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Apoplex

Kasuistiken zum Thema

Magnetic resonance imaging fndings along the treatment period

Open Access 13.07.2022 | COVID-19 | Case report

Status epilepticus und Hirninfarkt nach mildem COVID-19-Verlauf

Eine junge, gesunde Patientin erleidet erstmalig Krampfanfälle an Arm und Gesicht und fühlt sich abgeschlagen. Der Corona-Test: positiv. Noch in der Klinik kommt es zum Status epilepticus und einem embolischen Hirninfarkt. Auffällig: Die Anfälle korrelieren mit den Entzündungswerten und deuten daraufhin, dass bereits eine milde Immunreaktion den drastischen Verlauf ausgelöst hat. (englischsprachig)

verfasst von:
Seungyon Koh, Yoon Seob Kim, Min Hye Kim, Young Hwa Choi, Jun Young Choi, Tae-Joon Kim
zervikale MRT-Bildgebung

13.06.2022 | Apoplex | Der interessante Fall

Hemiparese ohne Ischämie – der Fall eines seltenen "Mimic"

Plötzlich leidet eine 84-jährige Patientin an Schwäche und Missempfindungen in der linken Körperhälfte. Sofort kommt der Verdacht auf einen akuten Schlaganfall. Doch in der kranialen Bildgebung sehen die Behandelnden nichts, was darauf hinweisen könnte. Wie lassen sich die Symptome erklären?

verfasst von:
Dr. med. P. Heinz, C. Hackenbroch, M. Weihrauch, J. Metrikat, B. Hossfeld, B. Wolf
Axiale kraniale Computertomographie auf Höhe des pontomedullären Übergangs

31.05.2022 | Neurologische Notfälle | Der neurologische Notfall

Fataler Notfall: Vom Hirn zum Herz und wieder zurück

Ein Mann findet seine 58-jährige Ehefrau morgens leblos auf. Nach Wiederherstellung des Spontankreislaufs wird die intubierte und komatöse Frau mit V.a. ST-Strecken-Hebungsinfarkt in die Klinik gebracht. Hier zeigt jetzt die kraniale Bildgebung so gravierende Hirnschädigungen, dass eine Rettung der Patientin nicht mehr möglich ist. An welche komplexe neurokardiale Interaktion denken Sie?

verfasst von:
Dr. med. H. Lesch, M. Kruska, C. Fastner, S. Baumann, S. Britsch, A. Alonso, K. Szabo
EKG mit Grundrhythmus VHF und ausgeprägten ST-Strecken-Hebungen in a II, III, aVF und b V2–V6

11.05.2022 | COVID-19 | Kasuistiken

„Double hit": Was verursachte die embolischen Ereignisse?

Ein 81 Jahre alter männlicher Patient wird vom Notarzt bei unklarer Bewusstseinstrübung in den Schockraum gebracht. Präklinisch sind bereits ST-Strecken-Veränderungen aufgefallen und es wurde der Verdacht auf eine intrazerebrale Blutung gestellt. In weiterer Abklärung stellte sich jedoch eine andere Ursache für das Geschehen dar.

verfasst von:
OA Dr. med. Philipp Vyhnanek
CT-Angiographie, sagittale Darstellung des Thrombus in der ACI links (roter Pfeil)

08.04.2022 | COVID-19 | Der neurologische Notfall

Junger Patient mit Lähmungen und Sprachstörungen nach COVID-19-Verlauf

Zwei Wochen nach einem milden COVID-19-Verlauf erleidet ein 34-jähriger Patient hochgradige, akute Lähmungen der rechten Körperhälfte sowie Sprachstörungen. In der Angiografie zeigt sich ein deutlicher Thrombus in der Halsschlagader. Das Fallbeispiel verdeutlicht, dass auch bei niedrigem Schlaganfallrisiko eine COVID-19-Infektion ischämische Ereignisse begünstigen kann.

verfasst von:
Dr. C. Urbanek, Prof. A. J. Grau
Ältere Dame in Reha

05.04.2022 | Apoplex | neurologie

Tipps zur Rehabilitation von Arm-Hand-Paresen nach Schlaganfall

Zwei Fallbeispiele

Die Kontrolle von Willkürbewegungen in den ersten Tagen nach Schlaganfall hat sich als bedeutsamer prognostischer Faktor erwiesen. Der Neurorehabilitation kommt somit eine zentrale Rolle zu. Wichtig sind dabei individuelle Ziele und eine stetige Anpassung der Therapie, wie zwei Fallbeispiele verdeutlichen.

verfasst von:
OA Dr. Klemens Fheodoroff
Basilarisspitzenthrombose

Open Access 09.02.2022 | Neurologische Notfallmedizin | Der interessante Fall

Pausenloses Erbrechen und plötzlicher Sehverlust – Ihre Diagnose?

Ein 83-jähriger Mann sitzt vor dem TV, als er plötzlich nicht mehr sehen kann und anfängt, sich fast pausenlos zu übergeben. Seine Frau ruft Hilfe. Das Rettungsteam trifft auf einen hochgradig agitierten und kaltschweißigen Patienten, der nun zusätzlich Rhythmusstörungen entwickelt. In der Angiographie kommt dann der entscheidende Hinweis.

verfasst von:
Dr. Martin Dombrowski, Dr. Sarah Panahabadi
Ischämie im rechten Thalamus

08.02.2022 | Apoplex | Kasuistiken

Behandlungsfehler? Postoperativer Thalamusinfarkt nach paradoxer Embolie

Falldarstellung und pathophysiologische Überlegungen

Nach einem scheinbar komplikationslosen Hüftgelenkersatz zeigt eine 57-jährige Patientin eine linksseitige Lähmung und Empfindungsstörungen. Ursächlich dafür scheint ein ischämischer Thalamusinfarkt. Dann wird zusätzlich ein persistierendes Foramen ovale nachgewiesen und der Verdacht auf eine gefürchtete Komplikation steht im Raum.

verfasst von:
M.Sc. Univ.-Prof. Dr. L. Brandt, S. Albert, K. L. Brandt
Ödematös geschwollenes rechtes Knie

20.07.2021 | Verletzungen des Kniegelenks | Neuro-Quiz

74-jähriger Patient mit akuter Monoparese des rechten Beins

Die Schwäche im rechten Bein ist erstmals beim Entsorgen des Hausmülls aufgetreten und der Patient ist in Folge dessen gestürzt. Zusätzlich leidet er an einer arterielle Hypertonie, eine Hypercholesterinämie und es liegt ein Zustand nach Myokardinfarkt vor. Wie lautet Ihr Verdacht?

verfasst von:
Dr. med. E. Falk, L. Kraayvanger, D. Woitalla
Mediateilinfarkt rechts in der DWI-MRT

Open Access 29.04.2021 | Vaskulitiden | Kurzbeiträge

Juveniler Schlaganfall – was könnte die Ursache sein?

Ein 35-jähriger Patient erleidet einen Schlaganfall mit subakuter Parese der linken oberen Extremität und Kopfschmerzen rechts. Der bildgebende Befund deutet auf eine zerebrale Vaskulitis hin, zudem gab es in der Vorgeschichte eine atraumatische Femurkopfnekrose. Doch bereits die Anamnese liefert schon einen wichtigen Hinweis auf die mögliche Ursache.

verfasst von:
Dr. Jonathan Vöglein, Johannes Levin, Robert Forbrig, Thomas Liebig, Marianne Dieterich, Adrian Danek
Stoppuhr

22.01.2021 | Neurologische Notfälle | Kurzbeiträge

„Time is brain“ – Zeit stoppen bis zum Beginn der Lysetherapie

Eine retrospektive Pilotstudie

Beim Schlaganfall ist rasches Handeln wichtig. Die Mittlere Door-to-needle-Zeit liegt oft über den empfohlenen 30 Minuten. Was bringt eine Visualisierung mit der Stoppuhr?

verfasst von:
Dr. med. Fabian Meisel, Kerstin Tykocinski, Benjamin Büchele, Georg Gahn
Akuter retinaler Arterienverschluss mit kirsch- bzw. dunkelrotem Makulafleck (blauer Pfeil)

21.01.2021 | Neurologische Diagnostik | Der neurologische Notfall

Ein neuroophthalmologischer Notfall: Wie würden Sie vorgehen?

Ein 74-jähriger Patient bemerkte nach dem Erwachen einen Sehverlust auf dem rechten Auge. Eine Stunde später wurde er vom Rettungsdienst in einer interdisziplinären Notaufnahme vorgestellt. Weiterhin beklagte er leichte rechts frontal lokalisierte Kopfschmerzen. 

verfasst von:
Dr. C. Hoyer, C. Kahlert, R. Güney, A. Alonso, M. Platten, K. Szabo
Cerebral magnetic resonance imaging and fluorescein angiography leading to the diagnosis of Susac syndrome

23.11.2020 | COVID-19 | Letter to the Editor Zur Zeit gratis

Erster Fall eines Susac-Syndroms nach COVID-19-Erkrankung

In der englischsprachigen Kasuistik wird der Fall einer 25-jährigen Frau beschrieben. Sie wurde wegen akuter Verwirrung, vorübergehender Lähmung des rechten Gesichts und plötzlicher Dysarthrie vorgestellt. Einen Monat vor der Aufnahme hatte sie COVID-19-Symptome gehabt, eine Infektion mit SARS-CoV-2 wurde im Nachhinein bestätigt.

verfasst von:
Laura Venditti, Antoine Rousseau, Claire Ancelet, Thomas Papo, Christian Denier
Transösophageale Echokardiographie

22.09.2020 | Neurologische Notfallmedizin | Bild und Fall

Ein paradoxer Notfall: Desorientiertheit und Anisokorie nach Heparingabe

Einer 60-jährigen Notfallpatientin mit Atemnot wird bei V.a. akute Lungenarterienembolie noch in der Wohnung Heparin verabreicht. Während des Transport zeigt die Frau plötzlich neurologische Defizite. Eine intrazerebrale Blutung? Letztlich bahnen die konsequente Beobachtung und Reevaluation des Patientenzustands den Weg zur Diagnose eines tückischen und lebensbedrohlichen Krankheitsbilds. 

verfasst von:
Dr. C. Kersten, H.-J. Busch, J. Brich, K. Müller-Peltzer, A. Weigl, T. Heidt, C. Bode, D. Staudacher
Brain CT scans of the three COVID-19-patients

11.08.2020 | COVID-19 | Brief Communication Zur Zeit gratis

Drei COVID-19-Patienten nach Hirnblutung gestorben: Die schwierige Wahl der Antikoagulation

Die im englischen Beitrag beschriebenen Fälle von drei älteren COVID-19-Patienten mit ARDS und einem akuten Nierenversagen, zeigen auf, wie schwierig es ist, solche Patienten zu antikoagulieren. Alle drei Patienten verstarben letztendlich an einer Hirnblutung.

verfasst von:
Bruno Gonçalves, Cassia Righy, Pedro Kurtz
CT-Befund

23.07.2020 | COVID-19 | Letter to the Editor Zur Zeit gratis

COVID-19: Verheerende neurologische Manifestation bei kleinem Jungen

Ein Fünfjähriger wird mit Fieber, Husten und Bauchschmerzen eingeliefert. Der Test zeigt eine stattgehabte SARS-CoV-2-Infektion an. Trotz intensivmedizinscher Behandlung und ECMO-Therapie muss der Junge sieben Tage später als hirntot erklärt werden. Auf dem CT-Befund ist ein massiver Schlaganfall zu sehen (Kasuistik auf Englisch).

verfasst von:
Shingo Kihira, Peter F. Morgenstern, Hillary Raynes, Thomas P. Naidich, Puneet Belani
Acute hypoxic brain injury with severe global cerebral swelling

21.06.2020 | COVID-19 | Case Report Zur Zeit gratis

Risiken der Antikoagulation bei schwerer COVID-19-Erkrankung

Bei COVID-19 wird von manchen Experten eine Antikoagulation empfohlen, um das Risiko prothrombotischer Komplikationen zu minimieren. Anhand dreier Fallstudien von kritisch kranken COVID-19-Patienten, die intrakranielle Blutungen erleiden, werden mögliche Risiken der Antikoagulation diskutiert.

verfasst von:
Muhammad Usman Ghani, Mukesh Kumar, Usman Ghani, Fnu Sonia, Syed Ali Abbas
Trans- und extrakraniale Farbduplexsonographie mit Ableitung von Doppler-Spektren, Pfeile mikroembolische Signale (MES)

21.06.2020 | Neurologische Diagnostik | Neuro-Quiz

Diese Ursache von neurologischen Symptomen kann der Routinediagnostik leicht entgehen

Eine 42-jährige Lehrerin stellt sich in der Ambulanz mit wiederkehrenden Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und Beinparesen seit 8 Wochen vor. Ein auslösendes Ereignis kann anamnestisch nicht gefunden werden und auch klinisch zeigen sich zuerst durchweg Normalbefunde. Mikroembolische Signale führen schließlich zur Diagnose.

verfasst von:
Prof. Dr. F. Schlachetzki, MTA S. Kerta, Dr. D. Olmes, Prof. Dr. R. Linker
Schlaganfall unter NOAK-Therapie

19.06.2020 | Direkte orale Antikoagulanzien | Neurologie

73-Jährige mit Schlaganfall unter DOAK-Therapie – wie würden Sie vorgehen?

Eine 73-jährige Patientin wird aufgrund eines akuten Anfalls mit einer Sprachstörung und einer mäßig ausgeprägten Hemiparese rechts vom Notarzt eingeliefert. Die Patientin war aufgrund eines nicht valvulären permanenten Vorhofflimmerns mit Dabigatran 150 mg BID (2-mal/Tag) antikoaguliert. Wie würden Sie weiter vorgehen?

verfasst von:
Dr. Cornelia Brunner, Christian Našel, Walter Struhal
Multiple kleine Erosionen im Magen

12.06.2020 | Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | Kasuistiken

Hämoglobinabfall nach einer Thrombolysetherapie bei einer 57-Jährigen – Ihre Diagnose?

Bei einer Patientin mit einem Mediainfarkt rechts wurde nach frustraner Thrombendarteriektomie eine systemische Thrombolysetherapie durchgeführt. Danach fiel der Hämoglobinwert sukzessiv bis auf 7,4 g/dl ab. In der daraufhin durchgeführten Gastroskopie sah man multiple Erosionen im Korpusbereich.

verfasst von:
Dr. Y. Vogel, A. Schulte-Fischedick, H. Bauer, C. Zobel, T. Zienkiewicz, T. Pinsdorf
Alter trauriger Mann

14.05.2020 | Psychische Störungen bei somatischen Erkrankungen | Fortbildung

Post-Stroke-Depression und Post-Stroke-Fatigue

Die tagesklinische Aufnahme des 75-jährigen Patienten erfolgte aufgrund einer mittelschweren depressiven Episode. Der Patient berichtete bei Aufnahme, ein Jahr zuvor einen ischämischen Hirninfarkt mit motorischen Funktionseinschränkungen und Dysarthrie erlitten zu haben. Kurz darauf habe er zunehmend depressive Symptome entwickelt.

verfasst von:
Nicoleta Carmen Cosma, Prof. Dr. med. Oliver Peters, Francesca Regen
MRT von Patientin mit rezidivierenden Schlaganfällen

20.02.2020 | Neurologische Notfälle | Der neurologische Notfall

Beiläufiger Nachweis entlarvt Ursache rezidivierender Schlaganfälle

Eine 56-jährige Patientin wird aufgrund neu aufgetretener diskreter Wortfindungsstörungen vorgestellt, trotz verschiedener Therapieversuche treten immer wieder Ischämien auf. Als Ursache wird lange eine Autoimmunendokarditis diskutiert – die Ursache liegt aber woanders.

verfasst von:
Dr. C. Schneider, PD Dr. S. Schönenberger
Schädel-MRT: infratentorielle und (quer)ovale ventrikelnahe Läsionen

13.10.2019 | Neurologische Diagnostik | Der interessante Fall

Unklare neurologische Diagnose: Die Ursache liegt im Darm

Liquornegative multiple Sklerose?

Ein damals 55-jähriger männlicher Patient wird aufgrund einer hochaktiven, schubförmigen, örtlich und zeitlich disseminierte Erkrankung mehrmals stationär aufgenommen. Zuerst wird ein Schlaganfall diagnostiziert, als nächstes wird an eine liquornegative multiple Sklerose gedacht. Was vermuten Sie?

verfasst von:
Dr. E. Bonmann, Prof. V. Limmroth
CT und MRT sofort nach Entwicklung des akuten Hirnstammsyndroms

08.05.2019 | Kontrastmittelsicherheit | Kurzbeiträge

„Stroke-mimics“: kontrastmittelinduzierte Neurotoxizität als seltene Ursache

Eine kontrastmittelinduzierte Neurotoxizität ist eine seltene, dramatische Komplikation nach Verabreichung jodhaltiger Kontrastmittel. Der im Beitrag diskutierte Fall demonstriert eine bisher in der Literatur nicht beschriebene zu beachtende Differenzialdiagnose eines akuten Hirnstammsyndroms.

verfasst von:
Dr. med. Milani Deb-Chatterji, Laura Schäfer, Ulrich Grzyska, Mathias Gelderblom
Time-offlight-MR-Angiographie

31.01.2019 | Erkrankungen des Nervensystems bei Kindern | Bild und Fall

Schlaganfall mal 3 bei einem 9‑Jährigen

Erst wird dem Jungen minutenlang „das linke Bein schwer“, dann treten Lähmungserscheinungen auf und in der Klinik folgen schließlich eine komplette linksseitige Hemiparese sowie eine Dysarthrie. Die cMRT zeigt einen akut ischämischen Infarkt – und es werden noch zwei weitere folgen. 

verfasst von:
Dr. S. Frenz, M. Bonfert, K. Reiter, J. Hübner, I. Borggräfe, M. Olivieri, L. Gerstl
Gesichtslähmung ohne Stirnbeteiligung: Zeichen für zentrale Genese

11.06.2018 | Notfälle in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT

Hängender Mundwinkel am Morgen

Am Morgen bemerkt der 58-jährige Abteilungsleiter einer Firma vor dem Spiegel einen hängenden Mundwinkel. Seiner Frau fällt eine verwaschene Sprache auf, und beim Frühstücken rinnt dem Mann der Kaffee aus dem Mund.

verfasst von:
Dr. med. Ilias Masouris, PD Dr. med. Matthias Klein
Linksseitige intrakranielle Blutung

02.06.2017 | Prophylaxe mit Vitamin D, K und Fluor bei Kindern | Kasuistiken

Intrakranielle Vitamin-K-Mangel-Blutung trotz Supplementierung

Auch eine anästhesiologische Herausforderung

Ein 6 Wochen alter Säugling erlitt eine schwere intrazerebrale und subdurale Blutung mit Indikation zur operativen Entlastung, trotz oraler Vitamin-K-Prophylaxe und ansonsten normaler Entwicklung. Ein Bericht aus anästhesiologischer Sicht über dieses Krankheitsbild und dessen besondere Gerinnungsstörung.

verfasst von:
DESA Dr. med. S. Ackermann, Dr. med. J. Schimpf, Dr. med. M. Richter
Wandverdickung der linken A. vertebralis

07.04.2016 | Internistische Diagnostik | Kasuistiken

Hirnstamminfarkt, temporaler Kopfschmerz & erhöhte Entzündungsparameter

Ein 74-Jähriger entwickelt einen Schwankschwindel, ein Taubheitsgefühl der linken Gesichtshälfte und des rechten Arms sowie Probleme beim Schlucken. Er berichtet, Doppelbilder zu sehen und klagt über einen neu aufgetretenen starken temporalen Kopfschmerz. Wie lautet Ihre Diagnose?

verfasst von:
Dr. M. Gehlen, M. Schwarz-Eywill, N. Schäfer, A. Pfeiffer, H. Bösenberg, A. Maier, C. Hinz
Perfusionscomputertomographie des Gehirns

01.03.2016 | Notfallmedizin | Bild und Fall

Halbseitige Parästhesien und Kraftminderung bei einem Radrennfahrer

Folge eines ungewöhnlichen Ereignisses

Der Notarzt wird zu einem Patienten alarmiert, der als Teilnehmer eines Straßenradrennens nach einem Beinahezusammenstoß versorgt werden muss. Nach einem Ausweichmanöver konnte der Sportler selbst vom Fahrrad absteigen ohne zu stürzen.

verfasst von:
Dr. U. Harding, M. Stuhr, W. Gross-Fengels, R. Töpper, K. Püschel, F. Reifferscheid
Elektroden für Rückenmarkstimulation

21.10.2015 | Neuropathischer Schmerz | Originalien

Hochzervikale Rückenmarkstimulation bei Thalamusschmerz

Fallbericht und Übersicht zur aktuellen Literatur

Nach einem Apoplex in der linksseitigen Thalamusregion litt ein 74-jähriger Patient unter dauerhaftem Thalamusschmerz. Medikamentöse Therapie sowie repetitive transkranielle Magnetstimulation brachten keine Besserung. Ein weiterer Versuch, den Leidensdruck zu mindern, war die Rückenmarkstimulation.

verfasst von:
D. Feierabend, S. Frank, R. Kalff, R. Reichart
Disco

08.10.2015 | Intoxikationen | Kasuistiken

Lebensbedrohliches Hirnödem nach Ecstasykonsum

Zwei junge Erwachsene erlitten aufgrund einer Ecstasyintoxikation ein Hirnödem im Rahmen einer schweren Hyponatriämie. Während eine Patientin zwei Tage nach Aufnahme die Intensivstation ohne residuelle Schäden verlassen konnte, verstarb der zweite Patient an den Folgen des Hirnödems.

verfasst von:
Dr. S. Baumann, T. Becher, D. Frambach, H. Wenz, T. Kirschning, M. Borggrefe, S. Rapp, I. Akin

01.12.2006 | Apoplex | Kasuistiken

Lambl-Exkreszenzen und zerebral-ischämischer Insult

Wir berichten über eine 47-jährige Patientin mit einer Ischämie im linken Stromgebiet der A. cerebri media. Im Rahmen der Zusatzdiagnostik zeigte die transösophageale Echokardiographie eine filiforme, hypermobile Struktur an der Aortenklappe, die …

verfasst von:
Dr. R. C. Wolf, J. Spieß, R. Huber

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie