Zum Inhalt

Antipsychotika in der Krebstherapie

  • 15.11.2013
  • KOMPAKT
Erschienen in:

Auszug

Als neuen Ansatz zur Behandlung einer aggressiven Form von Lymphdrüsenkrebs hat ein wissenschaftliches Team um Daniel Krappmann vom Helmholtz Zentrum München eine bislang unbekannte Wirkung von Medikamenten entdeckt. In malignen Lymphomen hemmen die bekannten Antipsychotika Mepazin und Thioridazin die Protease MALT1 und bewirken so das Absterben der Krebszellen. Beide Verbindungen wurden in einem Screen von 18.000 Substanzen als beste Inhibitoren der MALT1 Protease identifiziert. Diese Ergebnisse eröffnen Möglichkeiten für klinische Tests zum Einsatz von Mepazin und Thioridazin in einer zielgerichteten Behandlung von Lymphompatienten. …
Titel
Antipsychotika in der Krebstherapie
Verfasst von
Springer Medizin-Verlag
Publikationsdatum
15.11.2013
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 3/2013
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-013-0070-0
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Mit Kohlenstoff-Käfigen gegen Radiodermatitis?

In einer chinesischen Phase-II-Studie ließ sich durch eine Salbe mit dem Kohlenstoffmaterial Fulleren einer Radiodermatitis wirksamer vorbeugen als mit einem Trolamin-haltigen Produkt. Im Detail bleiben aber noch viele Fragen offen.

Datopotamab deruxtecan verlängert Überleben bei fortgeschrittenem TNBC

Bei zuvor unbehandeltem, fortgeschrittenem TNBC ohne Option für eine Immuntherapie zeigte Datopotamab deruxtecan (Dato-DXd) in einer internationalen Phase-III-Studie deutliche Vorteile gegenüber Chemotherapie – sowohl im progressionsfreien als auch im Gesamtüberleben.

HRT nach Oophorektomie auch bei BRCA-Varianten sicher?

Eine Hormonersatztherapie (HRT) nach einer risikoreduzierenden bilateralen Salpingo-Oophorektomie geht bei pathogenen BRCA-Varianten nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einher. Allerdings sind die statistischen Unsicherheiten der Studie sehr groß.

Künstliche intelligente Melanomdiagnostik – „Niveau von Dermatologen erreicht“

Verfahren der artifiziellen Intelligenz für die Mustererkennung wecken auch in der Dermatologie hohe Erwartungen. Dass sich die künstlichen im Vergleich zu menschlichen Dermatologen in der Melanomdiagnostik achtbar schlagen, hat eine Metaanalyse gezeigt.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Nahaufnahme einer älteren Frau, die Creme auf ihre Hände aufträgt/© Strelciuc / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau erhält Infusion/© Seventyfour / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)