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17.09.2021 | Apoplex | Leitthema | Ausgabe 11/2021

Der Ophthalmologe 11/2021

Akutdiagnostik des retinalen Zentralarterienverschlusses und Biomarker der Ischämie

Diagnostik mit Konsequenzen?

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Daniel A. Wenzel, Nicolas Feltgen, Nils Alexander Steinhorst, Sven Poli, Martin S. Spitzer, Maximilian Schultheiss
Wichtige Hinweise
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Zusammenfassung

Hintergrund

Der akute Zentralarterienverschluss (ZAV) stellt einen ophthalmologischen Notfall mit neurovaskulären Implikationen dar, der sofort untersucht und behandelt werden sollte. Eine intravenöse Thrombolyse könnte aufgrund der begrenzten retinalen Ischämietoleranz nur innerhalb der ersten 4,5 h die Prognose verbessern. Die augenärztliche Akutdiagnostik sollte entsprechend auf das notwendige Minimum reduziert werden und eine unmittelbare Überweisung in eine Klinik mit neurovaskulärer Expertise erfolgen. Die typische Anamnese eignet sich gut zur schnellen Triagierung und sollte deshalb standardisiert durchgeführt werden, um insbesondere den Symptombeginn möglichst genau zu bestimmen. Neben pathognomonischen Befunden in der Fundoskopie bestehen typische Zeichen in der optischen Kohärenztomographie (OCT), die die Ischämie in der inneren Netzhaut dokumentieren und unter Umständen Rückschlüsse auf den Ischämiebeginn liefern.

Ziel

Diese Übersichtsarbeit erläutert die augenärztliche Akutdiagnostik des akuten retinalen ZAV mit dem Schwerpunkt auf typische Befunde der OCT und transorbitalen Sonographie (TOS) und diskutiert deren möglichen Nutzen als ischämische Biomarker.

Schlussfolgerungen

Charakteristische Biomarker machen die OCT zu einem wichtigen diagnostischen Instrument des akuten retinalen ZAV. Weitere Informationen können mittels TOS gewonnen werden. Bei einer in Zukunft etablierten evidenzbasierten Therapie könnten beide Mittel zur Indikationsstellung und Prognoseabschätzung hinzugezogen werden.

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