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Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Gender Matters – Wo steht die Gefäßchirurgie auf dem Weg zur Gendermedizin?

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gefäßmedizin beruhen unter anderem auf hormonellen Einflüssen, die die Endothelfunktion und vaskuläre Reaktivität modulieren. Nach der Menopause steigt das kardiovaskuläre Risiko, was auf protektive …

Gefäßchirurgische Eingriffe bei Schwangeren – Eine interdisziplinäre Herausforderung

Gefäßchirurgische Eingriffe in der Schwangerschaft sind selten. Um eine optimale Versorgung für die Patientinnen und die ungeborenen Kinder gewährleisten zu können, ist es wichtig die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft zu …

Neue Indikationen in der Schnittbilddiagnostik der Aorta

Die Bildgebung, insbesondere die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT), spielt eine zentrale Rolle bei Diagnostik, Therapieplanung und Verlaufskontrolle von Aortenerkrankungen. Während der Ultraschall oft der …

Empfehlungen zur Prävention und Risikooptimierung beim Bauchaortenaneurysma: eine evidenzbasierte und laienverständliche Informationsbroschüre

Obwohl sich aktuell in Deutschland etwa 500 Krankenhäuser evidenzbasiert um die invasive Ausschaltung großer Bauchaortenaneurysmen (5,0 cm bei Frauen und 5,5 cm bei Männern) kümmern und dieses Thema einen zentralen Stellenwert in der …

DGK-Kommentar zu den Leitlinien der ESC (2024) zur Behandlung der peripheren arteriellen und aortalen Erkrankungen

Die aktualisierten Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zu peripheren arteriellen und aortalen Erkrankungen (PAAD) fasst umfassende Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Erkrankungen des arteriellen Gefäßsystems …

Kawasaki-Syndrom – Diskussion zur US-Leitlinie von 2024

Sieben Jahre nach der letzten Stellungnahme hat die American Heart Association ihre Leitlinien zum Kawasaki-Syndrom aktualisiert. Die Diagnose bleibt klinisch; ein spezifischer Biomarker fehlt weiterhin. Die erforderliche Fieberdauer wurde von 5 …

Risikoevaluation bei thorakalem Aortenaneurysma

Thorakale Aortenaneurysmen bergen ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen wie akute Typ-A-Dissektionen. Die traditionelle Risikostratifikation basiert primär auf dem maximalen Aortendurchmesser, doch viele Dissektionen treten bei …

Was kann die Gefäßchirurgie bei vaskulären Malformationen leisten?

Aufgrund ihrer Seltenheit sehen die meisten Gefäßmediziner vaskuläre Malformationen nur vereinzelt. Therapiert werden kann die „orphan disease“ medikamentös, interventionell und operativ, Leitlinien fehlen. Das macht eine Behandlung nicht einfacher. In diesem Artikel werden Ihnen Fälle präsentiert, in denen die Chirurgie die Therapie der Wahl darstellt.

Subarachnoidalblutung, Teil 2

Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung (SAB) ist mit hoher Morbidität und komplexem Management assoziiert. Nach Diagnosestellung steht die rasche Ausschaltung des rupturierten Aneurysmas im Fokus. Je nach Lokalisation und Morphologie kommen …

Zertifizierte Gefäßzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Gründung und Zusammenarbeit der Fachgesellschaften der Gefäßchirurgie in Österreich (ÖGG), Deutschland (DGG) und der Schweiz (SGG) wird mit einem Fokus auf die Qualitätsbemühungen und vor allem die Entwicklung von „zertifizierten Gefäßzentren“ …

Subarachnoidalblutung, Teil 1

Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung (SAB) ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Form des Schlaganfalls mit hoher Mortalität. Moderne Bildgebung wie Computertomographie (CT), CT-Angiographie und digitale Subtraktionsangiographie erlaubt …

Klassifizierung und Ergebnisse des „distal stent graft-induced new entry“ nach der Frozen-Elephant-Trunk-Operation

Der „distale stent graft-induced new entry“ (dSINE) stellt eine Komplikation nach der Frozen-Elephant-Trunk(FET)-Operation dar; er führt zu einem negativen Aortenremodellierung und hat eine hohe Reinterventionsrate. In der Studie wurden 512 …

Bauchaortenaneurysma: Wen screenen, wen überwachen und wo behandeln?

Ein 79-jähriger Patient stellt sich mit akut einsetzenden Bauch- und Rückenschmerzen in der Notaufnahme vor. Die körperliche Untersuchung zeigt eine druckschmerzhafte, pulsierende Raumforderung im Abdomen. Die Sonografie offenbart ein Bauchaortenaneurysma mit einem Durchmesser von 6,2 cm. Wie gehen Sie in solchen Fällen vor?

Typ-2-Diabetes: Arterielle Komplikationen rückläufig

Gute Nachrichten aus Schweden: Die Inzidenz nicht koronarer arterieller Komplikationen bei Typ-2-Diabetikern hat signifikant abgenommen. Einzige Ausnahme sind die Aortenaneurysmen. Möglicher arterieller Verschluss. © pikselstock / stock.adobe.com …

Angiologie in der Rhythmologie: Was muss ich über die Gefäßkomplikationen wissen?

Sowohl die Durchführung von elektrophysiologischen Untersuchungen als auch die Implantation von kardialen Devices (Herzschrittmacher, ICD und CRTD-Systeme) gehen mit Gefäßpunktionen einher. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die möglichen …

Degradation elastischer Fasern in thorakoabdominellen Aortenaneurysmen

Bei der Erforschung seltener Erkrankungen wie dem thorakoabdominellen Aortenaneurysma, bei denen eine Gewinnung von Gewebeproben herausfordernd ist, bieten Forschungskooperationen entscheidende Vorteile. In Aachen konnte in den letzten Jahren eine …

Offene Operation vs. endovaskuläres Bogenrepair bei Revisionsoperationen des Aortenbogens

Die Revisionsoperationen an der Aorta nach primärem Ersatz der Aorta ascendens oder des Aortenbogens treten in den ersten 4,7 Jahren mit einer durchschnittlichen Häufigkeit von 11,5 % auf. Die offene Behandlung des Aortenbogens ist nach wie vor …

Molekulare Therapieansätze beim AAA mit klinischem Potenzial

Untersuchungen zur Pathogenese des AAA beschränken sich zumeist auf Tiermodelle und die molekularbiologische Betrachtung von humanem Gewebe aus intraoperativen Proben. Zur Untersuchung der Aneurysmaprogression stehen jedoch nur diese Gewebeproben …

Management venöser Aneurysmen und deren gefäßchirurgische Therapiemöglichkeiten

Venöse Aneurysmen bilden eine seltene Entität der vaskulären Erkrankungen, sodass bei der klinischen Therapie ein großer Konsens, jedoch wenig Evidenz vorhanden ist. Metaanalysen aus unterschiedlich gearteten Fallserien sind schwierig zu …

Stellenwert von Fettgewebe im perivaskulären Raum für Inflammation und Degeneration der Aortenwandmatrix bei thorakoabdominellen Aortenaneurysmen

Thorakoabdominelle Aortenaneurysmen bleiben oftmals unerkannt und sind mit einer hohen Rupturmortalität assoziiert. Spezifische therapeutische Ansätze und die präoperative Diagnostik sind trotz etablierter Screening - Verfahren zur Beurteilung der …

Katheterassoziierte Gefäßkomplikationen

Minimal-invasive Behandlungstechniken spielen in der Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen eine maßgebliche Rolle, sowohl für elektive Eingriffe als auch in der Notfallbehandlung gefäßassoziierter Krankheitsbilder. Trotz des raschen …

Vaskuläre Komplikationen unter venoarterieller extrakorporaler Membranoxygenierung

Im Verlauf einer vaECMO-Therapie erleiden 10–40(–60) Prozent der Patienten mindestens eine Gefäßkomplikation. Hierzu zählen unter anderem Blutungen, direkte Gefäßtraumen und die akute Extremitätenischämie. Das Management dieser Komplikationen ist …

KI-gestützte, automatisierte Aortenmorphometrie am Computertomogramm

Die Analyse großer Datenmengen aus klinischen Registern als Ergänzung zur Evidenz aus randomisierten, kontrollierten Studien tritt zunehmend in den Vordergrund [ 1 ].

Die offene Operation von thorakabdominellen Aortenaneurysmen – ein zukunftsfähiges Modell oder eine sterbende Kunst?

Die offene thorakoabdominelle Aortenchirurgie ist im 21. Jahrhundert unverändert eine reliable Behandlungsmethode von komplexen Aortenpathologien. Dieser Artikel soll Besonderheiten der Versorgung wie die komplexen prozessbezogenen Anforderungen …

CME: Entscheidungsfindung bei unrupturierten intrakranialen Aneurysmen

Eine individuelle Einschätzung und Beratung des Rupturrisikos unrupturierter intrakranieller Aneurysmen ist heute Standard. Dabei werden neben aneurysmabezogenen Faktoren auch Alter, Begleiterkrankungen und Therapierisiken berücksichtigt. Die hierfür zur Verfügung stehenden Scoring-Systeme werden in diesem CME-Kurs vorgestellt.

Geschlechtsspezifische Langzeitergebnisse nach elektiver endovaskulärer Versorgung abdomineller Aortenaneurysmen bei Verwendung von Stentgrafts mit und ohne Fenestrierung oder Seitenarm

Die in der vorliegenden retrospektiven Studie analysierten Daten wurden vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) anonymisiert bereitgestellt. Es handelte sich um 15.699 Patienten mit intaktem iAAA (ICD-Code: I71.4), die zwischen dem …

Spontane Karotisdissektion als Manifestation eines Loeys-Dietz-Syndroms Typ 1 mit unvollständiger Penetranz

Wir präsentieren einen 39-jährigen Mann mit spontaner Karotisdissektion, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein molekulargenetisch nachgewiesenes Loeys-Dietz-Syndrom (LDS) zurückführen lässt. Das sehr seltene, autosomal dominant vererbte …

Versorgung des Bauchaortenaneurysmas in Deutschland: Ein Bericht des Qualitätsregisters der DGG im Jahr 2023

Die komplementäre Behandlung von Menschen mit Bauchaortenaneurysma, also krankhaften Aussackungen der Hauptschlagader (Aorta) im Bauchraum über mindestens 3 cm, gilt als wichtige Domäne der allgemeinen und endovaskulären Gefäßchirurgie [ 29 ].

Rolle des Hämoxygenase-CD163-Signalwegs beim abdominellen Aortenaneurysma

Der Großteil abdomineller Aortenaneurysmen (AAA) ist von einem intraluminalen Thrombus (ILT) bedeckt, welcher u. a. Erythrozyten enthält. Kommt es zur Hämolyse der Erythrozyten, wird Hämoglobin frei, welches reaktive Sauerstoffspezies (ROS) …

Gefäßchirurgie in Deutschland: Eine Umfrage und Datenbankanalyse der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin

Die offene und endovaskuläre Gefäßchirurgie leistet seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur multimodalen Diagnostik und Therapie von Menschen mit Gefäßkrankheiten in Deutschland. Eine Analyse der DRG-Statistiken des Bundes zeigte vor Kurzem …

CME: Arterielle Erkrankungen erkennen und versorgen

Gefäßpatienten und -patientinnen bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit, da sie in den meisten Fällen ein ausgeprägtes Risikoprofil mitbringen. Anhand welcher allgemeinen und spezifischen Symptome erkennen Sie Handlungsbedarf? Welche Diagnostik können Sie einsetzen? Dieser Kurs fasst das Vorgehen am Fallbeispiel für Sie zusammen.

Katheterassoziierte Gefäßkomplikationen

Minimal-invasive Behandlungstechniken spielen in der Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen eine maßgebliche Rolle, sowohl für elektive Eingriffe als auch in der Notfallbehandlung gefäßassoziierter Krankheitsbilder. Trotz des raschen …

Empfehlungen zur Fachweiterbildung von Pflegefachpersonen der Intensivstation bei der Behandlung des Bauchaortenaneurysmas: Ergebnisse eines modifizierten Delphi-Verfahrens mit Expert:innen

Die prophylaktische Ausschaltung des Bauchaortenaneurysmas (BAA) zur Verhinderung einer Aortenruptur stellt eine zentrale Aufgabe der Gefäßchirurgie und weiterer beteiligter Fächer dar. Während mehrere Screeningstudien aus den 1990er-Jahren für …

Perfusionstechniken bei thorakoabdominellen Aortenaneurysmen

Die operative Behandlung thorakoabdomineller Aortenaneurysmen (TAAA) ist eine komplexe Prozedur und erfordert eine entsprechende Planung. Die TAAA werden entsprechend der Crawford-Klassifikation (Typen I bis V) eingeteilt. Typ-II-TAAA erfordern …

Sinus-cavernosus-Fisteln

Sinus-cavernosus-Fisteln (SCF) stellen ein faszinierendes und zugleich komplexes medizinisches Phänomen dar. Sie gehören zu den selteneren vaskulären Pathologien, die jedoch aufgrund ihrer Lage und den daraus resultierenden möglichen …

Offene Chirurgie der thorakalen und thorakoabdominellen Aorta – aktueller Stand

Der offene thorakale- und thorakoabdominelle Aortenersatz ist eine der größten operationstechnischen Herausforderungen in der Chirurgie. Trotz zunehmendem Einsatz von fenestrierten und gebranchten Stentprothesen, ist der offene Aortenersatz bei …

pAVK: Empfehlungen der Leitlinie zum Rauchstopp

Bei der Entwicklung der peripheren arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) spielt unter anderem auch das Tabakrauchen eine große Rolle. In diesem Beitrag sind die Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie zu Rauchentwöhnungsprogrammen, verhaltenstherapeutischen und medikamentösen Ansätzen, Nikotinersatztherapie und schadstoffreduzierten E-Zigaretten zusammengefasst.

Das Bauchaortenaneurysma

Für das abdominale Aortenaneurysma werden seit Jahren sinkende Prävalenzen berichtet, wobei die mediane Fallzahl insbesondere bei der offen-chirurgischen Aneurysmabehandlung in dezentralisierten Gesundheitssystemen zuletzt nur noch bei 7 pro Jahr …

Roboter und Aorta – Beginn einer neuen Freundschaft?

In verschiedenen chirurgischen Disziplinen ist die roboterassistierte Chirurgie indikationsbezogen mittlerweile ein Standardverfahren. Obwohl frühzeitig roboterassistierte Eingriffe im Bereich der infrarenalen Aorta durchgeführt wurden, konnten …

Aortitis – Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie

Eine Aortitis kann infektiöse oder entzündlich-rheumatische Ursachen haben. Infektiöse Aortitiden müssen antibiotisch oder antimykotisch therapiert werden und sind nicht primär Gegenstand dieses Übersichtsartikels. Aus dem rheumatischen …

Narbenhernien: Epidemiologie, Evidenz und Leitlinien

Ein Drittel aller Menschen in den Industrieländern muss sich im Laufe des Lebens einer abdominellen Operation unterziehen [ 1 ]. Bezieht man sich auf die Gruppe der über 60-Jährigen steigt die Rate sogar über 43 %. Ventrale Narbenhernien …

CME: Raucherentwöhnung bei pAVK-Betroffenen

Bei der Entwicklung der peripheren arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) kommt dem Tabakrauchen eine besondere Rolle zu. Forschung zum Rauchstopp bei pAVK-Patientinnen und -Patienten gibt es bislang allerdings kaum. Diese Übersicht beleuchtet die wissenschaftliche Evidenz zum Zusammenhang zwischen Tabakkonsum bzw. Raucherentwöhnung und der Entstehung von pAVK sowie zum Einfluss von Strategien zum Rauchverzicht.

Neues aus der Forschung und Stellenwert konservativer Methoden

Die komplexe Pathophysiologie aortaler Krankheiten ist nicht genau verstanden, was die Entwicklung gezielter Behandlungen erschwert. Bisherige vielversprechende Ansätze aus präklinischen Untersuchungen erwiesen sich in klinischen Studien als …

Moderne chirurgische und endovaskuläre Interventionen

Ein abdominelles Aortenaneurysma kann entweder durch den Ersatz der abdominellen Aorta mittels Rohr- oder Bifurkationsprothese (offene Chirurgie) oder mittels Implantation einer Stentprothese (endovaskuläres Verfahren) patientenindividualisiert …

Notfallsonographie im nichttraumatologischen Schockraum – eFAST, FEEL, RUSH und andere

Bislang fehlt ein einheitliches Notfallsonographiekonzept für den nichttraumatologischen Schockraum. Der Point-of-care-Ultraschall als Sicherheitsrisiko durch ungezielten und unreflektierten Einsatz? Neben Hintergründen, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen werden hier die bekanntesten POCUS-Protokolle und ihre mögliche Integration in einen Versorgungsalgorithmus vorgestellt.

Hughes-Stovin-Syndrom: eine lebensbedrohliche Manifestation des Behçet-Syndroms

Das Hughes-Stovin-Syndrom (HSS) ist eine entzündliche Systemerkrankung unklarer Genese, die inzwischen dem Spektrum des Behçet-Syndroms (BS) zugeordnet wird. Wegweisende Befunde sind rezidivierende Thrombosen des venösen Systems und oberflächliche …

Das Yin-Yang-Zeichen in der Farbdopplersonographie

Das Yin-Yang-Zeichen ist in der farbkodierten Dopplersonographie hinweisend für das Vorliegen turbulenter Strömungen und stützt somit die Diagnosestellung eines Pseudoaneurysmas. Im vorliegenden Fall zeigen wir diagnostische und therapeutische …

Perfusionstechniken bei thorakoabdominellen Aortenaneurysmen

Die operative Behandlung thorakoabdomineller Aortenaneurysmen (TAAA) ist eine komplexe Prozedur und erfordert eine entsprechende Planung. Die TAAA werden entsprechend der Crawford-Klassifikation (Typen I bis V) eingeteilt. Typ-II-TAAA erfordern …

Versorgung des rupturierten abdominellen Aortenaneurysmas (AAA) 2020/2021

Insgesamt wurden uns die Daten von 279 Patienten mit rAAA für das Jahr 2020 (EVAR n  = 116, OR n  = 163) und von 295 Patienten (EVAR n  = 115, OR n  = 180) für das Jahr 2021 gemeldet.

CME: Bauchaortenaneurysma erkennen und richtig handeln

Ein Aneurysma der Bauchaorta ist meist symptomlos – bei Ruptur allerdings lebensbedrohlich. Umso wichtiger ist es daher, die Risikofaktoren für ein Bauchaortenaneurysma zu kennen. Wie identifizieren Sie gefährdete Patientinnen und Patienten im Ultraschall-Screening? Und wann sollten Sie zur weiteren Abklärung überweisen?

Ergebnisse eines monozentrischen Gefäßscreeningprogramms in Deutschland

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen in Europa die häufigste Todesursache mit etwa 4 Mio. Todesfällen (43 % aller Todesfälle) im Jahr 2016 dar [ 5 , 10 , 24 , 25 ]. Im Jahr 2019 starben in Deutschland etwa 44.000 Menschen an einem Myokardinfarkt …

Die neue Krankenhausplanung NRW 2022 – Inhalt, Implikationen und Perspektiven für die Gefäßchirurgie

Die bisherige Situation in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen (NRW) beruht auf dem Krankenhausplan 2015, der 2013 in Kraft getreten ist und sich auf Rahmenvorgaben (Bettenanzahl) beschränkt hat [ 1 ]. Durch fehlende Planung in den Regionen …

Versorgung des intakten abdominellen Aortenaneurysmas (AAA) 2020/2021

Insgesamt wurden uns die Daten von 4228 stationär behandelten Patienten für das Jahr 2020 und von 3795 Patienten für das Jahr 2021 gemeldet. Zur Auswertung kamen allerdings nur die Daten von 3023 Patienten (71,5 %) für das Jahr 2020 und 3312 …

Update akute Aortenerkrankungen

Aortentranssektion, Aortendissektion, rupturiertes Aneurysma: Akute Erkrankungen der Aorta stellen das gesamte Behandlungsteam vor immer neue Herausforderungen. Die häufigsten Pathologien sowie die wichtigsten Aspekte der initialen und der perioperativen intensivmedizinischen Versorgung werden hier vorgestellt.

Management hereditärer thorakaler Aortenerkrankungen (HTAD)

Hereditäre thorakale Aortenerkrankungen (HTAD) sind ein unterschätztes Problem in der Gefäßchirurgie. Erstens werden HTAD oft als „Seltenheit“ betrachtet, obwohl sie etwa 20 % aller thorakalen Aortenaneurysmen und Aortendissektionen ausmachen.

Diese Laborbefunde beim Kawasaki-Syndrom sollten hellhörig machen

Koronaraneurysmen sind eine gefährliche Komplikation beim Kawasaki-Syndrom, die sich mit einem frühzeitigen Therapiebeginn verhindern lassen. Nun wurden Laborparameter zusammengetragen, die auf einen ungünstigen Krankheitsverlauf hinweisen, um Hochrisikopatienten schnell und einfach zu identifizieren.

Gefährliche Fehlinterpretation von akuten Bauch- und Rückenschmerzen

Zu einer 96-jährigen, noch rüstigen Patientin wird der Hausarzt gerufen, da plötzlich akute Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken auftreten. Aufgrund einer seit Jahren bestehenden Arthrose wird zunächst ein Bandscheibenprolaps vermutet. Bei der klinischen Untersuchung findet sich jedoch ein "pulsierender Tumor" im Mittel- und Unterbauch bei einem insgesamt aufgetriebenen Abdomen.

Geriatrischer Ultraschall

Es handelte sich um eine prospektive Studie mit 86 selektierten neurologischen, orthopädischen oder internistischen Patienten der Frührehabilitation, die in einem Zeitraum von 10 Monaten nach einem geriatrischen Konsil eingeschlossen wurden.

Akutes zerebrovaskuläres Ereignis – das kleine Einmaleins

Der akute ischämische Schlaganfall und eine Subarachnoidalblutung durch ein rupturiertes Aneurysma sind zwei zerebrovaskuläre Notfälle und erfordern schnelles Handeln. Dabei sind fundierte Kenntnisse über leitlinienbasierte Indikationsstellung und das Vorgehen bei der endovaskulären Behandlung essentiell für die Therapieentscheidung. Eine Übersicht für die alltägliche Praxis.

Wissensbasierte Gefäßchirurgie – theoretische und praktische Kompetenzen für den Facharzt

Die 2020 aktualisierte Weiterbildungsordnung stellt mit der Anforderung „Kognitive und Methodenkompetenz“ einen mit wenig konkretem Inhalt befüllten Anspruch an Facharztanwärter:innen. Geprüft wird dieser Inhalt meist in einem nicht …

Wenn er will, hat dieser Junge einen einseitigen "Froschhals"

Ein sechsjähriger Junge kann durch Schreien und Luftanhalten eine einseitige Halsschwellung hervorrufen. Diese Schwellung ist reversibel, weder pulsatil noch druckschmerzhaft. Der restliche Status ist regelrecht. Bei Durchführung des Valsalva-Manövers verrät die Sonografie des Halses schließlich mehr.

Renoviszerale arterielle Aneurysmen

Aneurysmen der renalen und viszeralen Arterien sind seltene Krankheitsbilder. Aufgrund ihrer Rarität, ihrer unspezifischen Symptomatik und unterschiedlichen Endorgankomplikationen sowie der zeitweise erschwerten Diagnosestellung können sie zu …

Internistische Differenzialdiagnosen bei akuten Rückenschmerzen

Die Mehrheit der Patienten mit akuten Rückenschmerzen weist keine schwerwiegende, zugrunde liegende Erkrankung auf. Viele internistische Erkrankungen können sich jedoch mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen manifestieren. In der Beurteilung …

Entwicklung einer thorakoabdominellen Hybridprothese – vom Konzept zur Erstimplantation

Im vorliegenden Manuskript wird die Entwicklung eines neuen Behandlungskonzepts für thorakoabdominelle Aortenpathologien mit einer Hybridprothese von der Idee bis zur ersten Implantation am Patienten beschrieben.

Vom Crashtest in den OP: Optimierung des Stentgraft-Designs mittels Numerischer Simulation

Die endovaskuläre Versorgung von komplexen Aortenaneurysmen mittels fenestrierter Stentgrafts wurde in den letzten Jahren immer weiter verbessert und verfeinert. Dabei sind die Prothesenplanung und die Überprüfung des Plans besonders wichtig. Zur …

Zerebrovaskuläre Komplikationen bei Neuroborreliose

Bei rezidivierenden und multilokulären Schlaganfällen sollte in Endemiegebieten an eine seltene zerebrovaskuläre Manifestation einer Neuroborreliose gedacht werden. Oft ist eine Prodromalphase mit unspezifischen Symptomen über Monate anamnestisch …

Seltene Schlaganfallursachen: Moyamoya-Syndromerkrankung

Moyamoya-Erkrankungen können sich in unterschiedlichen Manifestationsformen finden. Um eine solche handelt es sich z. B. bei der Moyamoya-Syndromerkrankung. Klinisch äußern sich diese zumeist als Ischämien, es kommen jedoch auch Fälle mit …

Überwachung von motorisch evozierten Potenzialen

Die spinale Ischämie im Rahmen von thorakoabdominellen Aortenersatzeingriffen ist mit postoperativen Paresen und Paraplegien vergesellschaftet. Obwohl konventionelle Maßnahmen zum Schutz der perioperativen Rückenmarkperfusion getroffen werden …

Endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR)

Das Bauchaortenaneurysma stellt für den betroffenen Patienten ein lebensbedrohliches Krankheitsbild dar. Jahrzehntelang war der offene Aortenersatz die einzige Therapiemöglichkeit. Trotz der Fortschritte in der operativen Technik und beim …

Update thorakale endovaskuläre Aneurysmareparatur

Thorakale Aortenaneurysmen werden bevorzugt endovaskulär behandelt. Jedoch führt die Kombination aus einem höheren Anteil an jungen und weiblichen Patienten auf der einen und dem deutlich größeren Einführbesteck auf der anderen Seite zu deutlich …

Abdominelles Aortenaneurysma – offene vs. endovaskuläre Therapie

In den letzten 20 Jahren hat sich die operative Versorgung des abdominellen Aortenaneurysmas (AAA) von einem seit etwa 70 Jahren offen-chirurgisch durchgeführten Eingriff zu einer 1987 erstmals und mittlerweile weitestgehend endovaskulär …

Vena-Galeni-Malformation

Die Vena-Galeni-Malformation (VGM) ist eine seltene aneurysmatische zerebrale Gefäßfehlbildung, die meist im Neugeborenen- und Kindesalter diagnostiziert wird. Sie entsteht durch eine Fistelverbindung zwischen der persistierenden Vena Markowski …

Endovaskuläre Aortenreparatur bei Endoleaks

Sämtliche Patienten nach endovaskulärer Versorgung eines Aortenaneurysmas bedürfen einer regelmäßigen Nachkontrolle, zumeist in jährlichem Abstand. Der kontrastmittelverstärkte Ultraschall und die Computertomographie-Angiographie (CTA) sind die …

Chronische Aortendissektion Typ B – was tun?

Die akute Dissektion der Aorta ist eine Notfallsituation in der vaskulären Medizin mit hohen Mortalitätsraten, wobei über 70 % der Patienten innerhalb der ersten 14 Tage versterben [ 4 ]. Bei klinischem Verdacht auf eine akute Aortendissektion …

Fenestrierte und verzweigte endovaskuläre Aortenprothesen

Grundsätzlich kommen Fenestrierungen in aortalen Prothesen dort zur Anwendung, wo der Aortendurchmesser am Abgang der Viszeralarterie den maximalen Stentgraftdurchmesser nicht übersteigt (in der Regel 33–36 mm) und die Fenestrierung folglich mit …

Endovaskuläre Versorgung: der komplizierte Aneurysmahals

Der Begriff proximaler Aneurysmahals beschreibt ein weitgehend gesundes und noch nicht wesentlich erweitertes Segment der infrarenalen Aorta, das distal der untersten Nierenarterie beginnt und bis zum Beginn des Aneurysmas reicht. Dieser Abschnitt …

Das Schicksal des thorakoabdominellen Postdissektionsaortenaneurysmas: die histopathologische Narbe

Aneurysmatische Erweiterungen der Aorta beeinträchtigen die Wandintegrität des betroffenen Segments und sind mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität aussoziiert [ 4 ]. Abdominelle Aortenaneurysmen (AAA) haben in der westlichen Welt eine …

LIVE™ – eine innovative Option zur minimal-invasiven Infarkttherapie durch operative Ventrikelrekonstruktion ohne Herz-Lungen-Maschine

Im Folgenden soll die klinische Evidenz zur LIVE™-Therapie vorgestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass das Verfahren im Laufe der Jahre einige Evolutionsschritte hin zu einem vereinfachten und speziell auch minimal-invasiveren Eingriff gemacht …

Isolierte Iliakalarterienaneurysmen

Der Mehrzahl der IAA liegt analog zum AAA eine degenerativ atherosklerotische Ätiologie zugrunde [ 26 , 28 ]. Zu den typischen Risikofaktoren zählen neben hohem Alter (> 65 Jahre) ein Nikotinabusus und ein arterieller Hypertonus. Zudem sind Männer …

Management hereditärer thorakaler Aortenerkrankungen (HTAD)

Hereditäre thorakale Aortenerkrankungen (HTAD) sind ein unterschätztes Problem in der Gefäßchirurgie. Erstens werden HTAD oft als „Seltenheit“ betrachtet, obwohl sie etwa 20 % aller thorakalen Aortenaneurysmen und Aortendissektionen ausmachen.

Therapie posttraumatischer Gesichtsarterienaneurysmen

Die Genese der Gesichtsarterienaneurysmen ist in den meisten Fällen auf ein Trauma zurückzuführen. Die häufigste klinische Präsentation der Aneurysmen ist eine pulsierende Masse, die aufgrund des seltenen Auftretens jedoch oft zu einer …

Aortenerkrankungen

Mit dem Sonderforschungsbereich TRR259 „Aortic Disease“ ist erstmalig weltweit ein Forschungsverbund zu aortalen Erkrankungen ins Leben gerufen worden, der die Expertise von 3 Universitätsklinika verbindet. Ziel des Sonderforschungsbereichs ist …

Freiherr Joseph von Mohrenheim (1759–1799), sein Tourniquet und die Mohrenheim-Grube

Freiherr Joseph von Mohrenheim (1759–1799) war im alten Wien als Augenarzt, Geburtshelfer und Wundarzt tätig. Er erfand ein Tourniquet zur Kompression der Arteria subclavia, das für die Fixierung keine Gurte am Oberkörper benötigte. Dadurch konnte …

Besonderheiten der Ultraschalldiagnostik vaskulärer Kompressionssyndrome

Vaskuläre Kompressionssyndrome sind komplex zu diagnostizieren, da es neben der reinen Kompressionskomponente zahlreiche zusätzliche Faktoren zu beachten gibt. Die Bildgebung der Kompressionssyndrome mit statischen Verfahren …

Aortenchirurgie 50 Jahre – eine Zeitreise durch das Organ Aorta

Zusammenfassend kann man festhalten, dass unser Verständnis des Organs Aorta in den letzten 50 Jahren einen Quantensprung gemacht hat. Das Etablieren von Aortenzentren, die sämtliche Therapieoptionen unter einem Dach aus einer Hand anbieten …

Venöse Aneurysmen: Anatomie und klinisches Management

Venöse Aneurysmen zählen zu den seltenen Gefäßläsionen. Erstbeschrieben im Jahre 1913 durch Osler et al. [ 17 ], zeigt sich die Literatur zu venösen Aneurysmen insgesamt begrenzt und ist meist auf einzelne Fallberichte sowie kleinere Fallserien …

Großgefäßvaskulitis

Die bedeutsamsten Vaskulitiden der großen Gefäße sind die Riesenzellarteriitis, die Takayasu-Arteriitis und die chronische Periaortitis. Diese entzündlichen Systemerkrankungen manifestieren sich an der Aorta und ihren primären Ästen. Bei sehr …

Notfall akuter Rückenschmerz: Was Sie abklären sollten

Ein 62-jähriger, adipöser Patient stellt sich mit einer akuten Exazerbation von seit Jahren bekannten lumbalen Schmerzen am Abend über die Notaufnahme vor. Die Beschwerden strahlen in Leiste und Abdomen aus. Welche Untersuchungen sind jetzt obligat, welche überflüssig? Bei der Abwägung hat sich der hier vorgestellte Algorithmus inkl. verschiedener Checklisten bewährt.

Therapie von Aortenpathologien mit Beteiligung des Aortenbogens

Die Behandlung von Pathologien mit Beteiligung des Aortenbogens erfordert das gesamte chirurgischen Repertoire der konventionellen Chirurgie wie den kompletten Aortenbogenersatz in Frozen-elephant-trunk-Technik, über Hybridverfahren bis hin zu …

Innovativ: geriatrische Konzepte für die Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie

Entwicklungen und Fortschritte in Gefäßchirurgie und Geriatrie verlaufen bis dato weitgehend unabhängig voneinander; auch im klinischen Alltag der Krankenversorgung gibt es bislang – anders als bei der Alterstraumatologie – kaum Überschneidungen …

Empfehlungen zur Optimierung der präoperativen Planung der endovaskulären Aneurysmareparatur mit der Chimney-Technik

Die endovaskuläre Reparatur mithilfe der Chimney-Technik ermöglicht die Ausdehnung der Landungszone auf die Höhe des renoviszeralen Segments. Es werden herkömmliche Endografts, die eigentlich für die Ausschaltung von infrarenalen Aneurysmen …

Endovaskuläre Therapie der komplexen thorakalen Aortenpathologien mit Bogenbeteiligung

Die endovaskuläre Therapie der thorakalen Aortenpathologien nimmt einen immer höheren Stellenwert ein, wobei sie sich im Bereich der Aorta descendens gegenüber der offen chirurgischen Therapie als Goldstandard durchgesetzt hat. Als proximale …

Versorgungsrealität von Aortenerkrankungen in der Schweiz

Die Behandlung von Pathologien der Aorta stellt auch in der Schweiz ein Schwerpunkt vieler gefäßchirurgischer Kliniken dar. Die Gefäßchirurgie ist in der Schweiz erst seit der Schaffung eines spezifischen Weiterbildungsprogramms mit eigenständigem …

Therapie von Aortenpathologien mit Beteiligung des Aortenbogens

Die Behandlung von Pathologien mit Beteiligung des Aortenbogens erfordert das gesamte chirurgischen Repertoire der konventionellen Chirurgie wie den kompletten Aortenbogenersatz in Frozen-elephant-trunk-Technik, über Hybridverfahren bis hin zu …

Abdominales Aortenaneurysma: Was Sie schon immer zur Behandlung wissen wollten

Trotz der zahlreichen verfügbaren Studien und Präsenz des Themas in Fachjournalen und Kongressen sind zahlreiche Fragen weiterhin ungeklärt. Die Autor*innen gehen auf die aktuelle Leitlinie ein, vergleichen invasive und endovaskuläre Therapieverfahren und beleuchten Epidemiologie und Screeningverfahren in Deutschland.

Gemeinsam klug entscheiden – Aneurysmen der deszendierenden thorakalen Aorta

Die Therapie von Aneurysmen der deszendierenden thorakalen Aorta hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Die endovaskuläre Therapie (TEVAR) ist heute in diesem Aortenabschnitt als „golden standard“ anzusehen und ermöglicht …

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Neu im Fachgebiet Innere Medizin

ADT plus ARPI: PSA-Wert nach neun Monaten ist prädiktiv

Die PSA-Antwort auf eine kombinierte Therapie mit Androgendeprivation (ADT) und Hemmung des Androgensignalwegs (ARPI) von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom lässt sich als Prognosemarker nutzen. Aber zu welchem Zeitpunkt hat die PSA-Messung die größte Aussagekraft?

Zahl der Schocks sagt nichts über KHK-Last

Die Annahme, dass beim außerklinischen Kreislaufstillstand (OHCA) die Zahl der notwendigen Defibrillationen den Schweregrad einer zugrunde liegenden KHK widerspiegelt, trifft wohl nicht zu. Als Selektionskriterium für eine Koronarangiografie taugt sie daher nicht.

Hohe Rezidivraten bei jungen Krebskranken

Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.

Rezidiviertes Grad-3-Astrozytom: Kann ein Antiparasitenmittel die Prognose verbessern?

Daten der Phase-III-Studie STELLAR sprechen für eine klinisch relevante Aktivität der Therapiekombination aus Eflornithin und Lomustin bei Personen mit rezidivierten Grad-3-Astrozytomen. Besonderheiten im Studiendesgin machen die Interpretation indes nicht ganz leicht.

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