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21.04.2021 | Analkarzinom | CME-Topic | Ausgabe 5/2021

best practice onkologie 5/2021

Analkarzinom: die neue Leitlinie

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 5/2021
Autoren:
Prof. Dr. M. Oette, F. A. Mosthaf, S. Esser
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

S. Schmitz, Köln

Zusammenfassung

Für das Analkarzinom wurde eine neue S3-Leitlinie erstellt. Das Analkarzinom tritt v. a. bei Patienten mit Immunsuppression, Z. n. Organtransplantation und bei mit humanem Immundefizienzvirus (HIV-)Infizierten auf. In >90 % der Fälle besteht ein Plattenepithelkarzinom des Analkanals oder Analrands, meist liegt dem eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus zugrunde. Die entsprechende Präkanzerose wird als anale intraepitheliale Dysplasie bezeichnet. Die Diagnostik umfasst klinische Untersuchung, Endoskopie und multiparametrische Magnetresonanztomographie (MRT) sowie Computertomographie (CT) zum Ausschluss von Fernmetastasen. Allen Patienten mit Analkarzinom soll ein HIV-Test angeboten werden. Neben der chirurgischen Exzision stellt die kombinierte Radiochemotherapie den wichtigsten Baustein der Behandlung dar. Die Nachsorge erfolgt nach Schema, eine histologische Responsebeurteilung sollte in der Woche 26 erfolgen.

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Literatur
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