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Gefässchirurgie

Fenestrierter Cuff bei pararenalem Aortenulcus nach EVAR in Kombination mit einem Dunbar-Syndrom

Auszug

Abb. 1
Der Patient (mit hohem Risiko für eine offene Operation) wurde bei einem rupturgefährdeten 6,5 cm pararenalen penetrierten Aortenulcus, 10 Jahre nach EVAR mit zusätzlicher Kompression des Truncus coeliacus (symptomatisches Dunbar Syndrom) und Nachweis einer hochgradigen Stenose (ac) behandelt. Es erfolgte die perkutane transfemorale Implantation eines 4‑fach fenestrierten Cuffs (Terumo Anaconda) mit erfolgreicher Implantation eines 9 mm Beflared (Bentley) Stentgrafts in dem stark stenosierten Truncus coeliacus (d) mittels steuerbarer Schleuse (Oscor NXT, Düsseldorf, Deutschland). Die Rekonstruktion des CTs zeigt eine effektive minimal invasive Ausschaltung der komplexen Aorten- und viszeralen Pathologie mit offenen renoviszeralen Gefäßen (e). Die abdominelle Symptomatik war im Anschluss komplett rückläufig. Pfeil Lokale Kompression des Truncus ceoliacus
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Titel
Fenestrierter Cuff bei pararenalem Aortenulcus nach EVAR in Kombination mit einem Dunbar-Syndrom
Verfasst von
Konstantinos P. Donas
Nizar Abu Bakr
Sam Siegwart
Publikationsdatum
21.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-025-01283-0

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Bildnachweise
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