Experimentelle Atheroskleroseforschung am Groß- und Kleintiermodell in der Gefäßchirurgie
- 15.05.2020
- Arteriosklerose
- Leitthema
- Verfasst von
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PD Dr. F. Simon
Korrespondierender Autor PD Dr. F. Simon
- Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225, Düsseldorf, Deutschland
- Kommission für Wissenschaft und Forschung, Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, Berlin, Deutschland
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A. Larena-Avellaneda
A. Larena-Avellaneda
- Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum, UKE Hamburg, Hamburg, Deutschland
- Kommission für Wissenschaft und Forschung, Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, Berlin, Deutschland
-
S. Wipper
S. Wipper
- Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum, UKE Hamburg, Hamburg, Deutschland
- Kommission für Wissenschaft und Forschung, Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, Berlin, Deutschland
- Erschienen in
- Gefässchirurgie | Ausgabe 4/2020
Zusammenfassung
Tiermodelle haben unser Verständnis um die Mechanismen der Atherosklerosebildung und der Bewertung von Therapiemöglichkeiten deutlich verbessert. Der aktuelle Forschungsschwerpunkt liegt auf präventiven Strategien und umfasst pharmakologische und biologische Interventionen, die sich primär gegen die Proliferation von glatten Muskelzellen richten. Zudem werden endovaskuläre Techniken zur Rekanalisation und/oder Wirkstoffabgabe sowie integrierte Ansätze mit Geräten und pharmakobiologischen Wirkstoffen intensiv erforscht. Die jahrzehntelange Erfahrung mit Tiermodellen in der Gefäßforschung hat gezeigt, dass es kein einzelnes, für alle Zwecke einsetzbares Modell der Atheroskleroseforschung gibt. Die Spannweite reicht dabei von Großtieren wie dem Schwein bis hin zu Kleintierversuchen mit genetisch veränderten Nagern wie z. B. der ApoE−/−-Maus (Apolipoprotein-E-defiziente Maus) mit entsprechend unterschiedlich stark ausgeprägten Veränderungen in ihren Lipid- und Lipoproteinspiegeln. Die Entwicklung transgener Varianten von derzeit verfügbaren Modellen hat unsere Möglichkeiten bereits in der Vergangenheit und auch für die Zukunft erweitert. Dennoch ist ein Verständnis der individuellen Merkmale einer Erkrankung bei jeder Tierspezies von Bedeutung, um das Versuchsdesign valide planen und durchführen zu können.
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- Titel
- Experimentelle Atheroskleroseforschung am Groß- und Kleintiermodell in der Gefäßchirurgie
- Verfasst von
-
PD Dr. F. Simon
A. Larena-Avellaneda
S. Wipper
- Publikationsdatum
- 15.05.2020
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Arteriosklerose
Gefäßchirurgie - Erschienen in
-
Gefässchirurgie / Ausgabe 4/2020
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00772-020-00643-2
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