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12.01.2018 | Aortenaneurysma | Übersichten | Ausgabe 4/2018

Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie 4/2018

Endovaskuläre Behandlung des Aortenbogenaneurysmas

Zeitschrift:
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie > Ausgabe 4/2018
Autoren:
PD Dr. B. Rylski, H. Schröfel, M. Siepe, S. Kondov, J. Morlock, J. Scheumann, M. Kreibich, T. Riesterer, M. Czerny, F. Beyersdorf

Zusammenfassung

Die komplexen Aortenpathologien können heute mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden. Schlüssel zum Erfolg in der Aortenbogenchirurgie liegen im Verstehen der Aortenpathologien, in einer fehlerfreien Entscheidung bezüglich der besten Behandlungsoption und in einer komplikationslosen Durchführung des Behandlungsplans. In der modernen Aortenbogenchirurgie soll die Aortenpathologie und nicht die Verfügbarkeit einer Methode das beste Behandlungskonzept definieren. Die endvaskuläre Behandlung mit einer 2‑fach gebranchten RELAY-Prothese, einschließlich Anlage eines Karotikosubklavia-Bypasses auf der linken Seite, ist eine der therapeutischen Möglichkeiten. Diese Prothese besteht aus einem Hauptkörper und 2 Stent-Grafts für die supraaortalen Äste. Der Hauptkörper hat 2 offene, innere Tunnel als proximale Landungszonen für die supraaortalen Stent-Grafts. Während der Implantation der 2‑fach gebranchten Prothese bleibt die Hirnperfusion ununterbrochen. Die ersten Behandlungsergebnisse sind vielversprechend: Die perioperative Letalität ist sehr niedrig und das aortenassoziierte Überleben exzellent. In der ersten, publizierten Serie mit 15 Patienten betrugen die perioperative Letalität und die Schlaganfallinzidenz 7 %. Es gab keinen „endoleak“ des Typs Ia oder III. Die Zahl der Patienten, die mit einer 2‑fach gebranchten RELAY-Prothese versorgt wurden, ist allerdings noch gering, sodass eine definitive Aussage bezüglich der Langzeitergebnisse noch nicht möglich ist.

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