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15.10.2018 | Appendizitis | Panorama | Sonderheft 1/2018

Der besondere Fall
gynäkologie + geburtshilfe 1/2018

Trotz Laparotomie gesundes Kind geboren

Zeitschrift:
gynäkologie + geburtshilfe > Sonderheft 1/2018
Autor:
Dr. Dagmar Kraus
_ Die Diagnose einer akuten Appendizitis stellt während der Schwangerschaft eine klinische Herausforderung dar. Die physiologischen Veränderungen lassen das Krankheitsbild weniger klassisch erscheinen und die Symptome können durch die Schwangerschaft maskiert sein. Mit einer verzögerten Diagnosestellung steigt allerdings das Rupturrisiko mit den entsprechenden Komplikationen. Wie drastisch ein solcher Verlauf sein kann, wird am Beispiel einer 38-jährigen Schwangeren deutlich [Logrado A. Int J Surg Case Rep. 2018; https://doi.org/10.1016/j.ijscr.2018.08.029]: Die Frau stellte sich in der 13. Schwangerschaftswoche (SSW) in der Notaufnahme vor und berichtete über tagelange abdominale Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund unauffälliger Befunde wurde sie wieder entlassen. Wenige Tage später wurden bei erneuten Untersuchungen eine Tachykardie und freie Flüssigkeit in allen Quadranten festgestellt. Die Blutanalyse wies auf eine systemische Infektion sowie akutes Nierenversagen hin. Infolge eines septischen Schocks wurde eine Notlaparotomie bei der Patientin durchgeführt. ...

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