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Belastungsfaktoren und deren Folgen bei Lehrkräften – eine Übersicht

Zusammenfassung

Lehrkräfte machen einen bedeutenden Anteil der arbeitenden Bevölkerung aus. Ein Teil der arbeitsbezogenen physischen und psychischen Belastungen ist spezifisch für den Arbeitsplatz „Schule“. Ungünstige Körperhaltungen während des Unterrichts oder auch die Lautstärke in den Klassenzimmern sind Beispiele dafür. Folgen können berufsbezogene Erkrankungen sein, wobei u. a. das Alter und das Geschlecht des Lehrpersonals, aber auch das Alter der Schülerinnen und Schüler, die Schulform oder das Schulfach Einflussfaktoren darstellen. Die Verbesserung und der Erhalt der Gesundheit sind auch in dieser Berufsgruppe wichtige Ziele. Der Beitrag thematisiert die spezifischen Belastungen bei Lehrkräften und zeigt Maßnahmen innerhalb der Verhältnis- als auch Verhaltensprävention auf.
Dieser Beitrag wurde mit redaktioneller Unterstützung durch KI in einzelnen Passagen erstellt.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Hintergrund

Aktuell ist rund eine Million Lehrkräfte in Deutschland angestellt, das entspricht etwas mehr als 2 % der Erwerbstätigen [5, 40]. In den letzten Jahren gab es eine Zunahme der langfristigen Ausfälle unter Lehrkräften durch sowohl psychische als auch physische Erkrankungen [38]. In 2022 betrug die durchschnittliche Anzahl an Tagen mit Arbeitsunfähigkeit bei allen Arbeitnehmenden in Sozial- und Erziehungsberufen zwölf für die männlichen und mehr als 19 für die weiblichen Mitarbeitenden [42]. Im Vergleich: Der Durchschnitt für alle Arbeitnehmenden in Deutschland lag 2022 bei 15 Tagen [12]. Den größten Anteil machen dabei Krankheiten des Atmungssystems und Muskel-Skelett-Beschwerden (MSB) und -Erkrankungen sowie psychische Erkrankungen aus [39].

Psychische und physische Belastungen bei Lehrkräften

Stress durch berufliche Belastung ist ein Thema, das gesellschaftlich immer relevanter wird und somit auch die Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer betrifft [43]. Burnout, Stress und Belastung sind Wörter, die oft synonym verwendet werden und für die es auch in der Wissenschaft keine feste Definition gibt [30]. Oft geht es in der allgemeinen Kommunikation bei allen drei Begriffen um die psychische Belastung, wie etwa emotionale Erschöpfung oder gefühlte Überforderung im Beruf. Tatsächlich wird die physische und psychische Gesundheit vom Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz § 4 als gleichwertig betrachtet [1]. Ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland gab bei einer Umfrage im letzten Jahr an, dass sowohl das gesamte Kollegium als auch sie selbst hoch oder sehr hoch belastet seien. Interessant ist, dass jede einzelne Lehrkraft sich selbst im Durchschnitt etwas weniger belastet sieht als das Kollegium im Ganzen [13]. Auch Ergebnisse zur Belastung der Schulleitung liefern ein ähnliches, wenn nicht sogar – im Sinne einer höheren Belastung – verschärftes Bild. Einen wichtigen Faktor stellt hierbei der Personalmangel – häufig infolge Budgetmangels – dar, welcher aktuell die größte Herausforderung laut den Aussagen aus den Schulleitungen darstellt [14]. Die volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit allgemein werden deutschlandweit pro Jahr auf viele Milliarden Euro geschätzt [3]. Krankheitsausfälle im Schulbetrieb, vor allem Langzeitausfälle, sind oft durch die körperliche Belastung bedingt [36]. Deswegen sollte versucht werden, die physische Belastung und damit auch die Ausfälle, die durch diese bedingt sind, zu minimieren, da diese einen Vertretungsanlass bedingen, der wiederum zu einer „Nochmehr-Belastung“ des Kollegiums führt.

Physische Belastungen im Lehrberuf

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz umfasst die physische Belastung „ohne Wertung jegliche Form der körperlichen Belastung bei der Arbeit und in der Freizeit“ [4]. In aller Regel steht das Klassenzimmer im Fokus als Arbeitsplatz von Lehrkräften. Es ist aber nicht zu vernachlässigen, dass Lehrkräfte daneben noch einen zweiten Arbeitsplatz haben, und zwar den Schreibtisch, an welchem sie den Unterricht vor- und nachbereiten, Klausuren konzipieren und korrigieren etc. Die Teilnahme an Konferenzen, Klassenfahrten und Prüfungsaufsichten zählen auch ins Aufgabenspektrum der Lehrkräfte und beinhalten verschiedene Arbeitsumgebungen. Zudem gibt es in Sonderfällen wie im Fach Chemie, Physik und zunehmend auch Biologie oder Sport noch einen weiteren Arbeitsplatz, z. B. das Labor oder die Sporthalle. Für all diese Arbeitsplätze gelten unterschiedliche Bedingungen und Belastungen, denen Lehrerinnen und Lehrer ausgesetzt sind. Am Schreibtisch sind die Herausforderungen ähnlich jenen, wie sie auch viele Angestellte im Büro betreffen. So ist langes Sitzen mit Beschwerden im oberen und unteren Rücken oder auch in den Knien verbunden [16].
Der schulische Alltag bringt allerdings einige Aspekte mit sich, welche speziell die Arbeit der Lehrkräfte im Umgang mit Gruppen von Kindern und Jugendlichen betreffen. Dazu gehört u. a. die Lautstärke in den Klassenzimmern und auf dem Pausenhof, aber auch ungünstige Körperhaltungen während des Unterrichts [35]. Hier wären beispielsweise unergonomisch angebrachte Tafeln zu nennen, so dass über Kopf oder im Hocken geschrieben werden muss. Je nach Schulform stellt die individuelle Begleitung durch die Lehrkräfte eine Belastung in unterschiedlichem Ausmaß dar, wie z. B. das Sitzen auf sehr kleinen Stühlen an für die Körpergröße zu niedrigen Tischen. Auch das dauerhafte Stehen während des Unterrichts kann eine physische Belastung bedeuten und zu Beschwerden im Rücken oder den Beinen führen [7].

Bandbreite der Belastungen und deren Folgen

Ein hoher Anteil der Lehrerinnen und Lehrern gibt an, regelmäßig unter Symptomen, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Überforderung zu leiden [33]. Diese Symptome können als negative Belastungs- bzw. als Stressreaktionen bezeichnet werden [8]. Als Ursachen werden von den befragten Lehrkräften „zu große Klassen“, „eine mangelnde Konzentration der Schülerinnen und Schüler“ und „die fehlende öffentliche Anerkennung“ genannt [34]. Letzteres scheint ein großes Problem unter den Lehrkräften darzustellen, und es gibt dementsprechend eine Vielzahl von Erklärungsansätzen dafür. So wird z. B. vermutet, dass Lehrkräfte keinen „Profi-Bonus“ haben. Sie haben keine eigene Fachsprache, die sie vom allgemeinen Wortschatz abhebt, wie es beispielsweise in der Medizin oder in der Juristerei der Fall ist. Auch meinen die Eltern oft, den Arbeitsplatz der Lehrkräfte gut zu kennen und bis zu einem gewissen Ausmaß fachlich mitreden zu können [9].

Muskel-Skelett-Beschwerden bei Lehrkräften

Bei den gleichen oder ähnlichen Befragungen gaben Lehrerinnen und Lehrer an, unter Muskel-Skelett-Beschwerden zu leiden. Die häufigsten Muskel-Skelett-Beschwerden bei Lehrkräften sind Rückenschmerzen, gefolgt von Nackenschmerzen und Schmerzen in den oberen Extremitäten, wobei sich die Ergebnisse der einzelnen Studien teilweise stark unterscheiden, sodass je nach Studie unterschiedliche MSB an erster Stelle genannt werden [17] So gaben bei Stergioulas et al. (2004) 63 % der Befragten an, unter Rückenschmerzen zu leiden, während bei Pihl et al. (2002) nur 4,7 % diese Angabe machten [28, 41]. Diese Ergebnisse zeigen eine hohe Variabilität, die oftmals auf methodische Unterschiede oder eine fehlende Einheitlichkeit bei Definitionen zurückzuführen ist. Neben diesen erstgenannten Beschwerden geben die befragten Lehrerinnen und Lehrer auch Schulterschmerzen, Schmerzen in der Hüfte, aber auch in den Beinen und den Fußgelenken an. Diese MSB treten allerdings weniger häufig auf als Rückenschmerzen [17]. So gab bei Grant et al. (1995) etwa ein Drittel der Befragten an, Muskel-Skelett-Beschwerden in den unteren Extremitäten zu haben, während zwei Drittel unter Rückenschmerzen litten [20]. Diese Ergebnisse decken sich mit den Ergebnissen aus dem Gesundheitsbericht des Instituts für Lehrergesundheit, in dem die häufigsten physischen Beschwerden Rücken‑, Nacken- und Schulterschmerzen (ca. 60 %), gefolgt von Kopfschmerzen (ca. 37 %) sind [22].

Lautstärke in Klassenzimmern und Stimmbelastung

Eine als zu hoch empfundene Lautstärke in den Arbeitsräumen (z. B. Klassenzimmer, Flure, Pausenhalle) ist ebenfalls ein im Alltag der Lehrkräfte relevantes Thema. So sagen ca. 4 von 5 Lehrkräften aus, dass Lärm einen immensen Belastungsfaktor für sie darstellt. Messungen in Klassenräumen ergaben aufgrund der sehr unterschiedlichen Situationen (z. B. Pause, Sportunterricht, Diktat) eine durchschnittliche Lärmbelastung von 60–85 dB, was trotz subjektiv negativer Belastung bei langjähriger Exposition eher selten zu einem Hörschaden führt. Trotzdem scheint dieser Faktor bei dauerhafter Belastung negative Auswirkung auf die Gesundheit der Lehrkräfte zu haben [35]. Um dem Lärm zu entgegnen, wird die Stimme erhoben, was eine erhöhte Belastung der ohnehin geforderten Stimmbänder bedeutet. Es existiert eine Korrelation zwischen einem hohen Geräuschpegel sowie schlechter Akustik in Schulen und der Belastung der Stimmbänder der Lehrkräfte. Bei Cutiva et al. (2015) gaben diejenigen Befragten, die einem Geräuschpegel von über 80 dB ausgesetzt waren, signifikant häufiger an, unter einer Belastung der Stimme zu leiden [8]. Dieser Zusammenhang konnte allerdings noch nicht objektiviert werden, sondern beruht auf der Selbstauskunft der Lehrkräfte. 73 % der Lehrkräfte gaben in einer Studie an, in den letzten 30 Tagen mit Stimmproblemen gekämpft zu haben. Dabei ließ sich feststellen, dass Lehrerinnen subjektiv stärker von diesen Beschwerden betroffen sind [6]. Eine bessere Akustik und leisere Lernumgebung kämen nicht nur den Lehrkräften zu Gunsten. Auch die Schülerinnen und Schüler würden davon profitieren. Sie können sich besser konzentrieren und liefern nachweisbar bessere Leistungen [23].

Vergleich von Lehrkräften mit der Durchschnittsbevölkerung

Lehrerinnen und Lehrer pflegen einen gesünderen Lebensstil (Ernährung, Bewegung) als der Durchschnitt der Bevölkerung [37]. Trotzdem sind Muskel-Skelett-Beschwerden in ihrer Berufsgruppe sehr verbreitet, und die Prävalenz liegt je nach Studie im oder auch über dem Durchschnitt aller Arbeitenden. Bei Chong et al. (2010) gaben 99,4 % der Lehrkräfte an, in den letzten 30 Tagen unter körperlichen Beschwerden gelitten zu haben, während es bei den Teilnehmenden bei Ihlebaek et al. (2002), die als Kontrollgruppe genommen wurden, nur 96,2 % waren [6, 21]. Ob diese Ergebnisse auf die eingeschränkte Genauigkeit des Untersuchungsinstrumentes oder eine hohe Belastung der Lehrkräfte zurückzuführen sind, kann abschließend nicht geklärt werden. Die kardiovaskuläre Fitness von Lehrkräften liegt deutlich über der der durchschnittlichen Bevölkerung. Bei Seibt et al. (2016) schnitten Lehrkräfte bei submaximalen Belastungstests deutlich besser ab als die Kontrollgruppe: So zeigte die Hälfte von ihnen eine sehr gute kardiovaskuläre Fitness, jedoch nur 15 % der Kontrollgruppe. Die gemessenen Werte des Blutdrucks stehen in Diskrepanz dazu. Die Gruppe der Lehrkräfte hatte unverhältnismäßig hohe Werte im Vergleich. Der durchschnittliche Messwert betrug bei Lehrern 140/91 mm Hg und bei Lehrerinnen 131/89 mm Hg, während es bei der Kontrollgruppe 131/82 mm Hg bei den Teilnehmern und 119/75 mm Hg bei den Teilnehmerinnen waren [37].
Dem gegenüber steht, dass laut Seibt et al. (2016) lediglich 28 % der Lehrkräfte keine sportliche Aktivität verfolgen, während es in der Vergleichsstichprobe der Allgemeinbevölkerung bei den Männern 34 % und bei den Frauen sogar 36 % sind, die keinen Sport machen [36]. Auch beim Rauchverhalten und dem Body Mass Index (BMI) schneiden die Lehrkräfte besser ab als die Allgemeinbevölkerung. Alle drei Faktoren haben einen positiven Effekt auf das kardiovaskuläre System. Trotzdem ließ sich unter dem Lehrpersonal bei etwa der Hälfte der Testpersonen ein erhöhter Blutdruck feststellen, während es in der Vergleichsstichprobe unter den Männern ca. ein Viertel und unter den Frauen nur ca. ein Fünftel war. Ein Erklärungsansatz ist, dass die berufliche Belastung im Lehrberuf eine größere negative Rolle spielt als der positive Effekt von körperlicher Bewegung, Nichtrauchen und normalem BMI [36]. Dieser Aspekt ist bisher noch nicht abschließend geklärt. Ein weiterer Indikator für den Stress in der Berufsgruppe der Lehrkräfte ist, dass sie trotz eines geringeren Körperfettanteils im Vergleich zum Durchschnitt mehr von diesem Fett als Bauchfett speichern. Wird Fett vorzugsweise am Bauch gespeichert, kann dies ein Indikator für Stress sein [15].

Einflussfaktoren: Schulform und Schulfach

Die Belastungen, denen eine Lehrkraft ausgesetzt ist, sind zum Teil sehr spezifisch für die jeweils unterrichteten Fächer. So zeigt sich, dass Lehrkräfte, die Sport unterrichten, vergleichsweise weniger von den für Lehrkräfte typischen MSB wie Schmerzen im unteren Rücken oder im Nacken betroffen sind [6]. Andere Studien zeigen, dass Sportlehrer und Sportlehrerinnen dafür häufiger unter MSB in der Hüfte und in den unteren Extremitäten leiden [32]. Ursachen für die höhere Prävalenz von Problemen in der Hüfte und den Knien können in verschiedenen Bereichen gefunden werden. Zum einen betreiben Sportlehrkräfte auch im privaten Bereich häufiger Sport auf einem hohen Niveau und unterliegen dadurch – je nach Sportart – auch einer erhöhten Gefahr von Verletzungen [32]. Sandmark (2000) konnte feststellen, dass Sportlehrkräfte sich häufiger einer Knieoperation unterziehen mussten als eine Vergleichsgruppe [32]. Zum anderen sind die körperlichen Belastungen des Unterrichts in der Sporthalle andere als die im Klassenzimmer. Im Sportunterricht muss beispielsweise Hilfestellung geleistet werden beim Erlernen spezifischer Übungen, z. B. im Turnen. Auch müssen Übungen oder spezielle Bewegungen den Schülerinnen und Schülern gezeigt werden. Es lässt sich vermuten, dass dadurch die unterschiedlichen Lokalisationen der auftretenden MSB bei Sportlehrkräften und Lehrkräften andere Fächer zu erklären sind. Tatsächlich finden sich aber auch Unterschiede zwischen im Klassenraum unterrichteten Fächern. So zeigt sich, dass Lehrkräfte, die Sprachen unterrichten, weniger von MSB betroffen sind als Lehrkräfte, die Naturwissenschaften unterrichten [44].

Einflussfaktor Geschlecht und Alter

Ein Faktor mit viel größerem Einfluss als das unterrichtete Fach ist das Geschlecht der Lehrkraft. Weibliche Lehrkräfte geben deutlich häufiger an, unter MSB zu leiden [19]. Es wird vermutet, dass Lehrerinnen eher dazu geneigt sind, in einem Fragebogen eine MSB anzugeben, weil Frauen eine geringere Schmerztoleranz besitzen als Männer [47]. Gesellschaftliche Erwartungen könnten ebenfalls einen Einfluss auf die Antworten der Lehrkräfte haben [19]. Neben dem Geschlecht spielt auch das Alter eine gravierende Rolle auf die wahrgenommene Belastung der Lehrkraft [29]. Ein höheres Alter geht mit einer höheren Prävalenz von MSB einher. Dies korreliert mit der durchschnittlichen Bevölkerung [18]. Auffallend ist, dass sich der gleiche Zusammenhang auch zwischen dem Alter und der psychischen Belastung feststellen lässt. Hier gibt es eine interessante Auffälligkeit. Die psychische Belastung nimmt zwar mit dem Alter zu, aber gegen Ende des Arbeitslebens wieder etwas ab [34]. Ein weiterer Faktor für die physische Belastung von Lehrerinnen und Lehrern ist die Häufigkeit der Verwendung von Kreide. In einer Studie gab ein Viertel aller Lehrkräfte an, unter Kontaktdermatitis zu leiden [6]. Vermutet wird, dass diese durch den Nickelanteil in der Kreide ausgelöst wird. Diesem Umstand kann durch die Verwendung von Whiteboards mittlerweile aus dem Weg gegangen werden.
Aber auch die psychische Belastung bzw. das psychische Wohlbefinden steht in Zusammenhang mit der körperlichen Belastung. So lässt sich feststellen, dass psychosoziale Risikofaktoren, wie emotionale Erschöpfung oder Schlafprobleme, mit MSB korrelieren [11]. Die Thematik muss also ganzheitlich betrachtet werden und die Belastungsforschung sollte sich nicht strikt der psychischen und körperlichen Belastung einzeln widmen. Es konnte auch festgestellt werden, dass Grundschullehrkräfte mit höherer Wahrscheinlichkeit unter Nacken- und Rückenschmerzen leiden, Lehrkräfte an weiterführenden Schulen dafür häufiger Symptome von Depressionen angeben [31]. Diese Unterschiede sind allerdings nicht sehr groß, passen aber in Reihe mit dem Ergebnis zusammen, dass die körperliche Belastung bei Erzieherinnen und Erziehern noch größer ist. Es wird angenommen, dass die physische Belastung der Lehrkräfte mit dem Alter der zu unterrichtenden Kinder und Jugendlichen abnimmt [10].

Belastung vs. Überlastung der Lehrkräfte

Es kann festgestellt werden, dass die emotionale Erschöpfung, die von einer Lehrkraft angegeben wird, mit der Testleistung der Schülerinnen und Schüler, die von dieser Lehrkraft unterrichtet werden, korreliert [24]. So ließ sich zeigen, dass die Rechenleistung der Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik und auch die Leseleistung im Fach Deutsch schlechter ausfallen, wenn die Lehrkraft einen höheren Grad an Erschöpfung angibt. Dieser Einfluss auf die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler ist nicht so stark ausgeprägt wie der anderer Faktoren, etwa das soziale Umfeld des einzelnen Schulkindes [24]. Es steht aus abzuklären, ob bei dieser Korrelation auch eine Kausalität zu Grunde liegt. Umgekehrt lässt sich aber auch beobachten, dass Lehrkräfte eine höhere Erschöpfung angeben, wenn sie Klassen mit schlechteren Testleistungen unterrichten [24].
Eine große Herausforderung für die Schulen heutzutage ist der bestehende Lehrermangel [14]. Kurz- und Langzeitausfälle von Lehrerinnen und Lehrern potenzieren das Problem. Psychische Erkrankungen und MSB sind die beiden häufigsten Gründe für Langzeitausfälle unter Lehrkräften, und fast die Hälfte aller Ausfalltage sind durch Langzeiterkrankungen begründet [36]. Es wird vermutet, dass die Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen von Lehrerinnen und Lehrer in Wirklichkeit höher ist, da sie teilweise an Feiertagen bzw. in den Ferien nicht arbeitsfähig sind [33]. Dies wirkt sich insbesondere in Bezug auf Korrekturen von Klassenarbeiten oder Unterrichtsvor- und nachbereitungen aus.

Bewältigungsstrategien und Prävention

Es gibt einen präventiven Ansatz, dass ein spezifisches Training oder Fortbildungen den Lehrkräften helfen, mit Belastungen umzugehen. In Zusammenhang mit der Belastung durch Unterrichtsstörungen und dem Umgang damit konnte der positive Effekt eines solchen Trainings auch schon nachgewiesen werden [25]. Die Prävention von physischer Belastung vor allem für Lehrkräfte ist wissenschaftlich noch nicht umfassend untersucht worden. Allgemein lässt sich feststellen, dass Aufklärung, spezielle Trainingsprogramme und regelmäßige Pausen im Alltag Möglichkeiten sind, MSB bei Arbeitnehmenden zu verhindern oder zumindest zu reduzieren [45]. Dabei spielen die Aufklärung und Veranschaulichung von MSB eine deutlich größere Rolle als die Pausen. Teilweise zeigen Extra-Pausen oder auch Mikro-Pausen, also sehr kurze Pausen mehrfach innerhalb des Arbeitstages, gar keinen Effekt auf das Auftreten von MSB bei den Mitarbeitenden [27]. Auch die Lehrkräfte geben weitestgehend positives Feedback zu Fortbildungen mit dem Thema Gesundheit bzw. Prävention. Die Bewertung von Studientagen des Instituts für Lehrergesundheit durch die teilnehmenden Lehrkräfte in Schulnoten belief sich auf 86 % „sehr gut“ oder „gut“ [22]. Durch eine Verbesserung der Raumakustik lassen sich Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit wirksam verbessern [35]. Dadurch wird die Belastung durch einen zu hohen Geräuschpegel deutlich verringert. Einen ähnlichen Effekt kann eine Geräuschpegelanzeige zur Lärmminderung haben. So konnte gezeigt werden, dass durch den Einsatz einer sog. Lärmampel der Geräuschpegel bei Grundschulklassen um mehrere Dezibel verringert wurde [35].

Entwicklung seit den neunziger Jahren

In den letzten 30 Jahren hat sich das Alter, in dem MSB am häufigsten auftreten, in der Bevölkerung von Ende 30 auf Anfang 50 verschoben [26]. Dieser globale Trend deckt sich teilweise mit den Ergebnissen bei Lehrkräften, bei denen MSB häufiger in den späteren Dienstjahren auftreten. Eine Metaanalyse zeigt, dass die Prävalenz von MSB unter Lehrkräften mit dem Alter korreliert. Auffällig ist, dass eine höhere Prävalenz von bestimmten MSB, hauptsächlich Nackenschmerzen, bei jüngeren Lehrkräften und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern beobachtet wurde [17]. Der Anteil an Lehrerinnen und Lehrern, welche wegen Arbeitsunfähigkeit in Frühpension gehen, ist in den letzten 30 Jahren stark zurückgegangen. 1993 war es knapp mehr als die Hälfte und kurz vor der Jahrtausendwende sogar etwas mehr als 60 %. Dieser Anteil ist stark gesunken, und so gingen 2011 nur noch 19 % der Lehrkräfte wegen Arbeitsunfähigkeit in Frühpension. Auch der Anteil der Lehrkräfte, die bis zum regulären Pensionsalter arbeiten, hat sich stark verändert. Während vor 30 Jahren nur ca. 6 % der Lehrkräfte bis zum regulären Pensionsalter gearbeitet haben, waren es 2011 schon etwas mehr als ein Drittel [33]. Gründe dafür gibt es viele; es wird vermutet, dass auch die Gesetzeslage eine Rolle spielt. 1998 wurde ein Versorgungsabschlag eingeführt, der ab 2001 ausgeweitet wurde. So wird das Ruhegehalt mit jedem Jahr des vorgezogenen Ruhestandes gekürzt, was sicherlich einen Effekt auf die Entscheidung der einzelnen Lehrkraft hat [2]. Die meisten Frühpensionierungen erfolgen wegen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen [33]. Die physische Belastung spielt allerdings auch eine Rolle, da MSB der zweithäufigste Grund für Frühpensionierungen sind [46].

Fazit für die Praxis

  • Lehrkräfte sind in besonderem Maße sowohl psychischen als auch physischen Belastungen ausgesetzt.
  • Müdigkeit und Kopfschmerzen, aber auch Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Körpers (MSB) und eine hohe Lautstärke sind Beispiele dafür.
  • Trotz einer generell gesünderen Lebensweise leiden Lehrkräfte häufiger unter Bluthochdruck als die Allgemeinbevölkerung.
  • Sowohl das Alter und das Geschlecht, aber auch das Fach, das die einzelne Lehrkraft unterrichtet, haben Einfluss auf das Ausmaß und die Art der Belastung.
  • Die Belastung der Lehrkräfte beeinflusst die Leistung von Schülerinnen und Schüler.
  • Die Belastung der Lehrkräfte beeinflusst die Anzahl an Ausfalltagen von Lehrkräften.
  • Die Belastung kann durch Aufklärung in Kombination mit speziellem Training reduziert werden. Hier bedarf es jedoch weiterer Forschung.
  • Ein größerer Anteil an Lehrkräften arbeitet bis zum regulären Eintrittsalter für den Ruhestand.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

V. Buchner, G. Oremek, D. Ohlendorf, F. Holzgreve, M. Fischer, F. Reuss, D.A. Groneberg und E.M. Wanke geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
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Titel
Belastungsfaktoren und deren Folgen bei Lehrkräften – eine Übersicht
Verfasst von
V. Buchner
G. Oremek
D. Ohlendorf
F. Holzgreve
M. Fischer
F. Reuss
D. A. Groneberg
Prof. Dr. Dr. med. Eileen M. Wanke
Publikationsdatum
04.12.2025
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Schlagwort
Arbeitsmedizin
Erschienen in
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Print ISSN: 0944-2502
Elektronische ISSN: 2198-0713
DOI
https://doi.org/10.1007/s40664-025-00599-8
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