Die Psychoanalytisch-interaktionelle Methode in Klinik und Praxis
- 10.12.2025
- Analytische Psychotherapie
- CME
- Verfasst von
- Dipl.-Psych. Jessica Arnswald
- Andreas Dally
- Erschienen in
- Die Psychotherapie | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
Die Psychoanalytisch-interaktionelle Methode (PiM) ist eines von 3 Verfahren, die im Göttinger Modell der Gruppenpsychotherapie je nach Strukturniveau der Teilnehmenden Anwendung finden. Sie hat ihren Ursprung in der Therapie von Entwicklungsstörungen der Persönlichkeit, sog. strukturellen Störungen, ist mittlerweile auch im Einzel-Setting und in Nachbardisziplinen, v. a. im pädagogischen Bereich, etabliert. Strukturelle Einschränkungen zeigen sich vorrangig in Beziehungsschwierigkeiten und können gruppentherapeutisch besonders gut erkannt und verändert werden. In der PiM trägt die Gruppenleitung durch eine antwortende, resonante und auf gleichrangigen Austausch ausgerichtete therapeutische Haltung dazu bei, dass die interpersonellen Schwierigkeiten erkannt und schrittweise verändert werden können. Die Wirksamkeit der Methode konnte in verschiedenen Studien für die Behandlung von Cluster-B-Persönlichkeitsstörungen bei Erwachsenen und Jugendlichen nachgewiesen werden.
- Titel
- Die Psychoanalytisch-interaktionelle Methode in Klinik und Praxis
- Verfasst von
-
Dipl.-Psych. Jessica Arnswald
Andreas Dally
- Publikationsdatum
- 10.12.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Die Psychotherapie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00278-025-00820-2
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