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Für Komorbiditäten wie Anämie, Depression, Diabetes und Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen, aber auch Folgeerscheinungen der rheumatoiden Arthritis (RA) wie Fatigue und Schmerz ist der positive Einfluss des Interleukin 6 (IL-6) -Rezeptorinhibitors Sarilumab belegt. Dies kann klinisch relevant sein, denn diese Komorbiditäten sind bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen häufiger zu finden als in der Allgemeinbevölkerung. Insofern sei es interessant, dass Post-hoc- und Subanalysen der Zulassungsstudien zu Sarilumab (Kevzara®) positive Effekte auf Komorbiditäten zeigen konnten, wie Prof. Dr. Christof Specker, Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie, Evangelische Kliniken Essen-Mitte, anlässlich eines Symposiums beim virtuellen EULAR-Kongress 2020 berichtete. Das sei etwa so beim Spiegel des Lipoproteins(a), der als zusätzlicher, unabhängiger kardiovaskulärer Risikofaktor für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gilt. In einer Subanalyse der MONARCH-Studie war dieser unter Sarilu-mab (200 mg s. c. alle zwei Wochen) in Woche 12 und 24 signifikant stärker gesunken als unter Adalimumab (40 mg s. c. alle zwei Wochen) (p < 0,0001) (Abb. 1) [Gabay C et al. Arthritis Res Ther 2020;22:70].
Abb. 1
: Subanalyse der MONARCH-Studie [Gabay C et al. Arthritis Res Ther 2020;22:70]: signifikant stärkere Senkung des kardiovaskulären Risikomarkers Lp(a) unter Sarilumab versus Adalimumab.