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Was kann die Gefäßchirurgie bei vaskulären Malformationen leisten?

Aufgrund ihrer Seltenheit sehen die meisten Gefäßmediziner vaskuläre Malformationen nur vereinzelt. Therapiert werden kann die „orphan disease“ medikamentös, interventionell und operativ, Leitlinien fehlen. Das macht eine Behandlung nicht einfacher. In diesem Artikel werden Ihnen Fälle präsentiert, in denen die Chirurgie die Therapie der Wahl darstellt.

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Kasuistiken

Liegt die Ernährungssonde doch falsch?

Postoperativ wird bei einem 72-jährigen Patienten – unter erschwertem Vorschieben – eine nasogastrale Ernährungssonde angelegt. Diese liegt mutmaßlich korrekt im Ösophagus. Dann jedoch steigen die Infektparameter.

Beidseitige Optikusatrophie und progredienter Visusverlust – Ihre Diagnose?

Ein 17-jähriger, männlicher Patient stellt sich erstmals in der Sprechstunde der Universitäts-Augenklinik vor. Er berichtet von einer progredienten Sehverschlechterung beider Augen, am linken Augen könne er seit einem Jahr gar nichts mehr sehen. Erst die weiterführende Diagnostik offenbart die Ursache.

Wie hängen Aneurysma, Sepsis und Kolonkarzinom zusammen?

Ein 92-jähriger Mann stellt sich mit progredienter Dyspnoe, starken retrosternalen atemabhängigen Schmerzen und Fieber vor. Das Thorax-CT zeigt ein Aortenaneurysma mit einer Dissektion und periaortalem Gas. Liegt die Ursache in der Sepsis, die einige Monate zuvor aufgetreten ist – und wie ist die weitere Behandlung verlaufen?

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Gender Matters – Wo steht die Gefäßchirurgie auf dem Weg zur Gendermedizin?

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gefäßmedizin beruhen unter anderem auf hormonellen Einflüssen, die die Endothelfunktion und vaskuläre Reaktivität modulieren. Nach der Menopause steigt das kardiovaskuläre Risiko, was auf protektive …

Gefäßchirurgische Eingriffe bei Schwangeren – Eine interdisziplinäre Herausforderung

Gefäßchirurgische Eingriffe in der Schwangerschaft sind selten. Um eine optimale Versorgung für die Patientinnen und die ungeborenen Kinder gewährleisten zu können, ist es wichtig die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft zu …

Empfehlungen zur Prävention und Risikooptimierung beim Bauchaortenaneurysma: eine evidenzbasierte und laienverständliche Informationsbroschüre

Obwohl sich aktuell in Deutschland etwa 500 Krankenhäuser evidenzbasiert um die invasive Ausschaltung großer Bauchaortenaneurysmen (5,0 cm bei Frauen und 5,5 cm bei Männern) kümmern und dieses Thema einen zentralen Stellenwert in der …

DGK-Kommentar zu den Leitlinien der ESC (2024) zur Behandlung der peripheren arteriellen und aortalen Erkrankungen

Die aktualisierten Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zu peripheren arteriellen und aortalen Erkrankungen (PAAD) fasst umfassende Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Erkrankungen des arteriellen Gefäßsystems …

Kawasaki-Syndrom – Diskussion zur US-Leitlinie von 2024

Sieben Jahre nach der letzten Stellungnahme hat die American Heart Association ihre Leitlinien zum Kawasaki-Syndrom aktualisiert. Die Diagnose bleibt klinisch; ein spezifischer Biomarker fehlt weiterhin. Die erforderliche Fieberdauer wurde von 5 …

Risikoevaluation bei thorakalem Aortenaneurysma

Thorakale Aortenaneurysmen bergen ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen wie akute Typ-A-Dissektionen. Die traditionelle Risikostratifikation basiert primär auf dem maximalen Aortendurchmesser, doch viele Dissektionen treten bei …

Was kann die Gefäßchirurgie bei vaskulären Malformationen leisten?

Aufgrund ihrer Seltenheit sehen die meisten Gefäßmediziner vaskuläre Malformationen nur vereinzelt. Therapiert werden kann die „orphan disease“ medikamentös, interventionell und operativ, Leitlinien fehlen. Das macht eine Behandlung nicht einfacher. In diesem Artikel werden Ihnen Fälle präsentiert, in denen die Chirurgie die Therapie der Wahl darstellt.

Zertifizierte Gefäßzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Gründung und Zusammenarbeit der Fachgesellschaften der Gefäßchirurgie in Österreich (ÖGG), Deutschland (DGG) und der Schweiz (SGG) wird mit einem Fokus auf die Qualitätsbemühungen und vor allem die Entwicklung von „zertifizierten Gefäßzentren“ …

Klassifizierung und Ergebnisse des „distal stent graft-induced new entry“ nach der Frozen-Elephant-Trunk-Operation

Der „distale stent graft-induced new entry“ (dSINE) stellt eine Komplikation nach der Frozen-Elephant-Trunk(FET)-Operation dar; er führt zu einem negativen Aortenremodellierung und hat eine hohe Reinterventionsrate. In der Studie wurden 512 …

Buchkapitel zum Thema

Gefäßnotfälle

Es gibt verschiedene Gefäßnotfälle mit denen Notfallmediziner an den Einsatzstellen konfrontiert werden können. Die wichtigsten wie die Aortendissektion, die Ruptur eines Bauchaortenaneurysmas, der arterielle Gefäßverschluss und die Thrombose …

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Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Kolorektalkarzinom nach Polypektomie ist meist Intervallkrebs

Entwickeln Patienten nach einer Koloskopie mit Polypenentfernung einen bösartigen kolorektalen Tumor, handelt es sich am häufigsten um einen Intervallkrebs noch vor der nächsten Kontrollkoloskopie. Das haben US-Forscher herausgefunden und auch die Gründe untersucht.

Fehlerhafte Befunde bei Brustkrebs-Patientinnen: Uni-Medizin Göttingen überprüft Untersuchungsergebnisse

Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.

Mit KI gegen Mukositis und Polyneuropathie

KI-Analysen von elektronischen Patientenakten können helfen, vielversprechende Signale für potenzielle Wirkstoffe gegen Chemotherapienebenwirkungen zu erhärten. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Studie aus Japan.

ctDNA kann Nutzen von COX-2-Hemmer bei Darmkrebs vorhersagen

Welche Personen mit Stadium-III-Kolonkarzinom von der zusätzlichen Therapie mit Celecoxib prognostisch profitieren, lässt sich möglicherweise aus der Untersuchung auf zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) ableiten. Dafür spricht zumindest eine Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie CALGB/SWOG 80702.

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Bildnachweise
Marginalvene Typ IV/© Gebhardt C et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, OCT der Papille am linken Auge/© Jandewerth T et al. doi.org/10.1007/s00129-024-05289-9 unter CC-BY 4.0, Angiogramm bei Bauchaortenaneurysma/© Belezapoy / Stock.adobe.com, PET-CT Aortenaneurysma/© Novoa Usme M.M. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Zerebrales Aneurysma/© Springer Medizin Verlag GmbH, Übergabe Notfallpatient vom Rettungsdienst an Notaufnahme/© andresr / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Arzt übergibt Patient Medikamente/© joyfotoliakid / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau mit Tablette und Wasserglas in Händen/© fizkes / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Operation/© Tobilander / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Blutdruck messen/© (M) sudok1 / stock.adobe.com, Ernährungssonde im Röntgenbild/© Klinischer Image- und Bilddokumentenfokus der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin; Otto-von-Guericke-Universität mit Universitätsklinikum, Magdeburg, Deutschland, Search Icon, Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Darmpolypen/© Hollenbach M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Arzt erläutert Mammographie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Box mit Tabletten/© ekachai050050 / stock.adobe.com (Symbolbild), Blutabnahme/© Grafvision / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)