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Interdisziplinäre Versorgung Erwachsener mit angeborenen Herzfehlern (EMAH)

Zusammenfassung

Hintergrund

Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) stellen eine wachsende und hochkomplexe PatientInnengruppe dar. Über 95 % der Kinder mit angeborenem Herzfehler erreichen das Erwachsenenalter, doch viele verlieren mit Ende der pädiatrischen Versorgung den Anschluss an die spezialisierte Nachsorge. Häufig leiden EMAH an komplexen Komorbiditäten. Ihre Versorgung erfordert Expertise, die über die Kardiologie hinausgeht.

Zielsetzung

Darstellung der Bedeutung einer interdisziplinären, lebenslangen Versorgung von EMAH sowie der zentralen Rolle von KinderärztInnen in der Früherkennung, Koordination der Langzeitbetreuung und strukturierten Transition.

Methodik

Narrative Übersichtsarbeit auf Basis der ESC-Leitlinie 2020, Daten des Nationalen Registers für AHF sowie aktueller Literatur zu Komorbiditäten, Lebensqualität und Versorgungsergebnissen.

Ergebnisse

In Deutschland werden 80 % der EMAH nicht in spezialisierten Zentren betreut. Multisystemkomorbiditäten – etwa der Niere, Leber, des Nervensystems und endokrinen Systems – treten früher auf als bei Erwachsenen ohne angeborenen Herzfehler und bleiben häufig unerkannt. Eine interdisziplinäre Betreuung unter Einbezug von Nephrologie, Hepatologie, Anästhesie, Psychologie und Sozialdienst ist essenziell, um das Spektrum der Versorgungsbedarfe abzudecken. KinderärztInnen spielen eine Schlüsselrolle bei der Einleitung strukturierter Transitionsprozesse und der interprofessionellen Zusammenarbeit.

Schlussfolgerung

Die Versorgung von EMAH muss interdisziplinär erfolgen und auf den individuellen Herzfehler und die Komorbiditäten abgestimmt sein. Nur durch enge Kooperation von KinderärztInnen, HausärztInnen, KardiologInnen und weiteren Fachdisziplinen kann eine kontinuierliche, ganzheitliche Betreuung über die Lebensspanne sichergestellt werden.

Redaktion

Hannes Sallmon, Graz
Ernst Eber, Graz
Ina Michel-Behnke, Wien
Der zunächst veröffentlichte Beitrag wurde überarbeitet.
In diesem Artikel wurde die Bildunterschrift von Abb. 2 versehentlich unvollständig angegeben, Die vollständige Bildunterschrift lautet: Abb. 2 Eine Herzinsuffizienz stellt die haufigste Todesursache bei EMAH dar. Adaptiert nach Norozi et al. Am J Cardiol 2006.
Des Weiteren fehlte in Abb. 2 zunächst die Beschriftung der y-Achse. Diese lautet: Inzidenz der Herzinsuffizienz
Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.
Der Originalbeitrag wurde korrigiert.
Zur Verbesserung der Lesbarkeit und sprachlichen Klarheit dieses Manuskripts wurde ChatGPT 4.0, ein Tool von OpenAI, eingesetzt.
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Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00112-025-02319-1 zu finden.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
Immer mehr Kinder mit angeborenem Herzfehler (AHF) erreichen dank medizinischer Fortschritte das Erwachsenenalter – und werden zu Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH). Doch was geschieht, wenn sie die pädiatrische Versorgung verlassen? KinderärztInnen spielen eine Schlüsselrolle für eine gelungene Transition und frühe Erkennung kardialer Folgeprobleme. Dieser Artikel zeigt praxisnah, worauf es in der Langzeitbetreuung ankommt, welche Warnzeichen zu beachten sind – und warum interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Versorgung dieser komplex erkrankten PatientInnen entscheidend ist.
Angeborene Herzfehler (AHF) sind die häufigste Fehlbildung beim Menschen und machen 30–40 % aller Fehlbildungen aus. Während die Rate der AHF über die Jahrzehnte konstant bei ca. 0,8 % aller Lebendgeborenen bleibt, steigt die Rate der PatientInnen, die das Erwachsenenalter erreichen und die Gruppe der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler bilden (EMAH) (Abb. 1). Heute erreichen 95 % der Kinder mit AHF durch kinderärztliche und elterliche Fürsorge und Behandlung das Erwachsenenalter, doch ein Großteil geht anschließend der spezialisierten Versorgung verloren. Eine Untersuchung von Versicherungsdaten konnte zeigen, dass von ca. 24.000 EMAH 99 % Kontakt zu ihren HausärztInnen, aber nur 50 % zu KardiologInnen hatten. Eine fehlende kardiologische Anbindung war dabei mit einer erhöhten Mortalität assoziiert [6].
Abb. 1
Während die Rate der Kinder mit angeborenen Herzfehlern (AHF) seit 1985 gleich bleibt, nimmt die Rate der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) kontinuierlich zu. (Datenquelle: Kompetenznetz AHF abrufbar unter https://​www.​kompetenznetz-ahf.​de/​wir/​presse/​zahlen-und-fakten/​)
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Die Komplexität dieser PatientInnengruppe macht eine strukturierte, interdisziplinäre Versorgung unabdingbar – sie ist Voraussetzung für eine lebenslange, qualitativ hochwertige Betreuung.

Wer sind EMAH?

Die EMAH bilden ein heterogenes PatientInnenkollektiv und stellen eine große Herausforderung für die klinische Versorgung dar. Die zugrunde liegenden angeborenen Herzfehler lassen sich entsprechend der Komplexität in 3 Gruppen unterteilen (Tab. 1). Hieraus resultieren die individuellen Bedarfe an Therapie und Nachsorge. Zusätzlich sind Komorbiditäten im Erwachsenenalter, teils auch als Folgeerkrankung, zu berücksichtigen.
Tab. 1
Beispiele für AHF nach Komplexität in Anlehnung an die ESC-Leitlinie 2020. (Modifiziert nach Baumgartner et al. [1])
Mild
Isolierte kongenitale Herzklappenerkrankungen
Isolierter kleiner ASD, VSD, PDA
Korrigierter unkomplizierter ASD, VSD, PDA
Moderat
Lungenvenenfehlmündung (partiell oder total)
Koronararterienanomalie (z. B. ALCAPA)
ISTA
Komplizierter ASD, VSD, PDA
AVSD
Ebstein-Anomalie
Korrigierte Fallot-Tetralogie
Korrigierte TGA (nach arterieller Switch Operation)
Marfan-Syndrom
Schwer
Jeglicher AHF mit PH (inkl. Eisenmenger-Syndrom)
Zyanotische Herzfehler (unkorrigiert oder palliiert)
DORV
Univentrikuläre Anatomie und Fontan-Zirkulation
Unterbrochener Aortenbogen
Pulmonalatresie
Palliierte TGA (Zustand nach Vorhofumkehroperation)
Truncus Arteriosus
Hinsichtlich der Versorgung lassen sich 4 Gruppen zusammenfassen:
1.
PatientInnen mit Erstdiagnose eines AHF
Sie benötigen eine leitliniengerechte Diagnostik und anschließende Therapieempfehlung.
 
2.
PatientInnen mit mildem AHF, welcher bereits frühzeitig im Kindesalter operativ oder interventionell korrigiert wurde
In der Regel besteht eine normale Lebenserwartung, in Abhängigkeit vom Diagnose- und Behandlungszeitpunkt ist auch hier eine lebenslange Nachsorge indiziert. Komplikationen oder Folgeerscheinungen (wie z. B. Herzrhythmusstörungen oder pulmonal-arterielle Hypertonie) sind möglich.
 
3.
PatientInnen mit moderat komplexem AHF
Verlaufskontrollen zur regelmäßigen Überwachung sind indiziert, interventionelle oder operative Folgeeingriffe möglich (Indikationen zur Herzklappenrekonstruktion/-ersatz, zur Beseitigung von Ausflusstraktstenosen o. Ä.). Komplikationen und Folgeerkrankungen treten gehäuft auf.
 
4.
PatientInnen mit komplexem AHF
Diese PatientInnen sind häufig palliativ operiert, da eine Korrektur nicht möglich ist. Engmaschige Kontrolle und erweiterte Diagnostik sowie Anbindung an ein Transplantationszentrum sind indiziert.
 

Besonderheiten der Behandlung von EMAH

Vitienspezifische Residuen

Für eine erfolgreiche Behandlung von EMAH ist es entscheidend, vitienspezifische Residuen und sich entwickelnde Folgeveränderungen frühzeitig zu erkennen und adäquat interventionell oder operativ zu behandeln. Regelmäßige echokardiographische Verlaufskontrollen sind unerlässlich; bei unklaren Befunden oder komplexen Verläufen kann eine erweiterte Bildgebung (z. B. Kardio-MRT oder CT) oder invasive Diagnostik erforderlich sein.
Die Auswertung der zunehmend umfangreichen Register- und Verlaufsdaten ermöglicht heutzutage differenzierte Nachsorgeempfehlungen sowie eine präzise Indikationsstellung für therapeutische Interventionen oder chirurgische Revisionen für die spezifischen Herzfehler. Einen zentralen Bezugspunkt stellt dabei die von der European Society of Cardiology (ESC) im Jahr 2010 veröffentlichte und 2020 aktualisierte Leitlinie zur EMAH-Versorgung dar [1]. Sie bildet die Grundlage für eine strukturierte, evidenzbasierte Langzeitbetreuung.

Herzinsuffizienz

In etwa 20–50 % der Fälle entwickeln EMAH im Krankheitsverlauf eine Herzinsuffizienz, die häufigste Todesursache dieser PatientInnen. Die Prävalenz variiert stark in Abhängigkeit vom zugrunde liegendem Defekt und betrifft vornehmlich PatientInnen mit schwerem Herzfehler. Dabei ist zu beachten, dass 20 % der PatientInnen mit Fontan-Zirkulation, Fallot-Tetralogie oder palliierter TGA bereits vor dem 20. Lebensjahr herzinsuffizient sind (Abb. 2).
Abb. 2
Eine Herzinsuffizienz stellt die häufigste Todesursache bei EMAH dar. Adaptiert nach Norozi et al. Am J Cardiol 2006
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Die Genese der Herzinsuffizienz ist in der Regel multifaktoriell. Eine chronische Druck- oder Volumenbelastung des systemischen oder subpulmonalen Ventrikels, myokardiale Umbauprozesse (z. B. Fibrosierung), ventrikuläre Asynchronie, Gewebsschäden infolge chirurgischer Eingriffe (etwa durch den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine) sowie koronare Herzerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen können zur Verschlechterung der Herzfunktion führen.
In der ambulanten Betreuung kommt insbesondere Kinder- und später HausärztInnen eine zentrale Rolle zu: Sie sollen Frühzeichen einer Herzinsuffizienz erkennen und entsprechend abklären. Bei klinischem Verdacht sollte eine Blutentnahme zur Bestimmung von (NT-pro)BNP erfolgen. Besonders aussagekräftig ist der individuelle Trend über die Zeit, weshalb bereits ab dem Jugendalter jährlich Kontrollen durch die KinderärztInnen und später HausärztInnen empfohlen werden.
Merke.
Die chronische Herzinsuffizienz beginnt bereits im Jugendalter; ein laborchemisches Monitoring hilft bei der Erkennung.

Pharmakotherapie

Medikamentöse Therapieansätze kommen auch bei EMAH mit Herzinsuffizienz zur Anwendung. Bei PatientInnen mit biventrikulärer Anatomie und systemischem linken Ventrikel orientieren sich diese Therapien weitgehend an den Empfehlungen zur Behandlung von Herzinsuffizienz bei erworbenen Herzerkrankungen, da hierfür umfangreiche Evidenz vorliegt. Zu berücksichtigen ist, dass EMAH in nahezu allen großen randomisierten Studien zur Herzinsuffizienz explizit ausgeschlossen wurden.
Gerade bei PatientInnen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und hämodynamischer Instabilität ist die antikongestive medikamentöse Therapie mit Vorsicht anzuwenden. Es besteht ein fragiles Gleichgewicht zwischen Vor- und Nachlast; eine Standardtherapie mit z. B. Diuretika, ACE-Hemmern oder β‑Blockern muss individuell angepasst werden, um die hämodynamische Balance nicht zu gefährden.
Die ESC-Leitlinie 2020, welche sich maßgeblich auf das 2016 veröffentlichte Positionspapier der Arbeitsgruppen für EMAH und Herzinsuffizienz stützt, enthält Empfehlungen zur medikamentösen Therapie bei Herzinsuffizienz unter Berücksichtigung der anatomischen und physiologischen Gegebenheiten in dieser Population [1, 2]. Neuere Herzinsuffizienzmedikamente, wie z. B. die SGLT-2-Inhibitoren oder die Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren (ARNI), werden ebenfalls zunehmend eingesetzt.

Mechanische Kreislaufunterstützung und Transplantation

Bereits im Jahr 2014 wurden rund 10 % aller Indikationen zur Herztransplantation n in der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen bei EMAH gestellt. Die perioperative Mortalität nach Herztransplantation ist im Vergleich zu PatientInnen mit erworbenen Herzerkrankungen erhöht, die 30-Tage-Sterblichkeit liegt bei ca. 20–30 %, das Langzeitüberleben nach 10 Jahren ist jedoch vergleichbar mit dem anderer Transplantierter.
Ventrikuläre Unterstützungssysteme (Ventricular Assist Devices, VAD) können in der Therapie von EMAH mit terminaler Herzinsuffizienz eine wichtige Rolle spielen – sowohl als „Bridge to Transplant“, als „Bridge to Recovery“ bei reversiblen Zuständen oder auch als Dauertherapie (Destination Therapy). PatientInnen mit Langzeit-VAD können ihren Dringlichkeitsstatus auf der Transplantationsliste verlieren, was zu einer längeren Wartezeit führt. In dieser Subgruppe ist die Komplikations- und Mortalitätsrate während der Wartezeit signifikant erhöht.

Herzrhythmusstörungen

Bei AHF kann es durch anatomische Variationen zu Abweichungen in der Ausbildung und Lage des Reizleitungssystems kommen (Tab. 2). Dies erhöht das Risiko für Knotenerkrankungen und Verletzungen bei Interventionen und Operationen; auch postoperative Ödeme und Narben können die Erregungsleitung stören. Zusätzliche Leitungsbahnen können zu Reentrytachykardien führen. Herzrhythmusstörungen können die Pumpfunktion des Herzens erheblich beeinträchtigen. Ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod besteht bei arrhythmogenen Syndromen (z. B. Long-QT, Brugada etc.) und stellt die zweithäufigste Todesursache für EMAH dar.
Tab. 2
Häufigkeit verschiedener Herzrhythmusstörungen in Abhängigkeit von zugrunde liegendem AHF in Anlehnung an die ESC Leitlinie 2020. (Modifiziert nach Baumgartner et al. [1])
Angeborener Herzfehler
Supraventrikuläre Arrhythmien
Ventrikuläre Arrhythmien
Bradykardien
AVRT
IART/AET
VHF
VT
SCD
SSS
AVB
Angeboren
Erworben
Angeboren
Erworben
ASD II
++
++
(+)
+
(+)
Superiorer Sinus-venosus-Defekt
++
+
+
AVSD/ASD I
++
++
(+)
(+)
(+)
++
VSD
+
(+)
+
(+)a
+
Ebstein-Anomalie
+++
++
+
(+)
++b
++
TOF
++
++
++
++
+
+
TGA
Atrialer Switch
+++
+
++c
+++b
+++
+
Arterieller Switch
+
+c
(+)
(+)
ccTGA
++
+
+
(+)
++b
+
++
Fontan-Zirkulation
Atriopulmonale Verbindung
+++
++
+b
++
Intrakardialer lateraler Tunnel
++
+
+b
++
Extrakardiales Conduit
+
+
+b
+
Eisenmenger-Reaktion oder inkomplett palliierter AHF
++
++
++d
- = kein erhöhtes Risiko, (+) = minimales Risiko, + = mildes Risiko, ++ = moderates Risiko, +++ = hohes Risiko
AET atriale ektope Tachykardie, ASD Vorhofseptumdefekt, AV = atrioventrikulär, AVRT = atrioventrikuläre Reentrytachykardie, AVSD = atrioventrikulärer Septumdefekt, ccTGA = kongenital korrigierte TGA, IART = intraatriale Reentrytachykardie, SCD = sudden cardiac death, SSS = Sick Sinus Syndrome, TGA = Transposition der großen Arterien, TOF = Tetralogy of Fallot, VHF = Vorhofflimmern, VSD = Ventrikelseptumdefekt, VT = ventrikuläre Tachykardie
aAngesichts der hohen Häufigkeit von VSD gilt das Gesamtrisiko bei der allgemeinen Patientengruppe als gering, bSCD am ehesten im Rahmen einer supraventrikulären Tachykardie mit schneller Kammerüberleitung, cerhöhtes Risiko für VT in komplexen D‑TGA, dnon-arrhythmisch
Zur rhythmologischen Diagnostik dienen neben dem 12-Kanal-EKG auch Langzeit-EKG, Event-Recorder und ggf. (Spiro‑)Ergometrie. Eine elektrophysiologische Untersuchung mit Ablation kann indiziert sein.
Antiarrhythmische Medikamente sind häufig notwendig, erfordern jedoch aufgrund negativ-inotroper Effekte und EKG-Veränderungen (z. B. QTc-Verlängerung) besondere Vorsicht. EMAH zeigen zudem vermehrt eine chronotrope Inkompetenz durch Sinusknoten- oder AV-Knoten-Dysfunktion auf, kongenital oder postoperativ bedingt. Zum Erhalt der synchronisierten Vorhofkontraktion kann eine Schrittmachertherapie erforderlich sein. Bei asynchronem ventrikulären Kontraktionsablauf ist eine kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) erforderlich. Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) werden zur Primär- und zur Sekundärprophylaxe eingesetzt. Die transvenöse Implantation gilt als Goldstandard, ist jedoch bei komplexer Anatomie nicht immer möglich. Epikardiale oder subkutane Systeme kommen ebenfalls zum Einsatz, Letztere benötigen keinen vaskulären Zugang, reduzieren Infektionsrisiko und perioperative Komplikationen und sind besonders für junge PatientInnen geeignet, da Gerätewechsel im Therapieverlauf häufig nötig sind. Moderne Devices sind zunehmend MRT-kompatibel, was die langfristige Betreuung erleichtert.

Pulmonale Hypertonie

Es handelt sich hierbei um eine seltene, doch potenziell schwerwiegende Komorbidität. Ein erster Verdacht auf eine pulmonale Hypertonie (PH) kann in der Regel durch eine Echokardiographie gestellt werden; die sichere Diagnosestellung erfolgt jedoch invasiv mittels Rechtsherzkatheter. Dabei ist pathophysiologisch zwischen präkapillärer (pulmonal-arterieller) und postkapillärer PH zu unterscheiden – EMAH können von beiden Formen betroffen sein:
  • Die postkapilläre PH tritt meist sekundär zur systolischen oder zur diastolischen Dysfunktion des systemischen Ventrikels auf und wird in erster Linie durch eine Optimierung der Herzinsuffizienztherapie behandelt. Sie kann aber auch andere Ursachen, wie eine Stenose der Lungenvenen, Mitral‑, Aortenklappe oder des Aortenisthmus mit entsprechenden Therapieimplikationen haben.
  • Die präkapilläre PH zeigt sich in ihrer stärksten Ausbildung bei EMAH mit der Eisenmenger-Physiologie, die häufigste und schwerwiegendste Spätkomplikation persistierender Links-rechts-Shunt-Vitien (z. B. VSD, ASD, PDA). Infolge einer langjährigen Druck- und Volumenbelastung der Lungenstrombahn kommt es zu einem irreversiblen vaskulären Umbau der Pulmonalgefäße mit Anstieg des pulmonal-arteriellen Widerstands und Shunt-Umkehr mit einhergehender Zyanose.
Die Behandlung erfolgt medikamentös gemäß den aktuellen Leitlinien zur PAH-Therapie, meist mit Endothelinrezeptorantagonisten, PDE-5-Inhibitoren oder Prostazyklinderivaten [8]. Besondere Bedeutung kommt der Prävention respiratorischer Infektionen zu. Ein vollständiger Impfschutz, insbesondere gegen SARS-CoV‑2, Influenza, Pneumokokken und RSV, ist dringend zu empfehlen. In der europäischen Leitlinie zu pulmonal-arterieller Hypertonie wurde ein entsprechendes Kapitel für EMAH mit Fokus auf die Eisenmenger-Physiologie ausgearbeitet [9].

Erworbene Komorbiditäten

Diverse alterstypische Begleiterkrankungen treten bei EMAH häufiger und früher auf als in der Allgemeinbevölkerung. Dazu zählen koronare Herzkrankheit (KHK), Schlaganfall, Nieren- und Leberfunktionsstörungen, aber auch Demenz, maligne Erkrankungen sowie psychiatrische Komorbiditäten und sexuelle Funktionsstörungen.
Eine Analyse auf Basis des Nationalen Registers für angeborene Herzfehler zeigte, dass 61 % aller EMAH mindestens eine nichtkardiale Komorbidität aufwiesen [10] Die Komorbiditätsrate nahm mit zunehmendem Alter und mit dem Schweregrad des Herzfehlers erwartungsgemäß zu.
Die häufigsten Komorbiditäten waren endokrinologische und metabolische Erkrankungen (Adipositas, Schilddrüsendysfunktion, Diabetes mellitus etc.) mit 30,4 %, Kreislauferkrankungen (arterieller Hypertonus, KHK, Atherosklerose etc.) mit 28,2 % sowie neurologische Erkrankungen mit 11,5 %. Die Niereninsuffizienz betraf nur 2,9 % aller EMAH, ist aber u. a. für die Prognose ein starker Prädiktor. Die Mortalität von PatientInnen mit einer moderat bis schwer eingeschränkten Nierenfunktion (eGFR <60 ml/min, bezogen auf 1,73 m2KOF) ist 5-fach erhöht im Vergleich zu PatientInnen mit normaler Nierenfunktion. Eine kongestive Hepatopathie kann insbesondere bei chronisch venöser Stauung auftreten, sie kann zu fibrotischen Umbauprozessen bis hin zur Zirrhose führen und ist u. a. mit einem erhöhten Blutungsrisiko assoziiert. Die bei zyanotischen Vitien bestehende Minderung des Sauerstoffpartialdrucks im arteriellen Blut führt zur vermehrten Erythropoese und in der Folge steigendem Hämatokrit. Bei erhöhter Viskosität kommt es zu erniedrigten Flussphänomene; das Risiko für Thrombosen ist erhöht. Eine Verdrängung anderer hämatopoetischer Zellreihen im Knochenmark sowie die hypoxiebedingte Schädigung der Megakaryozytenvorläuferzellen können in einer Thrombozytopenie sowie einer Thrombozytendysfunktion resultieren; das Blutungsrisiko kann verstärkt werden.
Merke.
Multisystemkomorbiditäten (Niere, Leber, Neurologie, endokrin) treten bei EMAH früher auf – gezieltes Screening ist Pflicht.
Insgesamt erfordert die Betreuung von EMAH nicht nur ein fundiertes internistisches Fachwissen, sondern v. a. ein gut etabliertes interdisziplinäres Netzwerk. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit KollegInnen aus den relevanten Fachdisziplinen kann eine ganzheitliche Beurteilung der Befunde und eine patientenzentrierte Versorgung gewährleistet werden.

Endokarditisprophylaxe

EMAH weisen bei bestimmten Risikokonstellationen ein erhöhtes Risiko für eine infektiöse Endokarditis auf. Dazu zählen dazu zyanotische, unkorrigierte Herzfehler, implantiertes Fremdmaterial (z. B. Klappenprothesen, Conduits und implantierte systemisch-pulmonale Shunts), angeborene Klappenfehlbildungen (z. B. bikuspide Aortenklappe) und eine bereits stattgehabte Endokarditis [5].
Die antibiotische Prophylaxe ist nur bei bestimmten zahnärztlichen Eingriffe (Zahnstein‑, Wurzelkanal‑, Zahnfleischbehandlungen, Operationen im Mundraum etc.) empfohlen; eine entsprechende Mundhygiene ist von besonderer Bedeutung. Zwei Wochen vor kardiochirurgischen oder interventionellen Eingriffen sollen mögliche dentogene Infektionsquellen behandelt sein. Beobachtungsstudien zeigen außerdem ein erhöhtes Risiko für eine infektiöse Endokarditis bei einigen nichtzahnärztliche Eingriffen. In den folgenden Situationen soll daher bei HochrisikopatientInnen eine antibiotische Prophylaxe erwogen werden: kardiovaskuläre Interventionen, Haut- und Wundbehandlungen, Transfusionen, Dialyse, Knochenmarkpunktionen, Endoskopien.
PatientInnen mit einer Prophylaxeindikation sollten stets einen Herzpass mitführen, aus dem die Diagnose, Risikoeinstufung, Indikation und Therapieanweisung zur Endokarditisprophylaxe klar hervorgehen. Dies erleichtert die Kommunikation mit behandelnden (Zahn‑)ÄrztInnen und unterstützt eine leitliniengerechte Durchführung präventiver Maßnahmen. Die Edukation der PatientInnen stellt einen wichtigen Pfeiler in der Prävention der infektiösen Endokarditis dar.

Schwangerschaft

Da eine zunehmende Zahl der PatientInnen mit AHF das Erwachsenenalter erreicht, nimmt auch die Zahl der Patientinnen, die einen Kinderwunsch äußern, zu. Grundsätzlich ist für die meisten AHF in einem guten klinischen Zustand eine Schwangerschaft möglich. Eine Orientierung gibt die modifizierte WHO-Klassifikation, die auch einige AHF beinhaltet, in denen von einer Schwangerschaft abgeraten wird, wie z. B. bei einer schwer reduzierten ventrikulären Funktion oder dem Vorliegen einer PH. Eine individuelle Beratung der Patientin und der PartnerIn ist essenziell. Ebenso sollte eine Betreuung im EMAH-Zentrum erfolgen. Ein Kaiserschnitt ist aus kardialer Sicht in folgenden Situationen indiziert: bei oraler Antikoagulation, Pathologien der Aorta (z. B. Marfan-Syndrom), bei akuter Herzinsuffizienz und bei PH [4].

Mortalität

Daten des Nationalen Registers für angeborene Herzfehler zeigten, dass 71,5 % der Todesfälle verstorbener EMAH direkt auf den zugrunde liegenden Herzfehler zurückzuführen waren [7]. Die spezifischen Todesursachen waren hierbei:
  • Herzinsuffizienz (27,6 %),
  • plötzlicher Herztod (23 %),
  • perioperative Todesfälle (16 %).
In einer retrospektive Kohortenanalyse an EMAH über 60 Jahren wurden drei unabhängige Prädiktoren für die Mortalität identifiziert: die Ventrikelfunktion, eine Herzinsuffizienz mit entsprechender NYHA-Klassifikation sowie eine koronare Herzerkrankung [12].

Lebensqualität

Bereits EMAH mit milden Herzfehlern weisen ein erhöhtes Risiko für frühe Gebrechlichkeit und kognitive Einschränkungen (sog. Frailty-Syndrom) auf. Risikofaktoren hierfür sind weibliches Geschlecht, höheres Lebensalter, niedrigerer sozioökonomischer Status und Komorbiditäten [3]. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen chronischer Inflammation, vorzeitigen Alterungsprozessen und der Entwicklung von Frailty, Sarkopenie und kognitiver Dysfunktion bei chronisch kranken PatientInnengruppen, einschließlich EMAH [11]. Darüber hinaus treten bei EMAH überdurchschnittlich häufig psychische Begleiterkrankungen wie posttraumatische Belastungsreaktionen, Angststörungen und Depressionen auf. Diese sind nicht nur mit einer reduzierten Lebensqualität, sondern auch mit einer erhöhten Mortalität assoziiert.

Wer behandelt EMAH?

HausärztInnen und KardiologInnen sind die primären AnsprechpartnerInnen für EMAH, doch das Versorgungsteam umfasst aus den genannten Gründen ein deutlich breiteres Netzwerk an Fachdisziplinen. In Anlehnung an die kanadischen Versorgungsstrukturen existiert in Deutschland ein mehrstufiges Versorgungsmodell, das in Zusammenarbeit mehrerer deutscher kardiologischer Fachgesellschaften und des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler entstand (Abb. 3).
Abb. 3
EMAH-Versorgung in Deutschland
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Merke.
Interdisziplinäre Betreuung in zertifizierten EMAH-Zentren senkt Morbidität und Mortalität signifikant.
Gemeinsame Behandlungsleitlinien und ein gemeinsames Curriculum der Fort- und Weiterbildung wurden entwickelt.

Kinderkardiologische oder erwachsenenkardiologische EMAH-Nachsorge?

Im deutschsprachigen Raum besteht keine einheitliche Regelung zur fachlichen Zuständigkeit. Einrichtungen verfolgen unterschiedliche Konzepte: Einige Zentren sind kinderkardiologisch geprägt, andere internistisch-kardiologisch und die nächsten gemischt. Die Wahl des jeweiligen Ansatzes beruht häufig auf lokalen Ressourcen, historischen Entwicklungen oder strukturellen Gegebenheiten. Alle drei Modelle gelten – sofern strukturell und personell adäquat aufgestellt – als fachlich geeignet für die Betreuung dieser komplexen PatientInnengruppe.
Für die EMAH-Betreuung ist jedoch eine gesonderte Zusatzweiterbildung sinnvoll, die in Deutschland sowohl KinderkardiologInnen als auch ErwachsenenkardiologInnen nach 18-monatiger Ausbildung und Vervollständigung eines Logbuchs sowie Ablegen einer Prüfung über die jeweiligen Landesärztekammern erwerben können, während beispielsweise in Österreich bisher keine akkreditierte EMAH-Weiterbildung etabliert ist.
Infobox
Wer ist EMAH-zertifiziert in meiner Nähe?

Transition

Ein nichtgelungener Transitionsprozess geht mit erheblichen medizinischen und psychosozialen Risiken für EMAH einher. Das frühzeitige Einbeziehen der Jugendlichen ermöglicht eine strukturierte und altersgerechte Vorbereitung auf den Übergang in die Erwachsenenmedizin.
Neben der medizinischen Versorgung spielt die kardiopsychologische Mitbetreuung in dieser Phase eine zentrale Rolle. Sie unterstützt die Jugendlichen in der Bewältigung von Krankheitsängsten, in der Verarbeitung ihrer Diagnose und trägt maßgeblich zur Verbesserung der Adhärenz und Selbstständigkeit bei.
Auch die Aufklärung über existenzielle Themen, wie die mögliche Lebenszeitbegrenzung, Organtransplantationen und unterstützende Organersatzverfahren, palliative Therapieoptionen und die Bedeutung von Patientenverfügungen und Vorsorgedokumenten, sollte im Rahmen des Reifungsprozesses aktiv begleitet werden – sowohl ärztlich als auch psychologisch. Jugendliche und junge Erwachsene sollten alters- und entwicklungsentsprechend offen aufgeklärt werden. Den PatientInnen sollte ausreichend Zeit und Raum gegeben werden, um eine eigenständige Haltung zu entwickeln und sich bei Bedarf zusätzliche Informationen oder Zweitmeinungen einzuholen.
Merke.
Strukturierte Transition ab dem Jugendalter ist der Schlüssel, um Versorgungslücken und Komplikationen zu verhindern.
Nicht zuletzt ist eine sozialrechtliche Beratung (z. B. zu Reha, Beruf, Pflegegrad, Behinderung), essenziell, um langfristige Teilhabe und Lebensqualität zu sichern.
Durch eine strukturierte Transition kann diese vulnerable PatientInnengruppen lückenlos und lebenslang adäquat versorgt werden.

Interdisziplinäre Versorgung

Die Versorgung von EMAH ist gelebte Interdisziplinarität. Angesichts der häufig komplexen Krankheitsbilder und zahlreicher Komorbiditäten ist es essenziell, die relevanten Fachdisziplinen frühzeitig konsiliarisch einzubinden und gemeinsam einen geeigneten Behandlungsansatz zu entwickeln. Nur durch ein multimodales, interprofessionell getragenes Behandlungskonzept lassen sich Überleben, Gesundheit und Lebensqualität verbessern.
Ein bewährtes Format hierfür kann ein sog. EMAH-Board sein – eine strukturierte interdisziplinäre Fallkonferenz mit VertreterInnen verschiedenster intra- und interdisziplinärer Fachrichtungen (Abb. 4). Im Rahmen dieser Besprechungen können komplex erkrankte EMAH ganzheitlich diskutiert werden. Gemeinsam wird ein individualisiertes Therapiekonzept erarbeitet, das im Anschluss mit den PatientInnen besprochen und konsentiert wird. Die aktive Einbeziehung der Betroffenen in Entscheidungsprozesse ist dabei unverzichtbar.
Abb. 4
Zusammensetzung eines EMAH-Boards
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Auch bei nichtkardialen chirurgischen oder interventionellen Eingriffen sollte – insbesondere bei Vorliegen von Herzinsuffizienz, PAH oder Herzrhythmusstörungen – eine Behandlung in einem EMAH-zertifizierten Zentrum erfolgen. Dort stehen sowohl erfahrene Anästhesieteams als auch bei Bedarf die Option zur temporären mechanischen Kreislaufunterstützung zur Verfügung – ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei dieser Hochrisikogruppe.

Fazit für die Praxis

  • Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) altern früher und benötigen eine engmaschige, interdisziplinäre Nachsorge – auch durch Kinder- und HausärztInnen.
  • Herzinsuffizienz ist ihre häufigste Todesursache und kann durch frühzeitige Interventionen, optimierte Risikofaktorkontrolle, medikamentöse Therapie, Resynchronisation, VAD-Therapie oder Transplantation beeinflusst werden.
  • Herzrhythmusstörungen bedingen den plötzlichen Herztod.
  • Die Eisenmenger-Reaktion ist die häufigste Form der PAH und irreversibel.
  • Laborwerte wie (NT-pro)BNP, Leber- und Nierenfunktion helfen bei der ambulanten Verlaufskontrolle.
  • Die Versorgung richtet sich nach leitlinienbasierten, individuell festgelegten Strategien der EMAH-Zentren.
  • Eine strukturierte Transition, frühzeitige Aufklärung und Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen sind essenziell.
  • Nichtkardiale Eingriffe sollten koordiniert durch spezialisierte Zentren erfolgen – perioperative Komplikationen sind eine relevante Todesursache.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

Die Angaben zum Interessenkonflikt orientieren sich am Formular des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE): L. Glasmeyer, L. Ghaeni, H. Sallmon, F. Berger, L. Schrutka und O. Tutarel haben keinerlei Unterstützung für das vorliegende Manuskript erhalten. Sie erklären, dass für die letzten 36 Monate keinerlei Beziehungen, Tätigkeiten und Interessenoffenzulegen sind, die mit dem Inhalt des Manuskripts inZusammenhang stehen.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://​creativecommons.​org/​licenses/​by/​4.​0/​deed.​de.

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Titel
Interdisziplinäre Versorgung Erwachsener mit angeborenen Herzfehlern (EMAH)
Verfasst von
Dr. med. Laura Glasmeyer
Laleh Ghaeni
Hannes Sallmon
Felix Berger
Lore Schrutka
Oktay Tutarel
Publikationsdatum
29.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Monatsschrift Kinderheilkunde
Print ISSN: 0026-9298
Elektronische ISSN: 1433-0474
DOI
https://doi.org/10.1007/s00112-025-02299-2
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