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HNO

Patient-Reported Outcome Measures – Einsatz zur Depressions‑, Angst- und Stressdiagnostik

  • 25.11.2024
  • Angst
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Patient-Reported Outcome Measures (PROM) sind ein zusammenfassender Begriff für verschiedene Selbstbeurteilungsverfahren zur Bewertung der gesundheitsbezogenen subjektiven Eindrücke und des Behandlungserfolgs aus der Perspektive der Patienten. In der Psychosomatik werden PROM häufig eingesetzt, um subjektive Symptome, psychosoziale Belastungen und Veränderungen im Gesundheitszustand zu erfassen, insbesondere bei Patienten mit komorbiden (affektiven) Störungen und häufigen Arztkontakten, aber auch in der Gesundheitsprävention und bei der Überprüfung von Therapieeffizienz. In der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) werden Selbstbeurteilungsfragebögen (PROM) u. a. verwendet, um die Auswirkungen von Hör‑, Sprach‑, Schluck- und Atemstörungen auf die Lebensqualität von Patienten aus eigener Sicht zu beurteilen. Solche wissenschaftlich evaluierten Instrumente ermöglichen es, die Bedürfnisse und Prioritäten der Patienten besser zu verstehen, in die Arzt-Patienten-Kommunikation und damit in die Therapie zu integrieren, um eine patientenzentrierte Versorgung zu fördern. Im vorliegenden Beitrag werden, spezifisch für die HNO, beispielgebend 3 Dimensionen zur Erfassung von subjektiven Erfahrungen in Bezug auf die Gesundheit (Depression, Angst, Stress) mit entsprechenden Instrumenten im deutschen Sprachraum für den Einsatz in Klinik und Forschung näher dargestellt.
Titel
Patient-Reported Outcome Measures – Einsatz zur Depressions‑, Angst- und Stressdiagnostik
Verfasst von
Dr. phil. Petra Brüggemann
Dr. phil. Benjamin Böcking
Dr. phil. Kurt Steinmetzger
Dr. med. Eva Winter
Dr. phil. Felix Fischer
Prof. Dr. Matthias Rose
Prof. Dr. med. Birgit Mazurek
Publikationsdatum
25.11.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
HNO / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-024-01530-y
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