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04.08.2021 | Apoplex | Leitthema | Ausgabe 11/2021

Der Ophthalmologe 11/2021

Retinaler nichtarteriitischer Zentralarterienverschluss als Marker für das generalisierte vaskuläre Risiko

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Prof. Dr. Nicolas Feltgen, Jan Liman, Maximilian Schultheiss, Martin S. Spitzer, Amelie Pielen, Sven Poli
Wichtige Hinweise
Die Autoren N. Feltgen und J. Liman teilen sich die Erstautorenschaft.
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Zusammenfassung

Hintergrund

Der retinale Arterienverschluss (RAV) bedeutet für die betroffenen Patienten eine einschränkende Sehwahrnehmung. Bei allen Bemühungen um eine Funktionsverbesserung darf aber nicht vergessen werden, dass die Ursache in den allermeisten Fällen eine oder mehrere schwerwiegende vaskuläre oder kardiale Erkrankungen darstellen, die gleichermaßen RAV wie Schlaganfälle bedingen und auch lebensbedrohlich sein können.

Ziel

In diesem Beitrag soll die verfügbare Literatur dargelegt und die Bedeutung der intensiven neurologisch-internistischen Abklärung bei RAV-Patienten erklärt werden.

Schlussfolgerungen

Obwohl bei den meisten Patienten bereits kardiovaskuläre Erkrankungen beim Eintreten eines RAV bekannt sind, werden bei fast 80 % weitere Risikofaktoren entdeckt. Deshalb und aufgrund des hohen Risikos für thromboembolische Folgeereignisse ist die umgehende und standardisierte neurologisch-internistische Ursachenabklärung nach einem akuten RAV im Rahmen eines stationären Aufenthalts dringend anzuraten.

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