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Psychiatrie Angst- oder furchtbezogene Störungen

Angst- oder furchtbezogene Störungen

04.06.2024 Psychiatrische Therapieverfahren Nachrichten

Placebo kann psychische Erkrankungen lindern

Unter Placebo verbessert sich der Zustand vieler psychisch erkrankter Patienten und Patientinnen deutlich. Die Effekte unterscheiden sich allerdings je nach Diagnose, zeigt eine große Metaanalyse.

Mit PET-Bildgebung psychischen Erkrankungen auf der Spur

Die komplexen Zusammenhänge zwischen neurobiologischen Faktoren und psychiatrischen Symptomen sind Gegenstand intensiver Forschung. Durch direkte, quantifizierbare Einblicke bietet die PET-Bildgebung ein einzigartiges Fenster zu den neurobiologischen Prozessen, die psychischen Erkrankungen zugrunde liegen.

Wenn Zwänge das Leben bestimmen

Zwangsstörung CME-Artikel

Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen. Mit kognitiver Verhaltenstherapie, aber auch mit Medikamenten lässt sich die Erkrankung in den Griff bekommen. Aufgabe der hausärztlichen Betreuung ist es, Betroffene möglichst frühzeitig zu erkennen und sie zu motivieren, eine entsprechende Therapie in Anspruch zu nehmen.

Angewandte Improvisation in der Psychotherapie

Open Access Psychotherapie CME-Artikel

Der Beitrag beschreibt, wie die Angewandte Improvisation im Rahmen von Psychotherapie nutzbar ist, um grundlegende therapeutische Modelle der sozialen Interaktion leichter verständlich und im Alltag praktisch anwendbar zu machen. Die Angewandte …

Psychiatrische Syndrome bei multipler Sklerose

Psychiatrische Komorbiditäten treten bei 60% der Menschen mit MS auf. Dieser CME-Kurs informiert Sie über die häufigsten psychiatrischen Syndrome, die unter einer MS auftreten, welche testpsychometrische Untersuchungen zum Einsatz kommen und über mögliche Therapieoptionen.

Individualisierte Exposition bei Angststörungen

Kaum eine psychotherapeutische Intervention ist so breit einsetzbar wie die Exposition. Absolute Kontraindikationen liegen nur sehr selten vor. Neue Ansätze der Exposition entfernen sich von der Notwendigkeit der „Habituation“ und betonen die Rolle der Befürchtungswiderlegung und -veränderung.

„Lass mich nicht allein!“ - Trennungsangststörung im Erwachsenenalter nach ICD-11

Angst CME-Artikel

Etwa jeder 20. Adulte leidet an einer intensiven Furcht vor der Trennung von Bezugspersonen. Diese Angst kann mit der neuen ICD-11-Klassifikation als Trennungsangststörung diagnostiziert werden. Deutschsprachige Fragebögen und Studien zur Therapie fehlen, aber andere Angststörungen bieten Hinweise.

Persistierende depressive Störung und komorbide soziale Angststörung: Wie behandeln?

Soziale Angststörung Übersichtsartikel

Ein 60 Jahre alter Mann leidet seit Jahren unter einer depressiven Verstimmung und sozialen Ängsten: Er stellt die in seinem Leben getroffenen Entscheidungen infrage und fürchtet sich davor, im Mittelpunkt zu stehen. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und welche Schwierigkeiten können sich ergeben?

Warum mumifizierte der Fuß?

Ein 33-jähriger Mann zog sich an der Fußsohle eine Schnittwunde durch eine Glasscherbe zu. Da er an einer Angstphobie leidet, geht er 2 Monate nicht zum Arzt. Danach ist sein Fuß nekrotisiert und mumifiziert. Wie lautet Ihre Diagnose?

Erste Kasuistik: Emetophobie bei einem jungen Mann

Ein 20-jähriger Mann steht kurz vor dem Beginn seines Studiums. Seit der Kollegstufe des Gymnasiums hat er Angst vor dem Erbrechen. An Emetophobie leiden hauptsächlich Frauen. Diese Kasuistik schildert erstmals den Krankheits- und Therapieverlauf bei einem Mann.

Einsatz von Immersion und Virtueller Realität in der Psychotherapie

Psychotherapie Übersichtsartikel

In der Virtuellen Realität haben die Anwendenden das Gefühl, sich in einer computererschaffenen Welt zu befinden. Störungsrelevantes emotionales Erleben lässt sich mit VR gut aktivieren und bearbeiten. In der Therapie ist sie deshalb für manche Entitäten bereits ein evidenzbasiertes Hilfsmittel.

„Ich finde Zahnarzt lustig“ - ein Plädoyer für die Lachgasbehandlung in der Kinderzahnmedizin

Distickstoffoxid Übersichtsartikel

Die Lachgasbehandlung ermöglicht bei erhaltenem Bewusstsein und kompetenten Schutzreflexen ein effektives Schmerz- und Angstmanagement aller Altersgruppen. In Amerika ist sie in der Zahnheilkunde bereits seit den 1960er-Jahren etabliert, auch in …

Arbeitsunfähigkeit bei psychischen Störungen – ökonomische, individuelle und behandlungsspezifische Aspekte

Open Access Psychotherapie Leitthema

Mit den Veränderungen der modernen Arbeitswelt gehen Belastungen einher, die die psychische Gesundheit von Arbeitnehmenden negativ beeinflussen können. Im Einklang damit zeigt sich ein Anstieg des Anteils der Arbeitsunfähigkeits(AU)-Tage aufgrund …

Psychosoziales und Diabetes

Für die Therapie und langfristige Prognose von Menschen mit Diabetes mellitus sind somatische und psychosoziale Faktoren gleichermaßen wichtig. Bei der Diabetestherapie kommt dem Patienten die entscheidende Rolle zu, da dieser die wesentlichen …

Therapieresistenz bei Angsterkrankungen – Definition und Behandlungsoptionen

Therapieresistenz bei Angsterkrankungen stellt eine klinische Herausforderung dar und trägt zur Chronifizierung der Erkrankungen sowie sequenziellen Komorbiditäten bei. Unsere Übersicht diskutiert den Begriff der Therapieresistenz, die Behandlungsstrategien und den Bedarf an weiterer Forschung.

Kommunikativer Umgang mit Angst und Depressivität*

Angst Übersichtsartikel

Viele Krebserkrankte leiden im Verlauf ihrer Erkrankung und Behandlung, aber zum Teil auch Jahre nach Abschluss der Behandlung unter psychischen Belastungen wie Angst und Depressivität. Diese Übersichtsarbeit informiert auf der Basis des aktuellen …

Selektiver Mutismus in der ICD-11

In der 11. Version der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) wird selektiver Mutismus (SM) angelehnt an empirische Studien unter Angststörungen eingruppiert. Dies basiert auf …

Möglichkeit und Grenzen von VR-gestützten Therapie bei Angst und PTSB

Das Interesse an psychotherapeutischen Anwendungen der virtuellen Realität (VR) nimmt zu. Für Angststörungen gibt es bereits positive Leitlinien-Empfehlungen. Bei der PTBS steht die Entwicklung noch relativ am Anfang. Das vorliegende Review bietet einen Überblick über den Entwicklungsstand.

Asthma - oder doch eine multiple Chemikalien-Sensitivität?

Panikstörung Medizin aktuell

Die Geschichte der MCS lässt sich bis in die Mitte der 1900er-Jahre zurückverfolgen. 1999 wurden sogenannte Konsensuskriterien festgelegt. Danach kann eine MCS angenommen werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: die Symptome sind …

Buchkapitel zum Thema

Depression, Angststörungen, bipolare Störung, Schizophrenie, Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom

Die meisten Gruppen von Psychopharmaka werden heutzutage für eine Vielzahl von Indikationen eingesetzt, die in den letzten eineinhalb Jahrzehnten sowohl bei den Antidepressiva wie auch bei den Antipsychotika deutlich erweitert wurden. So kann es …

Soziale Ängste

Von einer Sozialen Angststörung spricht man, wenn die Angst so stark wird, dass die Person dauerhaft hierunter leidet und in ihrem beruflichen und sozialen Leben erheblich beeinträchtigt ist. Hauptmerkmal der Sozialen Angststörung ist die …

Generalisierte Angststörung

Die generalisierte Angststörung (GAD) ist gekennzeichnet durch ständige, übertriebene und schwer kontrollierbare Sorgen über banale Alltäglichkeiten. Es handelt sich um eine Störung, die über längere Zeit besteht. Unspezifische Zusatzsymptome …

Agoraphobie und Panikerkrankung

Unter Agoraphobie versteht man die angstgetriebene Vermeidung von Straßen, Verkehrsmitteln oder Kaufhäusern. Patienten leiden regelhaft auch noch unter vielfältigen sonstigen Phobien wie Klaustrophobie (Angst vor engen oder überfüllten Räumen) …

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Notfallreform: Lauterbach nimmt KVen und ausgewählte Kliniken in die Pflicht

06.06.2024 Klinik aktuell Nachrichten

Die Ampelkoalition nimmt einen neuen Anlauf für die Reform der Notfallversorgung. Der Gesetzentwurf zeigt: Die Vertragsärzte müssen sich auf erhebliche Veränderungen in der Organisation der Notdienste einstellen.

Mehr Zeit in den sozialen Medien kann zu Angststörungen führen

Eine Studie aus Finnland hat die Social-Media-Nutzung unter 16-jährigen Mädchen genauer unter die Lupe genommen. Lange Nutzdauer von Instagram & Co. war mit höheren Raten an Angststörungen assoziiert. Insgesamt waren rund 17% der Mädchen abhängig von Social Media.

Prämenstruelle Beschwerden mit Suizidrisiko assoziiert

04.06.2024 Suizidalität Nachrichten

Manche Frauen, die regelmäßig psychische und körperliche Symptome vor ihrer Menstruation erleben, haben ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko. Jüngere Frauen sind besonders gefährdet.

Bei seelischem Stress sind Checkpoint-Hemmer weniger wirksam

03.06.2024 NSCLC Nachrichten

Wie stark Menschen mit fortgeschrittenem NSCLC von einer Therapie mit Immun-Checkpoint-Hemmern profitieren, hängt offenbar auch davon ab, wie sehr die Diagnose ihre psychische Verfassung erschüttert