Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Analkarzinoms
- 12.04.2023
- Analkarzinom
- CME
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Felix Aigner
- PD Dr. med. Robert Siegel
- Erschienen in
- Die Chirurgie | Ausgabe 10/2023
Zusammenfassung
Trotz steigender Inzidenz bleibt das Analkarzinom ein seltener gastrointestinaler Tumor, sodass in der Breite der Primärversorgung oft wenig Erfahrung in der Versorgung betroffener Patienten besteht. Das Plattenepithelkarzinom („squamous cell carcinoma“ [SCC]) macht weit über 90 % aller Analkarzinome aus und ist fast immer mit einer Infektion durch das humane Papillomavirus assoziiert. Der vorliegende Beitrag beschränkt sich auf SCC des Analkanals und Analrands. Schwerpunkte sind Primärdiagnostik, chirurgische Therapie, Response-Beurteilung und Nachsorge. Unabhängig von Tumorlokalisation und Stadium erfolgt die Behandlung nach Beschluss im interdisziplinären Tumorboard. Analrandkarzinome im Stadium I (und IIa) können durch eine R0-Exzision erfolgreich behandelt werden. Die kombinierte Radiochemotherapie als Standardtherapie im Stadium II und III wird kurz zusammengefasst. Der Beitrag basiert im Wesentlichen auf der neuen deutschsprachigen S3-Leitlinie für das Analkarzinom.
- Titel
- Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Analkarzinoms
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Felix Aigner
PD Dr. med. Robert Siegel
- Publikationsdatum
- 12.04.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Analkarzinom
Rektumexstirpation
Analkarzinom
Proktoskopie
Becken-MRT
Rektumexstirpation
Zytostatische Therapie
Humane Papillomviren
Strahlentherapie
Chirurgie - Erschienen in
-
Die Chirurgie / Ausgabe 10/2023
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00104-023-01849-2
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