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01.09.2014 | Übersichten | Ausgabe 9/2014

Der Nervenarzt 9/2014

Antidepressiva und Suizidalität

Zeitschrift:
Der Nervenarzt > Ausgabe 9/2014
Autoren:
Prof. Dr. G. Gründer, T. Veselinović, M. Paulzen

Zusammenfassung

In den beiden letzten Jahren ist die Diskussion der Frage, ob Antidepressiva, insbesondere selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRIs), zu Suizidalität, Aggressivität und Gewaltbereitschaft führen können, wieder neu aufgeflammt. Hier soll die aktuelle Datenlage zu der Problematik, die seit Einführung dieser Substanzgruppe Ende der 1980er Jahre diskutiert wird, dargestellt werden. Nach systematischer Literaturrecherche kommen wir zu dem Schluss, dass ein wissenschaftlicher Konsens darüber besteht, dass der Nutzen der antidepressiven Pharmakotherapie im Allgemeinen und der Therapie mit SSRIs und selektiven Serotonin-/Noradrenalinwiederaufnahmehemmern (SSNRIs) im Besonderen die Risiken ihrer Anwendung überwiegt. Dies gilt auch für die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die zu Behandlungsbeginn gelegentlich auftretende Unruhe kann bei entsprechend disponierten Patienten in seltenen Fällen als so aversiv erlebt werden, dass Suizidgedanken oder -handlungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Hierauf ist insbesondere zu Behandlungsbeginn zu achten. Wir empfehlen, dass die Indikation für die antidepressive Pharmakotherapie von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von einem Facharzt gestellt wird.

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