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Apoplex

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

22.09.2022 | Apoplex | Journal club

Weniger Instentstenosen bei Einsatz von beschichteten Stents

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

20.09.2022 | Hirnblutung | Aktuelle Medizin

Blutverdünnung: Neustart nach Hirnblutung

Patienten, die zur Sekundärprävention Thrombozytenaggregationshemmer (TAH) nehmen, erleiden bisweilen eine intrazerebrale Blutung. Eine Studie zeigt, dass man danach keine Angst vor der neuerlichen Blutverdünnung haben muss.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

06.09.2022 | Apoplex | Kritisch gelesen

Stent und Endarteriektomie gleichauf

Personen mit hochgradigen asymptomatischen Stenosen der Karotis haben ein erhöhtes Risiko für einen ipsilateralen Schlaganfall. Stenting und Endarteriektomie bieten hier eine gleich gute Schutzwirkung - wenn man denn operieren will.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

25.08.2022 | Arteriosklerose | Leitthema

Molekulare Biomarker der Atherosklerose

Die Hoffnung, durch im Blut zirkulierende Biomarker Rückschlüsse auf lokale atherosklerotische Prozesse zu generieren, hat in der Vergangenheit zur Erforschung einer Vielzahl von unterschiedlichen Molekülen geführt. Dennoch stehen signifikante …

verfasst von:
Amun G. Hofmann, Christoph J. Binder

22.08.2022 | Apoplex | Journal club

Thrombolyse: Tenecteplase so wirksam und sicher wie Alteplase

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Stenting einer proximalen Stenose der A.carotis interna links

22.08.2022 | Karotisstenose | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Management der extrakraniellen Karotisstenose

Atherosklerotisch bedingte Stenosen der Arteria carotis interna sind für 8–15 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich. Je nach Symptomatik kann eine konservative oder operative Therapie indiziert sein. Letztere beinhaltet die Karotisendarteriektomie oder das Karotisstenting. Wie diese Therapien ablaufen und welche Risiken dabei zu beachten sind, lesen Sie im Folgenden Beitrag.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Prof. Dr. med. Jens Fiehler, Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Henning Eckstein

22.08.2022 | Apoplex | Journal club

Tenecteplase in der MSU von Vorteil

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.08.2022 | Apoplex | Journal club

Schlechteres funktionelles Outcome

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.08.2022 | Apoplex | Journal club

Schwerer Schlaganfall: Sofort Thrombektomiezentrum oder lokale Stroke-Unit?

Bei schwerem ischämischen Insult besteht oftmals die Gefahr, dass eine große Hirnarterie blockiert ist. Ist es sinnvoll, in solchen Fällen Betroffene sofort in ein Thrombektomiezentrum zu bringen? Laut einer Studie scheint die Aufnahme in eine Stroke-Unit die bessere Wahl zu sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.08.2022 | Hirnblutung | Journal club

Intraventrikuläre Fibrinolyse verbessert das funktionelle Outcome

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.08.2022 | Apoplex | Journal club

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Tracheotomie?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Computertomographiebasierte Prädiktoren einer Hämatomprogression

09.08.2022 | Hirnblutung | CME Zertifizierte Fortbildung

CME: Akutmanagement intrazerebraler Blutungen

Die intrazerebrale Blutung ist eine der schwerwiegendsten Formen des akuten Schlaganfalls und führt oftmals zu bleibenden Funktionsausfällen oder zum Tod. Das Outcome hängt vor allem vom Zustand der Betroffenen ab. In diesem Beitrag lesen Sie zu den leitlinienbasierten Behandlungszielen und -strategien. Außerdem erhalten Sie Einblicke in das Komplikationsmanagement.

verfasst von:
A. Sekita, PD Dr. Joji B. Kuramatsu
MAKOVSKY ART / stock.adobe.com

09.08.2022 | Arterielle Hypertonie | Kritisch gelesen

Niedriger diastolischer Blutdruck ist kein Therapie-Hindernis

In der Hypertoniebehandlung wird seit Langem intensiv diskutiert, ob man den Blutdruck auch "zu weit" senken kann und dadurch das Risiko für Gefäßschäden wieder steigt. Dies ist vor allem für den diastolischen Blutdruck postuliert worden. Eine neue Studie zerstreut derartige Bedenken bezüglich Schlaganfallrezidiven.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Walter Zidek

27.07.2022 | Apoplex | Leitlinie

S2k-Leitlinie: Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke (TIA) – Teil 1 und Teil 2

Zusammenfassung der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
verfasst von:
Prof. Dr. med. Gerhard F. Hamann, Prof. Dr. med. D. Sander, Prof. Dr. med. Armin Grau, Prof. Dr. med. J. Röther

26.07.2022 | Aspiration | Leitthema

Neurothrombektomie 2022 – Indikationserweiterung und technische Innovationen

Für fortgeschrittene demarkierte territoriale Mediaischämien zeigen zahlreiche retrospektive und erste prospektive Studien einen positiven Effekt der mechanischen Thrombektomie (MT) im Vergleich zur bestmöglichen medikamentösen Therapie (BMT). Für …

verfasst von:
Dr. Charlotte S. Weyland, Prof. Dr. Martin Bendszus
Neurologin bei Auswertung von cranialer MRT

Open Access 19.07.2022 | COVID-19 | Guidelines

S1-Leitlinie: Neurologische Manifestationen bei Post-COVID

Neurologische Symptome wie kognitive Störungen, Kopfschmerzen oder auch Neuropathien treten häufig bei Long-COVID und Post-COVID auf. Wichtig ist eine differenzialdiagnostische Abklärung. Ein Auszug aus der S1-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erläutert mehr zur Diagnostik und Therapie der Symptome. (englischsprachig)

verfasst von:
Christiana Franke, Peter Berlit, Harald Prüss
Magnetic resonance imaging fndings along the treatment period

Open Access 13.07.2022 | COVID-19 | Case report

Status epilepticus und Hirninfarkt nach mildem COVID-19-Verlauf

Eine junge, gesunde Patientin erleidet erstmalig Krampfanfälle an Arm und Gesicht und fühlt sich abgeschlagen. Der Corona-Test: positiv. Noch in der Klinik kommt es zum Status epilepticus und einem embolischen Hirninfarkt. Auffällig: Die Anfälle korrelieren mit den Entzündungswerten und deuten daraufhin, dass bereits eine milde Immunreaktion den drastischen Verlauf ausgelöst hat. (englischsprachig)

verfasst von:
Seungyon Koh, Yoon Seob Kim, Min Hye Kim, Young Hwa Choi, Jun Young Choi, Tae-Joon Kim
MERCS-Pocketcard

27.06.2022 | Fieberkrämpfe | Leitthema

Neuropädiatrische Notfälle von A bis Z

Von A wie Anfall bis Z wie zerebrovaskuläre Notfälle

Von allen Kindern, die akut in die Klinik eingeliefert werden, sind 30 % (auch) neurologische Notfälle. Grundlegend für die rasche Abklärung ist die Kombination aus fokussierter Anamnese und neurologischer Untersuchung. Im Leitfaden werden das diagnostische und therapeutische Vorgehen für die häufigsten Ursachen dargestellt: Von A wie Anfall bis Z wie zerebrovaskulärer Notfall.

verfasst von:
Dr. Sebastian Gaus, Dr. Moritz Tacke, Dr. Andrea Bevot

Open Access 24.06.2022 | Karotisstenose | Leitthema

Alterungsbedingte Gefäßveränderungen am Beispiel der Arteria carotis

Einer der Hauptrisikofaktoren für das Vorliegen einer Karotisstenose und des karotisbedingten Schlaganfalls ist das Lebensalter. Ziel dieses Übersichtsartikels ist die Darstellung des aktuellen Wissensstands über altersbedingte Veränderungen der …

verfasst von:
FEBVS Dr. med. Benedikt Reutersberg, MHBA Dr. med. Philip Düppers, Dr. med. Anna-Leonie Menges, PD Dr. med. Claudia Schrimpf, FEBVS FACS MHBA Prof. Dr. med. Alexander Zimmermann, Prof. Dr. rer. nat. Jaroslav Pelisek
Illustration: Blockiertes Blutgefäß

21.06.2022 | Hirnblutung | Journal club

Antithrombotische Therapie nach Hirnblutung kann erneut gestartet werden

Sollte eine präventive antithrombotische Therapie nach Herzinfarkt oder ischämischem Insult erneut gestartet werden? Das Risiko für Blutungskomplikationen schien dafür bisher sehr hoch. Eine Studie zeigt, dass dem doch nicht so ist.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Verschiedene Präparate von Medikamenten und Paracetamol

21.06.2022 | Vorhofflimmern | Journal club

NOAK oder Vitamin-K-Antagonisten – was wann besser abschneidet

Bei Patienten mit Vorhofflimmern kann eine orale Antikoagulation das Schlaganfallrisiko dramatisch reduzieren. Jetzt wurde untersucht, ob nicht Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) bezüglich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) wie Warfarin vergleichbar sind und in welchen Fällen doch bestimmte Wirkstoffe besser abschneiden.  

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

21.06.2022 | Vorhofflimmern | Journal club

EKG-Monitoring über sieben Tage erhöht die Detektionsrate von Vorhofflimmern

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

21.06.2022 | Apoplex | Journal club

Bei Atherosklerose: Intensivere Senkung von LDL-Cholesterin schützt vor Schlaganfällen

Eine intensive statinbasierte Senkung des LDL-Cholesterins reduziert das Auftreten neuer Schlaganfälle um 12%. Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse mit über 20.000 Patientinnen und Patienten. Beobachtet wurde dieser Effekt vor allem bei Personen mit Atherosklerose.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

21.06.2022 | COVID-19 | Journal club

COVID-19 erhöht das Risiko für Myokardinfarkt und Schlaganfall

Bei einer COVID-19-Erkrankung erhöht sich das Risiko für Schlaganfälle durchschnittlich um den Faktor 3,6 und für einen Herzinfarkt um 3,4. Das hat eine Studie mit über 85.000 Patientinnen und Patienten gezeigt. Mögliche Ursachen seien entzündliche Prozesse und eine erhöhte Thromboseneigung in Folge einer COVID-19-Erkrankung. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

21.06.2022 | Karotisstenose | Journal club

Vergleichbarer Nutzen von Karotisstenting und -endarteriektomie

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

15.06.2022 | Apoplex | Intensivmedizin

Frühmobilisation auf der Intensivstation – Sind robotergestützte Systeme die Zukunft?

Überlebende kritischer Erkrankungen leiden häufig an einem erworbenen Syndrom der Muskelschwäche, das deren Überleben und Lebensqualität beeinträchtigt [ 14 , 30 ]. Nachdem Studien die Vorteile frühzeitiger Mobilisation aufzeigten [ 23 , 24 ] …

verfasst von:
Dr. med. Lucas Huebner, Ines Schroeder, Eduard Kraft, Marcus Gutmann, Johanna Biebl, Amrei Christin Klamt, Jana Frey, Angelika Warmbein, Ivanka Rathgeber, Inge Eberl, Uli Fischer, Christina Scharf, Stefan J. Schaller, Michael Zoller

23.05.2022 | Apoplex | Journal club

Thrombektomie überzeugt auch bei großen ischämischen Infarkten

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

23.05.2022 | Langzeit-EKG | Journal club

Ist ein Langzeit-EKG-Monitoring nach ischämischem Insult sinnvoll?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

23.05.2022 | Apoplex | Journal club

Hohes Blutungsrisiko nach Gabe von Antikoagulanzien

Acetylsalicylsäure und unfraktioniertes Heparin werden häufig während einer Thrombektomie im Rahmen der Behandlung eines endovaskulären Schlaganfalls eingesetzt. Das führt laut einer Studie nicht zu einer besseren Prognose, sondern vermehrt zu Blutungskomplikationen. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

19.05.2022 | Apoplex | Kritisch gelesen

Ein Blutwert für die Prognose nach Apoplex?

Die Serumkonzentration des Proteins S100B könnte Hinweise auf persistierende Funktionseinschränkungen nach einem Schlaganfall liefern. In einer Studie mit Patienten nach mechanischer Thrombektomie ergab sich eine starke Assoziation.

verfasst von:
Dr. med. Steven Drahn
Extraartikuläre Manifestationen werden bei zu 20% der RA-Patienten gefunden

16.05.2022 | Systemkrankheiten des ZNS | Zertifizierte Fortbildung

CME: Rheumatologische Erkrankungen und Neurologie: Was ist zu beachten?

Rheumatologische Erkrankungen gehen häufig mit Beteiligung des Nervensystems oder der Muskulatur einher. Auch die Therapie der Grunderkrankung kann zu neurologischen Nebenwirkungen führen. Bei differenzialdiagnostischen Fragen können diese Aspekte entscheidend sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Matthias Maschke
Illustration: Gehirn mit Blitzen

Open Access 12.05.2022 | COVID-19 | Leitthema

Neurologische Folgen von COVID-19: Spielt Autoreaktivität eine wesentliche Rolle?

Enzephalopathien, Myelitiden, Schlaganfälle – das sind nur einige der neurologischen Folgen, die besonders mit einer postakuten COVID-19 Phase einhergehen können. Möglicherweise liegt dem auch ein Zytokinsturm zugrunde, der das ZNS in Mitleidenschaft zieht. Final ist diese Erklärung nicht. In dieser Übersicht werden Hintergründe und Therapieansätze zu Neuro-COVID Fällen diskutiert.

verfasst von:
Ameli Gerhard, Prof. Dr. med. Harald Prüß, Dr. med. Christiana Franke
Rezidivstenose einer pAVK

09.05.2022 | Periphere arterielle Verschlusskrankheit | Schwerpunkt: Update Gefäßmedizin

Weitere Schäden vermeiden: aktuelle Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Menschen mit einer pAVK haben häufig eine polyvaskuläre Atherosklerose und ein hohes Risiko für „major adverse cardiovascular events“ (MACE) - z. B. für einen Myokardinfarkt - sowie für „major adverse limb events“ (MALE). Trotz des hohen Risikos wird die pAVK oft nicht konsequent genug behandelt.

verfasst von:
Univ.-Prof. Dr. med. Christine Espinola-Klein, Gerhard Weißer

22.04.2022 | Vorhofflimmern | Journal club

NOAK im Vergleich: schwere ischämische Ereignisse und Blutungskomplikationen

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Patientin und Ärztin mit Maske

22.04.2022 | COVID-19 | Journal club

Häufigkeit neurologischer Manifestationen bei COVID-19

Neben der Lunge ist auch das Nervensystem bei einer COVID-19-Infektion häufig betroffen. Eine Studie hat die Prävalenz neurologischer Manifestationen ermittelt. Zu den häufigsten Diagnosen gehören demnach Schlaganfälle und Enzephalopathien. Allerdings ist der genaue Zusammenhang nicht abschließend geklärt. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.04.2022 | Apoplex | Journal club

Besseres funktionelles Outcome nach zusätzlicher intraarterieller Lyse

Eine Thrombektomie nach ischämischem Schlaganfall ist ein Standard und verbessert das funktionelle Outcome. Relevante Defizite können dennoch häufig bestehen. Eine Studie legt nahe, dass eine zusätzliche intraarterielle Gabe von Alteplase in Fällen mit Gefäßverschluss der vorderen Zirkulation ein exzellentes neurologisches Outcome wahrscheinlicher macht. 

verfasst von:
PD Dr. med. Joji B. Kuramatsu

22.04.2022 | Apoplex | Journal club

Thrombektomie auch jenseits des 6-Stunden-Fensters wirksam

Eine Thrombektomie ist, verglichen mit einer medikamentösen Therapie, wirksamer, um das Outcome nach einem Schlaganfall zu verbessern. Dabei scheint ein Eingriff innerhalb von zwölf bis 24 Stunden einem Eingriff innerhalb von sechs Stunden nicht unterlegen zu sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Tabletten auf einem EEG-Befund

22.04.2022 | Epilepsie | Journal club

Medikation der Post-Stroke-Epilepsie: Was ist sinnvoll?

Laut einer Studie kann es einen Unterschied machen, welches Antianfallsmedikament zur Erstbehandlung einer Epilepsie nach Schlaganfall eingesetzt wird. Verglichen wurden retrospektiv mehrere Wirkstoffe hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit und die zentrale Frage des Überlebens.

verfasst von:
Dr. med. Günter Krämer

Open Access 15.04.2022 | Apoplex | Leitthema

Schlaganfallpfad Tirol

Um die Versorgungskette beim Schlaganfall vom Erkennen der Erkrankung bis hin zum Abschluss der ambulanten Rehabilitation zu optimieren, wurde der Tiroler Schlaganfallpfad realisiert. Das standardisierte und qualitätsgesicherte Versorgungskonzept …

verfasst von:
MD, PhD Christian Boehme, MD Stefan Krebs, MD Theresa Geley, Heinrich Rinner, Andreas Maurer, MA Julia Runge, MD Johannes Schoech, MD Johann Willeit, MD Stefan Kiechl, MD Michael Knoflach
COVID-19-Patient im Krankenhaus

Open Access 15.04.2022 | COVID-19 | Original Research

Große stationäre Studie: Thrombotische und kardiovaskuläre Ereignisse aufgrund von COVID-19

Ein japanisches Forschungsteam untersuchte an Daten von 416 Akutkrankenhäusern die Rate an thrombotischen und kardiovaskulären Erkrankungen bei hospitalisierten COVID-19-Patientinnen und –Patienten. Wie häufig kam es zu diesen Ereignissen, welchen Schutz bot eine frühzeitige Antikoagulation? (englischsprachig)

verfasst von:
Naoki Terasaka, Yukako Matsuo, Hirohide Kataoka, Yasuhiko Miyata, Yoshio Anazawa
CTVenographie (koronar): „empty triangle sign“

12.04.2022 | Sinusthrombose | CME

CME: Sinus- und Hirnvenenthrombose

Ein Überblick über Ursachen, Diagnostik und Therapie

Mit einer Inzidenz von 1,32 Fällen pro 100.000 Personenjahre ist die Sinus-/Hirnvenenthrombose selten und für bis zu 1% aller Schlaganfälle verantwortlich. Vor allem das "empty triangle sign" weist radiologisch darauf hin. Im Kurs lesen Sie mehr zu Diagnostik, häufigen Ursachen und Therapie.

verfasst von:
Dr. med. Jan Heckelmann, Prof. Dr. med. Manuel Dafotakis, Univ.-Prof. Dr. med. Jörg B. Schulz

Open Access 07.04.2022 | Epilepsie | Übersichten

Fahreignung nach akut-symptomatischem Anfall bei struktureller Hirnläsion

Akut-symptomatische Anfälle gehen oft auf eine frische strukturelle Hirnläsion zurück. Diese Konstellation wird allerdings in den Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung nicht thematisiert. Das Risiko späterer unprovozierter Rezidivanfälle …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Martin Holtkamp, Eva Breuer, Verena Gaus, Rebekka Lehmann, Eberhard Siebert, David Steinbart, Bernd Vorderwülbecke
Ältere Dame in Reha

05.04.2022 | Apoplex | neurologie

Tipps zur Rehabilitation von Arm-Hand-Paresen nach Schlaganfall

Zwei Fallbeispiele

Die Kontrolle von Willkürbewegungen in den ersten Tagen nach Schlaganfall hat sich als bedeutsamer prognostischer Faktor erwiesen. Der Neurorehabilitation kommt somit eine zentrale Rolle zu. Wichtig sind dabei individuelle Ziele und eine stetige Anpassung der Therapie, wie zwei Fallbeispiele verdeutlichen.

verfasst von:
OA Dr. Klemens Fheodoroff

05.04.2022 | Status epilepticus | Übersichten

Das ist neu in der Neurointensiv- und Notfallmedizin: die wichtigsten Studien des Jahres im Rück- und Überblick

Die vorliegende Übersichtsarbeit fasst wichtige klinische Studien der neurologischen Notfall- und Intensivmedizin zwischen 2020 und 2021 zusammen zu den Themen: rekanalisierende Therapie beim ischämischen Schlaganfall, Anwendbarkeit und Auswirkung …

verfasst von:
Angelika Alonso, Prof. Dr. Rainer Kollmar, Konstantin Dimitriadis
Digitale Anwendungen in der Medizin

01.04.2022 | Apoplex | Fortbildung

Digitale Gesundheitsanwendungen in der Neurologie und Psychiatrie

Die ersten DiGA haben die Neurologie und Psychiatrie erreicht und sind vielversprechend mit ihrem Ansatz, Patientinnen und Patienten niederschwellig zu unterstützen. Erste Daten gibt es zu Anwendungen, die unter anderem bei Parkinson, MS, Depression oder Migräne unterstützend sein können. Voraussetzung zur Zulassung ist vor allem der positive Versorgungseffekt.

verfasst von:
Dr. med. Sabine Stallforth, M.A. Sijmen van Schagen, M.Sc. Elisa Bott, M.Sc. Cordula Forster, Dipl. Sportwiss. Till Gladow, Ass. Prof. Dr.-Ing. Jean Schweitzer, Prof. Dr. med. Jochen Klucken

25.03.2022 | Apoplex | Kritisch gelesen

Fehldiagnose durch Schlaganfall-Mimikry

verfasst von:
Prof. Dr. med. Heinrich Holzgreve

25.03.2022 | Apoplex | Kritisch gelesen

Nach Schlaganfall schlechte Covid-Prognose

Wer schon einmal einen Schlaganfall erlitten hat, dem droht im Falle einer COVID-19-Erkrankung mit deutlich höherem Risiko ein schlechter Verlauf als Patienten ohne diese Vorbelastung. Auch ist ihr Sterberisiko erhöht.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.03.2022 | Karotisendarteriektomie | Leitlinien kommentiert

Wichtige Empfehlungen der deutsch-österreichischen S3-Leitlinie zum Management extrakranieller Karotisstenosen

Insgesamt 10–15 % aller zerebralen Ischämien werden durch Läsionen der extrakraniellen Arteria carotis verursacht [ 1 ]. Die Prävalenz arteriosklerotisch bedingter > 50%iger Karotisstenosen liegt in der Bevölkerung bei ca. 4 % und ist mit aktuellem …

verfasst von:
Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Henning Eckstein, Andreas Kühnl, Michael Kallmayer

22.03.2022 | Vorhofflimmern | Journal club

Vorhofflimmern auf der Spur

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.03.2022 | Hirnblutung | Journal club

Vorhergehende systemische Thrombolyse ohne Effekt auf das funktionelle Outcome

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

22.03.2022 | Vorhofflimmern | Journal club

Mit "Biomarkern" nach paroxysmalem Vorhofflimmern fahnden

Höheres Alter (Odds-Ratio [OR] 3,26; 95 %-Konfidenzintervall [KI] 2,35-4,54) Weibliches Geschlecht (OR 1,47; 95 %-KI 1,23-1,77) Vorgeschichte mit Herzinsuffizienz (OR 2,56; 95 % KI 1,87-3,49) Bluthochdruck (OR 1,42; 95 %-KI 1,15-1,75) Ischämische …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Rechtshemispherielle oder strategische Infarkte der Basalganglien und Inselrinde

22.03.2022 | Delir nicht substanzbedingt | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Delir nach Schlaganfall – schnell erkennen und richtig handeln

Das Schlaganfalldelir betrifft ca. 30–40% der Betroffenen innerhalb von 72 Stunden nach dem Indexereignis. Längere Krankenhausaufenthalte, erhöhte Mortalität und ein schlechteres Outcome können häufige Folgen sein. Im Fokus bei Prävention und Therapie stehen dabei nichtpharmakologische Maßnahmen und eine engmaschige Betreuung Betroffener.

verfasst von:
Dr. med. Annerose Mengel, Dr. med. Robert Fleischmann

14.03.2022 | Arteriosklerose | Schwerpunkt Zur Zeit gratis

Sonderforschungsbereich 1123: Atherosklerose – Mechanismen und Netzwerke neuer therapeutischer Zielstrukturen

Arterielle Gefäßerkrankungen wie koronare Herzkrankheit (KHK) und Schlaganfall bleiben die weltweit führende Todesursache und verursachen enorme sozioökonomische Kosten. Dieses Dilemma könnte durch verbesserte vaskuläre Prävention und Therapie …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Christian Weber, Prof. Dr. rer. nat. Sabine Steffens

08.03.2022 | Apoplex | Leitthema

Langzeitfolgen von Schlaganfällen

Die Behandlung von Schlaganfällen hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt und in einkommensstarken Ländern zu einer Verringerung von Mortalität und Morbidität geführt. Schlaganfälle sind jedoch weiterhin die …

verfasst von:
David Leander Rimmele, Prof. Dr. Götz Thomalla
Frau mit Kopfschmerzen vor Medikamentenschrank

21.02.2022 | Kopfschmerzen | Journal club

Bei der Pharmakotherapie von Kopfschmerzen Komorbiditäten beachten

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Die vielfältigen Ursachen führen zu ebenso vielfältigen Therapiemöglichkeiten. Die bisher größte Metaanalyse zu Komorbiditäten bei primären Kopfschmerzen zeigt die häufigsten Begleiterkrankungen. Besonders vaskuläre und psychiatrische Faktoren sollten bei der Anamnese berücksichtigt werden.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

21.02.2022 | Apoplex | Journal club Zur Zeit gratis

Schlechtere Prognose nach Schlaganfall

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Beratung zur Herzgesundheit

21.02.2022 | Hirnblutung | Journal club

Empfehlungen zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern

Blutungskomplikationen, die mit einer Antikoagulation einhergehen, stellen eine immense Herausforderung bei der Schlaganfallprävention dar. Zu welchem Zeitpunkt erneut antikoaguliert wird, ist dabei entscheidend. Die European Heart Rhythm Association gibt Empfehlungen dazu und erweitert vorhandene Leitlinien.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

11.02.2022 | Herzinfarkt | FB_Schwerpunkt-Übersicht

Kasuistik I: Ein Sturz und seine Folgen

Da Sie die ärztliche Betreuung erst kürzlich hilfsweise für einen erkrankten Kollegen übernommen haben, kennen Sie die medizinische Vorgeschichte nur auszugsweise. Bei einem Telefongespräch mit dem Ehemann der vorsorgebevollmächtigten Nichte …

verfasst von:
Dr. med. Dipl.-Jur. Benno Schäffer

11.02.2022 | Apoplex | Kritisch gelesen

VHF-Detektor reduziert Schlaganfälle nicht

Mit einem implantierten Event-Rekorder kann ein unerkanntes Vorhofflimmern (VHF) entdeckt werden. Doch lohnt sich der Aufwand? Wird die Schlaganfallrate dadurch reduziert?

verfasst von:
Dr. med. Frank Stachulski

10.02.2022 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | CME Fortbildung

Perspektiven präventiver Therapie wider Schlaganfall und Demenz

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie sind nicht nur Risikofaktoren für ischämische und hämorrhagische Schlaganfälle, sondern bergen auch ein erhöhtes Risiko für kognitive Dysfunktion und Demenzentwicklung. Es zeichnet sich somit ab, dass …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Sebastian Jander
Thrombus

08.02.2022 | Herzinfarkt | Klinische Studien

Therapiestrategien bei der dualen Plättchenhemmung,

Bei der dualen Thrombozytenaggregationshemmertherapie (DAPT) gibt es uneinheitliche Therapiestrategien. Ziel der im Folgenden diskutierten Studien war es, weitere Studienergebnisse zur Therapiedauer und zur optimalen Medikamentenkombination im Therapieverlauf während einer DAPT zu liefern.

verfasst von:
Prof. Dr. M. Halbach, S. Baldus, S. Nitschmann
Mediainfarkt rechts

Open Access 24.01.2022 | Apoplex in der Pädiatrie | Leitthema

Schlaganfall beim Kind – Risikofaktoren, Diagnostik, Therapie

Leitsymptom des ischämischen Schlaganfalls ist auch beim Kind die akute, fokale Neurologie (be FAST!). Die Diagnose allerdings wird durch das Auftreten weiterer unspezifischer Symptome erschwert und die im Kindesalter wesentlich häufigeren „stroke mimics“ stellen eine besondere Herausforderung dar. Worauf also achten, um im Notfall rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten?

verfasst von:
PD Dr. med. Lucia Gerstl, M. Olivieri, F. Heinen, C. Bidlingmaier, A. S. Schroeder, K. Reiter, F. Hoffmann, K. Kurnik, T. Liebig, C. G. Trumm, N. A. Haas, A. Jakob, I. Borggraefe

19.01.2022 | Impfungen | Kritisch gelesen

Glänzende Daten für mRNA-Impfstoffe

Die Überwachungsdaten der mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 zeigt, dass in den drei Wochen nach dem Pieks nicht mehr schwerwiegende Krankheiten auftreten als in den drei Wochen darauf. © turk_stock_photographer / Getty Images / iStock …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Sanitäter vor Rettungswagen

19.01.2022 | Apoplex | Journal club

Mobile Stroke Units – auch langfristig besseres Outcome?

Bei der Behandlung eines Schlaganfalls zählt jede Minute. Die prähospitale Schlaganfallversorgung in einer MSU verkürzt die Zeit zum Lysebeginn – doch hat das auch positive Auswirkungen auf die Langzeitfolgen? Eine Studie hat untersucht, ob das Outcome bezüglich Behinderung und Tod auch drei Monate später einen Unterschied macht.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Heinrich Audebert
Senior hält Pillen und Wasserglas in Händen

19.01.2022 | Direkte orale Antikoagulanzien | Journal club

Nach intrazerebraler Blutung: Antikoagulation erneut starten?

Bei einer antikoagulationsassoziierten intrazerebralen Blutung wird die Antikoagulation zunächst ausgesetzt. Das wiederum birgt das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls. In einer Studie wurde untersucht, unter welchen Umständen die Wiederaufnahme der Antikoagulation sinnvoll wäre. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
verstopfte Hirnarterie

17.01.2022 | Apoplex | Leitlinie

S2e-Leitlinie: Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls

Kurzfassung der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Neu in der Leitlinie sind Abschnitte zur Delirbehandlung, kardiovaskulären Diagnostik mit CT oder MRT, Ganglion-sphenopalatinum-Stimulation, frühe antithrombotische Sekundärprävention und Thrombolysetherapie mit Tenecteplase. Schwerpunkt ist die Frühphase nach akutem Hirninfarkt oder transitorischer ischämischer Attacke.

verfasst von:
Prof. Dr. Peter A. Ringleb, Prof. Dr. Martin Köhrmann, die Leitlinien-Gruppe

Open Access 03.01.2022 | Apoplex | Konsensuspapiere

Positionspapier Schlaganfallnachsorge der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft – Teil 1: Nachsorge nach einem Schlaganfall: Status quo der Versorgungsrealität und Versorgungsdefizite in Deutschland

Die Akutversorgung des Schlaganfalls in Deutschland hat ein sehr hohes Niveau, dargestellt durch die Stroke-Units. Die Erkrankung Schlaganfall hat eine Akutphase, gefolgt von einer chronischen Phase mit einem hohen und qualifizierten multi- und …

verfasst von:
Dr. med. Stephen Kaendler, Martin Ritter, Dirk Sander, Matthias Elstner, Christopher Schwarzbach, Markus Wagner, Andreas Meisel, Mitglieder Kommission Nachsorge der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
Übersicht über klassische Versorgungsmodelle, die für die Schlaganfallnachsorge herangezogen werden könnten

Open Access 21.12.2021 | Apoplex | Konsensuspapiere

Zukünftige Versorgungsformen nach Schlaganfall: Ein Positionspapier

Laut der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft mangelt es bisher an flächendeckenden Versorgungsstrukturen zur strukturierten ambulanten Schlaganfallnachsorge. Vor allem regionale Unterschiede machen sich bemerkbar. Welche Änderungen könnte es künftig geben, um die Versorgungsqualität sicherzustellen?

verfasst von:
Dr. Christopher J. Schwarzbach, Dominik Michalski, Markus Wagner, Tobias Winkler, Stephen Kaendler, Matthias Elstner, Andrea Dreßing, Joseph Claßen, Andreas Meisel, Armin Grau, Mitglieder Kommission Nachsorge der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
Krankenpfleger schiebt älteren Patienten im Rollstuhl

Open Access 20.12.2021 | Apoplex | Konsensuspapiere

Positionspapier Schlaganfallnachsorge der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Für die ambulante Versorgung bestehen standardisierte Maßnahmen, jedoch nicht zur Schlaganfallnachsorge. Wie in bestimmten Post-Stroke-Fällen eine gute Nachsorge gelingt, wird in einem Positionspapier aufgearbeitet.

verfasst von:
M.Sc. PD Dr. med. Benjamin Hotter, Dr. med. Benno Ikenberg, Dr. med. Stephen Kaendler, Petra Knispel, PD Dr. med. Martin Ritter, Prof. Dr. med. Dirk Sander, Dr. med. Christopher Schwarzbach, Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen, Dr. rer. medic. Markus Wagner, Prof. Dr. med. Andreas Meisel, Mitglieder Kommission Nachsorge der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
Medizinisches Personal betrachtet Hirn-MRT

17.12.2021 | Apoplex | Journal club

Weniger schwere Schlaganfälle bei Vorbehandlung mit einem NOAK

Studien haben gezeigt, dass ischämische Schlaganfälle, die unter einer oralen Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten auftreten, weniger schwer sind als bei Betroffenen ohne Antikoagulation. Aber gilt dies auch für den Einsatz von direkten oralen Antikoagulanzien?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

19.11.2021 | Elektroenzephalografie | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

Epileptische Anfälle bei Schlaganfall

Epileptische Anfälle sind eine häufige und relevante Komplikation nach Schlaganfall, die mit einem langfristig schlechteren funktionellen Status der Patienten einhergehen. Akut symptomatische Anfälle innerhalb der ersten sieben Tage nach …

verfasst von:
Dr. Dr. med. Steffen Tiedt
Chirurg bei einer Operation

18.11.2021 | Herzchirurgie | Journal club

Was bringt der Verschluss eines offenen Foramen ovale bei einer Migräne?

Seit Jahren wird ein Foramen ovale persistens (PFO) als mögliche Ursache für Migräne diskutiert. Der interventionelle Verschluss eines PFO könne zur Migräneprophylaxe dienen. Nun hat die CLOSE-Studie evaluiert, ob der Eingriff signifikante Unterschiede mit sich bringt.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

11.11.2021 | Vorhofflimmern | Arzneimitteltherapie

Vorhofflimmern und Grenzen der oralen Antikoagulation – für wen eignen sich Vorhofohrokkluder?

Für den interventionellen Verschluss des Vorhofohrs verfügen aktuell sechs unterschiedliche Systeme über eine CE-Zertifizierung. Fünf davon, das WATCHMAN-Device (Boston Scientific, Marlborough, MA, USA), der Amplatzer Cardiac Plug (ACP/Amulet …

verfasst von:
Dr. Sebastian Feickert, Niels Christian Ewertsen, Giuseppe D’Ancona, Alper Öner, Hüseyin Ince, Jasmin Ortak

04.11.2021 | Apoplex | Kritisch gelesen

Neuer Risikoscore für Hirnblutungen

Auf Grundlage internationaler Beobachtungsstudien aus dem Microbleeds International Collaborative Network (MICON) mit 15.000 Patienten in 38 Kohorten wurde ein neuer Score für das Hirnblutungsrisiko nach einem Schlaganfall erstellt.

verfasst von:
Dr. med. Steven Drahn

01.11.2021 | Apoplex | Im Fokus

Zertifizierungskriterien für Stroke-Units in Deutschland: Update 2022

Aktuell gibt es in Deutschland 335 zertifizierte Stroke-Units (SU). Davon sind 175 als regionale SU, 139 als überregionale SU und 21 als telemedizinisch vernetzte SU zertifiziert (Stand: 01.07.2021). Von den regionalen und überregionalen SU sind …

verfasst von:
Prof. Dr. T. Neumann-Haefelin, O. Busse, J. Faiss, H.-C. Koennecke, M. Ossenbrink, H. Steinmetz, D. Nabavi

27.10.2021 | Antikoagulanzien | Zertifizierte Fortbildung

Schlaganfall und SARS-CoV-2

Ende 2019 begann die weltweite Ausbreitung eines respiratorischen Virus, die bis dato in einer in den letzten Jahrzehnten nicht gekannten Pandemie mündete. Neben den direkten Folgen einer schweren Infektion der Atemwege hat SARS-CoV-2 auch zu …

verfasst von:
Dr. med. Sven Lerch
Weiße Pillen

22.10.2021 | Dissektion als Apoplexursache | Journal club

Dissektion & ASS – so wirksam wie eine Antikoagulation?

Bei einer Dissektion der  hirnversorgenden Arterien bevorzugen Klinker oft eine orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) , obwohl auch immer wieder die Verwendung von ASS vorschlagen wird. Sollte ASS das Risiko schwerer Komplikationen genauso gut reduzieren wie VKA, wäre es aufgrund seiner einfachen Anwendung und der geringeren Kosten vorzuziehen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
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22.10.2021 | Bewegungstherapie | Journal club

Armfunktion auch Jahre nach Schlaganfall noch verbessert

Die Stimulation des N. Vagus, gepaart mit einem motorischen Training verbesserte zumindest in klinischen Pilotstudien bei chronischen Schlaganfallpatienten die Arm-Hand-Funktion. Doch wie schneidet die Stimulation im Vergleich zu einer Sham-Behandlung ab?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Andreas Bender
Schwindel

21.10.2021 | Notfälle in der Hausarztpraxis | FB_Schwerpunkt-Übersicht

Akuter Schwindel: Harmlos oder gefährlich?

Etwa ein Viertel der Patienten, die sich mit akutem Schwindel vorstellen, haben eine bedrohliche Erkrankung, z. B. einen Schlaganfall. Mit welchen anamnestischen Fragen können Sie gefährdete Patienten identifizieren? Welche Untersuchungen und erste Behandlungsmaßnahmen sind empfehlenswert?

verfasst von:
PD Dr. med. Andreas Zwergal, Prof. Dr. med. Michael Strupp, Prof. Dr. med. Marianne Dieterich
Tabletten auf einem kranialen MRT Befund

Open Access 15.10.2021 | Hirnblutung | Übersichten

Orale Antikoagulation bei zerebraler Amyloidangiopathie – ein Spannungsfeld

Bei der zerebralen Amyloidangiopathie kann es vermehrt zu Blutungen der weißen Substanz oder der Hirnhäute kommen. Wenn dann oral antikoaguliert wird, erhöht sich das Risiko für tödliche Hirnblutungen. Antikoagulieren oder nicht? Die Entscheidung bedarf einer interdisziplinären Risiko-Nutzen-Abwägung und muss von Fall zu Fall entschieden werden. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie in dieser Übersicht.

verfasst von:
PD Dr. med. habil. R. Haußmann, P. Homeyer, M. Haußmann, M. Brandt, M. Donix, V. Puetz, J. Linn

11.10.2021 | Akutes Koronarsyndrom | Arzneimitteltherapie

Duale Thrombozytenhemmung nach akutem Koronarsyndrom oder perkutaner Koronarintervention – womit und wie lange?

Thrombotische Komplikationen nach Koronarinterventionen (PCI) waren insbesondere bei akutem Koronarsyndrom (ACS) häufig. Durch verbesserte Stents, Kathetertechniken und intravaskuläre bildgebende Kontrollen ist die Komplikationsrate deutlich …

verfasst von:
Prof. Dr. Harald Darius
Zitternde Hand

07.10.2021 | Akute depressive Episode | Arzneimitteltherapie

Antidepressiva bei Parkinson und Post-Stroke-Depression

In bis zu 30% der Fälle entwickelt sich bei Parkinson oder nach einem Schlaganfall eine Depression. Bei der Behandlung ist besondere Rücksicht auf den neurologischen Status zu nehmen. Welche Antidepressiva eignen sich dabei am besten? In dieser Übersicht werden Empfehlungen zur medikamentösen Therapie gegeben.

verfasst von:
Prof. Dr. Jacqueline Höppner-Buchmann

07.10.2021 | Neurologische Diagnostik | Leitlinie

S2k-Leitlinie: Behandlung von spontanen intrazerebralen Blutungen

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

Was hat sich verändert? Der systolische Blutdruck sollte innerhalb von 2 h auf kleiner oder gleich 140 mmHg gesenkt werden, der Einsatz von Thrombozytenkonzentraten wird nicht empfohlen, bei einer spontanen Blutung mit mindestens 30 ml kann eine bildgesteuerte, minimal-invasive Katheteranlage mit Hämatomabsaugung erfolgen  – nur einige Empfehlungen aus der neuen Leitlinie.

verfasst von:
MME Prof. Dr. Thorsten Steiner, Prof. Dr. Andreas Unterberg

01.10.2021 | COVID-19 | Kritisch gelesen

Mit COVID-19 sind Schlaganfälle häufig - und häufig tödlich

Schlaganfälle sind bei Patienten mit COVID-19 häufig und haben über alle Altersgruppen hinweg verheerende Folgen. Ein höheres Alter, Komorbiditäten sowie schwer ausgeprägte Lungensymptome steigern dabei die Mortalität. Das Schlaganfallrisiko liegt …

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

Open Access 28.09.2021 | Apoplex | Leitthema

Akut symptomatische Anfälle vs. beginnende Epilepsie nach Schlaganfall bei Erwachsenen und Kindern

Indikationen zur Therapie bei Erwachsenen

Mehr als ein Drittel der neu diagnostizierten Epilepsien bei Patienten über 60 Jahren haben einen abgelaufenen Schlaganfall als Ursache. Bei epileptischen Anfällen nach Schlaganfall müssen akut symptomatische Anfälle innerhalb 1 Woche nach …

verfasst von:
Prof. Dr. Wolfgang Serles

24.09.2021 | EKG | Journal club

Eventrekorder detektiert häufiger Vorhofflimmern als übliches EKG-Monitoring

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

17.09.2021 | Apoplex | Leitthema

Akutdiagnostik des retinalen Zentralarterienverschlusses und Biomarker der Ischämie

Diagnostik mit Konsequenzen?

Der akute retinale Zentralarterienverschluss (ZAV) zeichnet sich durch einen plötzlichen einseitigen, schmerzlosen und gravierenden Visusverlust aus [ 14 , 16 ]. Nur wenige Krankheitsbilder müssen differenzialdiagnostisch bedacht werden, die …

verfasst von:
Daniel A. Wenzel, Nicolas Feltgen, Nils Alexander Steinhorst, Sven Poli, Martin S. Spitzer, Maximilian Schultheiss

25.08.2021 | Apoplex | Journal club

Nutzen von präklinischen Schlaganfallskalen

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Arterielle Stenose

25.08.2021 | Karotisendarteriektomie | Journal club

Hängt das Schlaganfallrisiko vom Stenosegrad ab?

Bisher existierten nur zwei RCTs, die eine operative mit einer konservativen Therapie bei Patienten mit asymptomatischen Stenosen der A. Carotis Interna verglichen haben. Die damaligen Ergebnisse sind heute nicht mehr anwendbar, da sich die konservative Behandlung von Patienten mit vaskulären Risikofaktoren deutlich verbessert hat. Welche Patientengruppe profitiert von einer Endarteriektomie?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
CT-Perfusionsaufnahme zeigt eine verlängerte Zeit bis zur Entleerung und einen verringerten zerebralen Blutfluss

Open Access 19.08.2021 | COVID-19 | Case report

Diese langfristige Komplikation einer COVID-19-Infektion wiegt schwer

Die COVID-19-assoziierte Koagulopathie kann selbst bei Patientinnen und Patienten mit einem milderen Verlauf viele Monate nach der Diagnose fortbestehen und u. a. zu embolischen Hirninfarkten führen. Ein englischsprachiger Fallbericht norwegischer Ärzte verdeutlicht dies eindrücklich.

verfasst von:
Rajiv Advani, Torbjørn Austveg Strømsnes, Espen Stjernstrøm, Sebastian T. Lugg

18.08.2021 | Neurologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | CME Fortbildung Zur Zeit gratis

CME: COVID-19 und das Risiko für Schlaganfälle

SARS-CoV-2 und neurovaskuläre Erkrankungen

Die Pandemie durch SARS-CoV-2 und das dadurch ausgelöste Krankheitsbild COVID-19 haben Auswirkungen auf alle Bereiche der Medizin. Neben anderen möglichen neurologischen Manifestationen ist bereits frühzeitig über neurovaskuläre Komplikationen berichtet worden. Darüber hinaus hat die Pandemie aber auch Auswirkungen auf die Versorgung von Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Götz Thomalla, Prof. Dr. med. Christian H. Nolte

17.08.2021 | Evozierte Potentiale | Leitthema

Interaktionen zwischen Gehirn und Herz

Die Verbindung von Hirn und Herz geht weit über das klassische Vorhofflimmern und die Wirkung des Gehirns auf die Herzfrequenz hinaus. Welchen Einfluss hat das Herz auf neurodegenerative Erkrankungen? Und wie beeinflussen neuronale Netzwerke die Herzfunktion? Alles Fragen mit großem Forschungspotenzial.

verfasst von:
Sarah Deking, Prof. Dr. Jan Liman

05.08.2021 | Apoplex | Leitthema

Update intravenöse Lysetherapie

Die REVISION-Studie

Die Therapie des nichtarteriitischen Zentralarterienverschlusses (ZAV) stellt eines der bisher ungelösten Probleme in der Ophthalmologie dar. Die Thrombolyse und damit die Wiederherstellung der retinalen Durchblutung ist aus pathophysiologischen …

verfasst von:
Prof. Dr. Maximilian Schultheiss, Martin S. Spitzer, Lars-Olof Hattenbach, Sven Poli

04.08.2021 | Apoplex | Leitthema

Retinaler nichtarteriitischer Zentralarterienverschluss als Marker für das generalisierte vaskuläre Risiko

Thromboembolische retinale Gefäßverschlüsse sind meist Ausdruck einer vaskulären Systemerkrankung. Dabei scheint das okuläre Ereignis häufig weiteren Verschlussereignissen vorauszugehen und kann somit als Warnhinweis schwerwiegenderer …

verfasst von:
Prof. Dr. Nicolas Feltgen, Jan Liman, Maximilian Schultheiss, Martin S. Spitzer, Amelie Pielen, Sven Poli

22.07.2021 | Therapie des Vorhofflimmerns | Leitlinien

ESC-Leitlinie Vorhofflimmern – für Sie kommentiert

Die neuen ESC-Leitlinien zur Diagnose und Behandlung von Vorhofflimmern setzen die Erkenntnisse aus klinischen Studien in klare praktische Empfehlungen um. Diese sind hier für Sie zusammengefasst und kommentiert. 

verfasst von:
Prof. Dr. Gerhard Hindricks, Lars Eckardt, Michael Gramlich, Ellen Hoffmann, Philipp Sommer, Ralph Bosch
Murales Wandhämatom der rechten A. Carotis interna

12.07.2021 | Neuroradiologie | Leitthema

Spontane Dissektionen der hirnversorgenden Arterien

Spontane Dissektionen der hirnversorgenden Gefäße entstehen häufig durch Einblutungen in die äußeren arteriellen Wandschichten. Eine Stenose bis hin zu einem vollständigen Gefäßverschluss kann die Folge sein. Eine schnelle und gezielte bildgebende Diagnostik verbessert die Prognose deutlich.

verfasst von:
Dr. med. M. Garner, U. Yilmaz, S. Behnke

07.07.2021 | Apoplex | Informationstechnologie und Management

Mittels interdisziplinärer Vernetzung zur optimalen Therapieentscheidung

Der schnelle Weg zur Therapieentscheidung beim akuten Schlaganfall

Jährlich ereignen sich hierzulande etwa 270.000 Schlaganfälle. In der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) werden über 310.000 Fälle im Jahr gemeldet. Zwei Drittel der überlebenden Patienten sind nach dem Schlaganfall auf fremde …

verfasst von:
PD Dr. Dr. Karl Egger, Dr. Ingmar Gergel, Hannah Syrek

Open Access 05.07.2021 | Karotisendarteriektomie | Gefäßmedizinische Evidenz

Zum aktuellen Stand von transcarotidaler arterieller Revaskularisation (TCAR)

Es liegen mittlerweile drei Metaanalysen mit systematischem Review vor. Naazie et al. [ 11 ] verglichen TCAR mit Flussumkehr mit dem transfemoralen Carotisstenting (TFCAS) und der Carotisendarteriektomie (CEA). Sie fanden 9 nichtrandomisierte …

verfasst von:
Martin Storck, Prof. Dr. Reinhart T. Grundmann
MRT Gehirn

03.07.2021 | Störungen des Nervensystems in der Intensivmedizin | Leitthema

So erkennen Sie den Schlaganfall in der Notfallsituation

Um eine zerebrale Ischämie möglichst schnell zu erkennen, sind im präklinischen und klinischen Setting verschiedene standardisierte Scoresysteme verfügbar. Entscheidend für deren erfolgreiche Anwendung ist das Wissen um die Stärken und Schwächen dieser Scores. Eine kritische Übersicht und Empfehlungen für die notfallmedizinische Praxis.

verfasst von:
L. Schuler, M. Bolognese, L.-B. Lakatos, Prof. Dr. M. Christ
EKG bei Vorhoffllimmern zur Frequenzkontrolle

29.06.2021 | Antikoagulanzien | CME

Update zur Diagnostik und Therapie des Vorhofflimmerns

Vorhofflimmern ist häufig und hat schwerwiegende Folgen, wie etwa Schlaganfall, kardiovaskulären Tod oder Herzinsuffizienz. Dieser CME-Beitrag informiert Sie über die Komplikationen von Vorhofflimmern und hilft Ihnen dabei, die ABC-Systematik der Vorhofflimmertherapie sicher anzuwenden.

verfasst von:
MD, MSc Renate B. Schnabel, Andreas Rillig, Prof. Dr. Paulus Kirchhof

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie