austreibungsphase, wie aus einer prospektiven, placebokontrollierten Studie hervorgeht.

Autor:
Peter Leiner

31.01.2017 | Traumatologische Notfälle | Übersicht | Sonderheft 1/2017

„Stop the bleeding“ beim Traumapatienten

Weltweit gehört das Trauma zu den 10 häufigsten Todesursachen. Allein in der EU geht man von 1 Mio. Toten aus. Bei Betrachtung der Todesursachen stellt man fest, dass die häufigste Todesursache bei diesen Unfällen die Blutung ist.

Autor:
Prof. Dr. med. B. Friemert

04.05.2017 | Traumatologie und Orthopädie | Kasuistiken | Ausgabe 9/2017

Morel-Lavallée-Läsion

Schwerstverletzte 13-Jährige nach Überrolltrauma

Ein Überrolltrauma ist für das Unfallopfer meist mit multiplen Verletzungen verbunden. Eine pragmatische Blutungskontrolle ist essenziell. Die typischen Druck- und Scherkräfte können an der Grenzfläche von Subkutis und Faszie eine Minderperfusion des Gewebes und auch die Entstehung von großen flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen verursachen, das Vollbild einer sogenannten Morel-Lavallée-Läsion.

Autoren:
MHBA Dr. med. F. C. F. Schmitt, T. Brenner, S. Hofer, M. A. Weigand, P. A. Grützner, U. Kneser, T. Kremer, J. Franke, U. Müller

19.10.2017 | Erythrozytentransfusion | Nachrichten

Transfusionsmedizin

Mütterblut für Männer fatal?

Bei der Übertragung von Erythrozytenkonzentraten haben niederländische Ärzte einen überraschenden Risikofaktor ausgemacht.

Autor:
Dr. Beate Schumacher

02.06.2017 | Prophylaxe mit Vitamin D, K und Fluor | Kasuistiken | Ausgabe 8/2017

Intrakranielle Vitamin-K-Mangel-Blutung trotz Supplementierung

Auch eine anästhesiologische Herausforderung

Ein 6 Wochen alter Säugling erlitt eine schwere intrazerebrale und subdurale Blutung mit Indikation zur operativen Entlastung, trotz oraler Vitamin-K-Prophylaxe und ansonsten normaler Entwicklung. Ein Bericht aus anästhesiologischer Sicht über dieses Krankheitsbild und dessen besondere Gerinnungsstörung.

Autoren:
DESA Dr. med. S. Ackermann, Dr. med. J. Schimpf, Dr. med. M. Richter

29.09.2017 | Jahrestagung der DGKJ 2017 | Kongressbericht | Onlineartikel

„Allah gibt und nimmt wieder zurück"

Sterben im Islam

Um muslimische Patienten beim Sterbeprozess begleiten zu können, sollten Ärzte die religiösen Riten rund um den Tod kennen. Diese stellte Prof. Dr. Fuad Aksu von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln vor.

Autor:
Dr. Nicola Zink

07.02.2017 | Chronisches Schmerzsyndrom | Originalien | Ausgabe 4/2017

Neglect-like-Symptome bei Operationen an der oberen Extremität

Neglect-like-Symptome beschreiben das Erleben einer Extremität als fremdartig und wurden bei chronischen Schmerzerkrankungen sowie nach Kniegelenkersatz nachgewiesen. Diese Patienten sind in besonderem Maße von Schmerzen betroffen.

Autoren:
K. Welsch, P. Bialas, V. Köllner, T. Volk

06.03.2017 | Postoperative Schmerztherapie | Übersichten | Ausgabe 4/2017 Open Access

Piritramid - eine kritische Übersicht

Eine kritische Übersicht

Trotz geringer Evidenz wird Piritramid in Deutschland häufig als Opioid der Wahl zur postoperativen Analgesie genutzt. Es fehlen Daten zu Rezeptorpharmakologie, Dosis-Wirkungs-Beziehung und klinischen Dosierungsschemata. Somit stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage das Opioid favorisiert wird.

Autoren:
Dr. med. M. Hinrichs, A. Weyland, C. Bantel

16.06.2017 | Hirntraumen | Original Article - Brain Injury | Ausgabe 8/2017

Beeinträchtigungen nach Gehirnverletzung mehr gefürchtet als der Tod

Patienten im Alter von über 75 Jahren mit traumatischer Gehirnverletzung lehnen lebensverlängernde neurochirurgische Eingriffe ab, wenn physische oder kognitive Einschränkungen zu befürchten sind. Das berichten Innsbrucker Ärzte in der Zeitschrift Acta Neurochirurgica.

Autoren:
Claudia Unterhofer, Wing Mann Ho, Katrin Wittlinger, Claudius Thomé, Martin Ortler

13.03.2017 | Muskelrelaxanzien | Klinische Pharmakologie | Ausgabe 5/2017

Was kommt nach Succinylcholin, Rocuronium und Sugammadex?

Was kommt nach Succinylcholin, Rocuronium und Sugammadex?

Der Einsatz von Muskelrelaxanzien in der Anästhesie ist heutige nicht wegzudenken. Lange galt Succinylcholin als State of the Art für die „rapid sequence induction“ bei aspirationsgefährdeten Patienten. Die günstigen Eigenschaften sind jedoch von einer Vielzahl, teilweise gravierender, Nebenwirkungen begleitet. Was können die Alternativen?

Autoren:
Ph.D. PD Dr. med. N. Zoremba, G. Schälte, C. Bruells, F. K. Pühringer

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Akutschmerztherapie: So delegieren Sie an nichtärztliches Personal

01.02.2018 | CME | Ausgabe 2/2018

Medikamente zur intravenösen Narkoseinduktion: Propofol

Neu im Fachgebiet AINS

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  • 2014 | Buch

    Komplikationen in der Anästhesie

    Fallbeispiele Analyse Prävention

    Aus Fehlern lernen und dadurch Zwischenfälle vermeiden! Komplikationen oder Zwischenfälle in der Anästhesie können für Patienten schwerwiegende Folgen haben. Häufig sind sie eine Kombination menschlicher, organisatorischer und technischer Fehler.

    Herausgeber:
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  • 2013 | Buch

    Anästhesie Fragen und Antworten

    1655 Fakten für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DESA)

    Mit Sicherheit erfolgreich in Prüfung und Praxis! Effektiv wiederholen und im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat haben - dafür ist dieses beliebte Prüfungsbuch garantiert hilfreich. Anhand der Multiple-Choice-Fragen ist die optimale Vorbereitung auf das Prüfungsprinzip der D.E.A.A. gewährleistet.

    Autoren:
    Prof. Dr. Franz Kehl, Dr. Hans-Joachim Wilke
  • 2011 | Buch

    Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin

    Wie und wieso wirken vasoaktive Substanzen und wie werden sie wirksam eingesetzt Welche Substanzen eignen sich zur perioperativen Myokardprojektion? 
    Kenntnisse zur Pharmakologie und deren Anwendung sind das notwendige Rüstzeug für den Anästhesisten und Intensivmediziner. Lernen Sie von erfahrenen Anästhesisten und Pharmakologen.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Peter H. Tonner, Prof. Dr. Lutz Hein
  • 2013 | Buch

    Anästhesie und Intensivmedizin – Prüfungswissen

    für die Fachpflege

    Fit in Theorie, Praxis und Prüfung! In diesem Arbeitsbuch werden alle Fakten der Fachweiterbildung abgebildet. So können Fachweiterbildungsteilnehmer wie auch langjährige Mitarbeiter in der Anästhesie und Intensivmedizin ihr Wissen gezielt überprüfen, vertiefen und festigen.

    Autor:
    Prof. Dr. Reinhard Larsen

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