Arthroskopische allogene Meniskustransplantation
- 17.03.2023
- Arthrosen
- Kasuistiken
- Verfasst von
- Dr. med. Svea Faber
- Prof. Dr. med. Philipp Niemeyer
- Erschienen in
- Knie Journal | Ausgabe 2/2023
Zusammenfassung
Bei jungen Patienten stellt ein (subtotaler) Meniskusverlust eine relevante Einschränkung sowohl der Lebensqualität als auch hinsichtlich der Arthroseprogression und damit für das Erwerbsleben dar. Die Implantation eines Meniskus-Allografts sollte nur bei Patienten ohne relevante bzw. nicht mehr regenerativ-therapierbare Knorpelschäden erfolgen. Intakte Ligamente und eine gerade Beinachse (≤ 3° Varus/Valgus) sind ebenfalls Voraussetzungen. Die Wahl der richtigen Größe des Implantates ist essenziell. Ein zu großes Transplantat kann zur Extrusion führen und ein zu kleines zu einer Beweglichkeitseinschränkung. Für die arthroskopische Implantation werden in der Regel alle drei Nahttechniken (all-inside, outside-in, inside-out) zur Fixierung des Spendermeniskus eingesetzt. Das Wissen über die Anatomie, die Übertragung auf den intraoperativen Situs und die entsprechend gute arthroskopische Darstellung der Meniskuswurzeln ist die Voraussetzung für die perfekte Platzierung der Bohrlöcher der kortikalen Verankerung des Meniskustransplantates. Hinsichtlich der Nachbehandlung gibt es wenig Evidenz, es wird jedoch zumeist eine sechswöchige Teilbelastung oder sogar Entlastung bei steigernder Range of motion (ROM) empfohlen.
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- Titel
- Arthroskopische allogene Meniskustransplantation
- Verfasst von
-
Dr. med. Svea Faber
Prof. Dr. med. Philipp Niemeyer
- Publikationsdatum
- 17.03.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Arthrosen
Arthritis
Arthrosen
Orthopädie und Unfallchirurgie - Erschienen in
-
Knie Journal / Ausgabe 2/2023
Print ISSN: 2662-4028
Elektronische ISSN: 2662-4036 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s43205-023-00207-w
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