Zum Inhalt

Aphten bei einem Patienten türkischer Abstammung

Eine diagnostische Herausforderung

Erschienen in:

Auszug

Ein 66-jähriger männlicher Patient türkischer Abstammung stellte sich in der Notaufnahme mit massiver Minderung des Allgemeinzustandes bei ausgeprägten Aphten im Mund vor. Die Aphten bestünden seit circa einem Monat und nähmen an Anzahl und Größe zu. Zuletzt sei eine Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme aufgrund der Schmerzen im Mundraum kaum mehr möglich gewesen. Es sei zu einer Gewichtsabnahme von 8 kg innerhalb dieses Monats gekommen, außerdem bestünde nächtliches Fieber bis 38,5 °C mit ausgeprägtem Nachtschweiß mit mehrmaligen Hemdenwechseln. …
Titel
Aphten bei einem Patienten türkischer Abstammung
Eine diagnostische Herausforderung
Verfasst von
Dr. Kathrin Standfest
Vanessa Bartsch
Manuela Beckert
Axel J. Hueber
Publikationsdatum
18.03.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 7/2024
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-024-01498-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet HNO

Erhöht Reflux auch das Risiko für Larynxtumoren?

Gastroösophagealer Reflux ist womöglich auch mit einem erhöhten Risiko für Kehlkopftumoren assoziiert. Dafür sprechen zumindest Teilergebnisse einer aktuellen Metaanalyse. Im Detail ist der Zusammenhang indes weniger klar.

Wie erkläre ich, dass der Chatbot falsch liegt?

  • 12.01.2026
  • HNO
  • Nachrichten

Wie damit umgehen, wenn Patientinnen und Patienten sich Maßnahmen wünschen, die eine KI empfohlen hat, die Sie als Behandlerin oder Behandler aber für (noch) nicht geboten halten? US-Otolaryngologen geben fünf Tipps.

Was 2026 in Sachen Digitalisierung und Formulare auf Praxen zukommt

2026 bringt Neuerungen für ärztliche Praxen: Wer in seiner Praxissoftware kein (aktuelles) ePA-Modul nutzt, muss ab Januar mit Sanktionen rechnen. Zudem gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung einer Fehlgeburt.

Radiotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren möglichst nicht pausieren!

Bei Menschen mit Kopf-Hals-Karzinomen, die eine Strahlentherapie erhalten, sind längere Therapieunterbrechungen riskant, mit deutlichen Einbußen bei Rezidivfreiheit und Überleben. Das gilt laut einer US-Studie vor allem für lokal fortgeschrittene Tumoren.

Update HNO

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Aphtöse Läsion und hämorrhagische Schleimhautareale im Kolon/© Standfest K. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Alter Mann in Sprechstunde mit junger Ärztin/© lordn / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Arzt tippt an Computer/© Gorodenkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Radiotherapie einer jungen Patientin/© Valerii / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)