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01.07.2006 | Freies Thema | Ausgabe 7/2006

Der Radiologe 7/2006

Anwendung der optischen Kohärenztomographie (OCT) bei der Darstellung von Urothelerkrankungen der Harnblase

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 7/2006
Autoren:
Dr. D. Daniltchenko, F. König, E. Lankenau, M. Sachs, G. Kristiansen, G. Huettmann, D. Schnorr
Wichtige Hinweise
Gefördert durch die DFG, Ko 1664/3-1.

Zusammenfassung

Zielsetzung

Die optische Kohärenztomographie (OCT) hat in den letzten Jahren deutliche Forschritte gemacht. Mit hoher Auflösung kann die Schichtstruktur der Harnblase während der Zystoskopie dargestellt werden.

Material und Methoden

Die Eindringtiefe ins Gewebe ist mit der OCT auf etwa 2,5 mm begrenzt. Das Auflösungsvermögen liegt bei ca. 15 µm. 50 Patienten mit verschiedenen Erkrankungen der Blase wurden untersucht. Insgesamt wurden 488 OCT-Aufnahmen erstellt.

Ergebnisse

Hinsichtlich der gesunden Blasenwand konnte gezeigt werden, dass eine Differenzierung zwischen Urothel, Lamina propria und Muskel möglich ist. Zystitis und Metaplasien sind durch ein Verschwimmen der Schichtstruktur bzw. durch eine Verdickung des Epithels, maligne Areale durch eine Aufhebung der oben beschriebenen Gewebearchitektur gekennzeichnet.

Schlussfolgerung

Die OCT verbessert die Diagnostik flacher Läsionen des Urothels. Bei entsprechender technischer Umsetzung könnte sie in Zukunft für ein intraoperatives Staging genutzt werden.

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