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Erschienen in: Der Unfallchirurg 3/2014

01.03.2014 | Leitthema

Anwendungsgebiete der Magnetresonanztomographie in der Traumatologie

Ergebnisse einer weltweiten Umfrage

verfasst von: Dr. M. Kraus, F. Mauch, B. Ammann, M. Cunningham, F. Gebhard

Erschienen in: Die Unfallchirurgie | Ausgabe 3/2014

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Zusammenfassung

Hintergrund

Die Magnetresonanztomographie (MRT) spielt in der Unfallchirurgie eine immer wichtigere Rolle, klare Handlungsanweisungen, wann diese Technologie zur Entscheidungsfindung eingesetzt werden sollte, fehlen jedoch weitestgehend. Ziel dieser Studie war es daher, im Rahmen eines Webinars über MRT in der Traumatologie in Kooperation mit der „Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen – Association for the Study of Internal Fixation“ (AO/ASIF) in einer weltweiten Umfrage mehr über den Einsatz dieser wertvollen diagnostischen Methode im Bereich der Traumatologie und Orthopädie zu erfahren.

Methode

Über das Netzwerk der AO wurden alle Teilnehmer eines Webinars zu diesem Thema aufgefordert einen strukturierten Fragebogen zu beantworten. Insgesamt 361 registrierte Teilnehmer aus 69 Ländern füllten den Fragebogen vor Durchführung des Webinars aus. Als wesentliche Barrieren bei der Anwendung wurden hohe Kosten, lange Wartezeiten, fehlende Kommunikation zwischen Klinikern und Radiologen, vor allen Dingen aber mangelnde eigene Erfahrung und zu wenig strukturierte Ausbildung im Rahmen der Facharztausbildung genannt.

Schlussfolgerung

Um dem entgegenzuwirken, könnte neben einem strukturierten Curriculum die Anwendung von internetgestützten Lehrangeboten (E-Learning) eine entscheidende Rolle spielen.
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Metadaten
Titel
Anwendungsgebiete der Magnetresonanztomographie in der Traumatologie
Ergebnisse einer weltweiten Umfrage
verfasst von
Dr. M. Kraus
F. Mauch
B. Ammann
M. Cunningham
F. Gebhard
Publikationsdatum
01.03.2014
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Unfallchirurgie / Ausgabe 3/2014
Print ISSN: 2731-7021
Elektronische ISSN: 2731-703X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00113-013-2398-x

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