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12.09.2019 | Arthritis | Leitthema | Ausgabe 11/2019

Der Orthopäde 11/2019

Chondrokalzinose: Idiopathisch oder Manifestation seltener metabolischer Erkrankungen?

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 11/2019
Autoren:
Dr. J. Knitza, A. Kleyer, G. Schett, B. Manger

Zusammenfassung

Die Verkalkung von hyalinem Knorpel und/oder Faserknorpel in Gelenken wird als Chondrokalzinose bezeichnet und resultiert aus der Ablagerung von Kalziumpyrophosphat-Kristallen. Klinisch kann dies zu einer akuten Arthritis ähnlich einem Gichtanfall („Pseudogicht“) führen, aber auch chronische oder komplett asymptomatische Verlaufsformen sind möglich. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Prävalenz der Chondrokalzinose, sodass im Röntgenbild oder sonographisch entdeckte Knorpelverkalkungen häufig harmlose Zufallsbefunde, etwa bei Abklärung einer degenerativen Gelenkerkrankung, sind. Allerdings kann eine Chondrokalzinose, besonders bei Patienten vor dem 60. Lebensjahr, auch Symptom einer zugrundeliegenden Stoffwechselerkrankung sein. Auf diese seltenen Erkrankungen und auf ungewöhnliche Manifestationen der Chondrokalzinose wird in diesem Übersichtsartikel besonders eingegangen.

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