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15. Arbeitsbedingte Atemwegs- und Lungenerkrankungen

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die arbeitsattributablen Anteile obstruktiver Atemwegserkrankungen liegen bei etwa 10–15 %, bei interstitiellen Lungenerkrankungen bei etwa 20–30 %, bei malignen Atemwegs- und Lungenerkrankungen bei international 10–30 % bei Männern und 2–5 % bei Frauen. Beim Mesotheliom als Signaltumor einer arbeitsbedingten Asbesteinwirkung wurden attributable Anteile von 83 % für Männer und von 42 % für Frauen beschrieben. Im vorliegenden Kapitel werden vorrangig die arbeitsanamnestischen Schwerpunkte, bezogen auf das „Daran-Denken“, und diagnostische Besonderheiten, die über die einschlägige Funktions-, Bildgebungs- und pathologisch-anatomische Diagnostik hinausgehen, aufgeführt. Darüber hinaus wird auf die entsprechenden Berufskrankheiten in der deutschen Liste der Berufskrankheiten Bezug genommen.
Titel
Arbeitsbedingte Atemwegs- und Lungenerkrankungen
Verfasst von
Dennis Nowak
Uta Ochmann
Ullrich G. Mueller-Lisse
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_15
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