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Am Beispiel von zehn hochriskanten Erkrankungen hat ein Team von US-Forschenden untersucht, wie häufig es in der Notaufnahme zu potentiellen Diagnosefehlern kommt – und was die Folgen sind.
Lipidsenker scheinen einen signifikanten Schutz vor Erkrankungen der Aorta zu bieten. Das geht aus einer umfangreichen Analyse von Biobank- und Pharmakovigilanz-Daten hervor. Antihypertensiva bewirken da offenbar weniger.
In Schweden ist die Anzahl an Notoperationen bei abdominalen Aortenaneurysmen zurückgegangen, potenziell sicherere elektive Eingriffe nehmen dagegen zu. Forschende führen das auf ein einschlägiges Screeningprogramm zurück.
Bei Patienten, die aus diversen Gründen täglich Acetylsalicylsäure (ASS) einnahmen, vergrößerten sich bestehende Bauchaortenaneurysmen weniger schnell als bei Patienten ohne ASS-Behandlung, beobachteten US-Untersucher in einer monozentrischen Studie.
Unter einer Therapie mit VEGFR-Tyrosinkinasehemmern ist das Risiko für Aneurysmen und Arteriendissektionen um rund die Hälfte höher als unter einer Behandlung mit Capecitabin. Das legt eine koreanische Analyse von Versicherungsdaten nahe.
Von den meisten thorakalen Aortenaneurysmen (TAA) geht langfristig offenbar nur ein geringes Risiko aus. Gefährlich wird es allerdings ab einem bestimmten Durchmesser.
Bei Patientinnen und Patienten mit akuter Aortenerkrankung sollten Notfallteams häufiger eine invasive arterielle Blutdruckmessung erwägen. In einer US-Studie führte diese in jedem dritten Fall zu einer Umstellung der Hochdrucktherapie.
Mit RAAS-Blockern ist das Risiko für die Ruptur von Hirnaneurysmen in etwa halbiert – und zwar unabhängig von der Blutdrucksenkung. Besonders ausgeprägt ist die Risikoreduktion nach einer Analyse aus China unter Sartanen.
Bei chronischen thorakalen Aortenaneurysmen gilt es abzuwägen: Abwarten oder intervenieren? Eine britische Analyse liefert neue Daten zum Verlauf der Erkrankung vor einer Intervention und zum Sterberisiko der Patienten.
Genügt bei kleinen Bauchaortenaneurysmen (AAA) die CT-Überwachung alle zwei Jahre? US-Forschern zufolge ist das ohne großes Risiko zumindest bei Männern möglich – allerdings nur, wenn man einen bestimmten Parameter kennt.
Es wird geschätzt, dass etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland ein zerebrales Aneurysma haben. Wenn es rupturiert, ist die Mortalität mit 30% sehr hoch. Dennoch ist nicht immer eine Therapie sinnvoll.
Manchmal ist eine transösophageale Echokardiografie nötig, um eine kardiale Ursache für Ödeme und zunehmende Dyspnoe nach einer Geburt abzuklären. Bei einer 38-jährigen Frau wiesen Ärzte damit eine Aortendissektion nach, die im CT nicht sichtbar war.
Akute Dissektionen der thorakalen Aorta sind eine seltene, aber umso gefährlichere Ursache von Brustschmerzen. Die schlechte Prognose und hohe Letalität sind nicht zuletzt durch die fehleranfällige Differenzialdiagnostik bedingt.
Bei elektiv operierten Patienten mit Bauchaortenaneurysma ist die endovaskuläre Technik (EVAR) zwar kurzfristig mit einem Überlebensvorteil verbunden. Dieser Vorteil gegenüber dem offenen Eingriff scheint sich jedoch vor allem bei betagten Patienten nach wenigen Jahren zu verlieren.
Hypertoniepatienten entwickeln eher ein abdominelles Aortenaneurysma als normotensive Personen. Besonders einflussreich scheint der diastolische Druck zu sein.
Die Sterberate bei Klinikeinweisungen am Wochenende ist tatsächlich erhöht – bestätigt eine aktuelle Metaanalyse. Dies gilt aber vor allem für elektive Eingriffe. Zudem variiert der Effekt je nach Land und Aufnahmegrund.
Ein endovaskulärer Eingriff bei asymptomatischen Bauchaortenaneurysmen ist nicht mit einer erhöhten Langzeitmortalität verbunden. Es sind lediglich häufiger Sekundäreingriffe nötig als nach einer offenen Op.
Patienten mit Nasopharynxkarzinomen sind durch eine Bestrahlung langfristig einem erhöhten Risiko für intrakranielle Aneurysmen ausgesetzt. Das lassen die Ergebnisse einer großen taiwanesischen Studie vermuten.
Unter einer Antibiose mit Fluorchinolonen treten vermehrt Aortenaneurysmen und –dissektionen auf. Auf 1000 Patientenjahre werden 1,2 Fälle beobachtet, mit Amoxicillin sind es nur 0,7.
Patienten mit Bauchaortenaneurysma haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für genetisch bedingte Dyslipidämien. Darauf deutet eine Auswertung mehrerer Studien hin.
Das Clipping von rupturierten subarachnoidalen Aneurysmen hat zwar viele Vorteile, aber ist nicht immer die beste Wahl. Vor allem junge Patienten und solche mit breitbasigen Aneurysmen scheinen häufiger von einem chirurgischen Eingriff zu profitieren.
Mechanisch gefährlich, potenziell infektiös, belastend für Herz und Kreislauf – mit diesen Worten beschreiben Schweizer Ärzte eine Tätigkeit, die man so betrachtet wohl besser unterließe. Schade eigentlich, denn es handelt sich um Sex.
Die endovaskuläre Behandlung eines Bauchaortenaneurysmas geht mit einer geringeren Mortalität einher als die offene Operation. Der Überlebensvorteil ist allerdings nur von kurzer Dauer.
Ein internationales Expertenteam hat jetzt eine Skala erstellt, die konkrete Therapieempfehlungen bei einem intrakraniellen Aneurysma liefert. Ärzte können damit klar erkennen, wann ein Eingriff nötig ist.
US-Ärzte trauten ihren Augen kaum: Bei einem Patienten mit Sehstörungen und kognitiven Problemen fanden sie ein 70 mm großes Hirnaneurysma. Nach der Behandlung verschwanden die Beschwerden.
Die einmalige Suche nach Bauchaortenaneurysmen (BAA) per Ultraschall senkt die Mortalität durch diese Erkrankung. Das IQWiG empfiehlt daher ein Screening, jedoch nur für Männer. Die DEGUM ist da anderer Auffassung.
Männer profitieren offenbar in mehreren Bereichen von einem einmaligen Ultraschall-Screening auf Bauchaortenaneurysmen. Vorteile für Frauen ließen sich in der vorläufigen Nutzenbewertung des IQWiG nicht erkennen.
Ein Verstoß gegen GBA-Qualitätssicherungsvorgaben kann eine Klinik ganz vom Anspruch auf Vergütung ausschließen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden.
In der Therapie eines rupturierten Bauchaortenaneurysmas schneidet der endovaskuläre Stentgraft im Hinblick auf die Mortalität generell nicht besser ab als die offene Op. Wie eine britische Studie nahelegt, könnte der minimalinvasive Eingriff jedoch speziell für Frauen Vorteile haben.
Dass Obst gesund ist, ist ein Gemeinplatz. Gleichwohl scheint der Früchteverzehr gesundheitliche Vorteile zu bieten, die im Einzelnen bisher kaum bekannt waren. So mindert Obstkonsum neuen Studiendaten zufolge auch das Risiko für die Entstehung und Ruptur eines Bauchaortenaneurysmas.
Bei Männern zwischen 65 und 74 Jahren einmalig per Ultraschall nach einer erweiterten Bauchschlagader zu suchen, senkt die aneurysmabedingte Mortalität und auch die Gesamtmortalität.
Im Fall einer periprothetischen Gelenkinfektion kann die antibiotische Behandlung wohl frühzeitig von intravenös auf oral umgestellt werden, ohne dass der Therapieerfolg darunter leidet. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse.
Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt eine große Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam wie zwei ist.
Steckt hinter den gehäuft auftretenden Infekten ein primärer Immundefekt? Eine neue S3-Leitlinie soll bei dieser Frage weiterhelfen. Hinter den Akronymen „ELVIS“ und „GARFIELD“ verbergen sich diagnostische Kriterien, von Markerpathogenen bis zu typischen Manifestationen.
Ein Patient entwickelt unter Gabapentin ein Beinödem – und bekommt deshalb ein Schleifendiuretikum verschrieben. Welche Folgen diese offenbar häufig anzutreffende Verschreibungskaskade haben kann, gerade bei Senioren, legt ein US-Team dar. Das Studiendesign gibt allerdings Anlass zur Kritik.