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10.11.2021 | Arthrosen | Operative Techniken | Ausgabe 6/2021

Operative Orthopädie und Traumatologie 6/2021

Lapidusarthrodese in Kombination mit einer osteochondralen Autotransplantation in das Metatarsale-I-Köpfchen zur Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose des Großzehengrundgelenkes

Zeitschrift:
Operative Orthopädie und Traumatologie > Ausgabe 6/2021
Autoren:
Dr. med. Paul Simons, PD Dr. med. Klaus Edgar Roth, PD Dr. med. Kajetan Klos
Wichtige Hinweise

Redaktion

Hazibullah Waizy, Hannover

Zeichnungen

Rüdiger Himmelhan, Mannheim

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00064-021-00748-1) enthält ein Video zur operativen Technik. (Mit freundl. Genehmigung von © Dr. Paul Simons, Hochheim am Main. Alle Rechte vorbehalten. Kamera: Petra Simons, Schnitt: Dr. Endre Rodler.)
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Zusammenfassung

Operationsziel

Das Ziel der beschriebenen Operation ist die Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose des Großzehengrundgelenkes durch eine Reorientierung der Stellung eines elevierten Metatarsale I mittels einer Arthrodese des Tarsometatarsale-I-Gelenks mit gleichzeitiger Entnahme eines osteochondralen Zylinders aus dem Os cuneiforme und Implantation dieses Zylinders in den knorpellosen Anteil des Metatarsale-I-Köpfchens.

Indikationen

Fortgeschrittene Arthrose des Großzehengrundgelenkes in den Stadien III und IV nach Vanore.

Kontraindikationen

Allgemeine Kontraindikationen einer Vorfußkorrektur-OP; bereits bestehende Ankylose des Großzehengrundgelenkes; fortgeschrittene Arthrose des Sesambeingleitlagers; vorangegangene Infektion am Großzehengrundgelenk; Osteonekrose; kurzer 1. Strahl; große Zysten im Kopf des 1. Metatarsale.

Operationstechnik

Im ersten Schritt erfolgt die Präparation des Großzehengrundgelenkes und des Tarsometatarsale-I-Gelenkes. Nach Mobilisation des Metatarsale I nach medioplantar erfolgt die Entnahme eines Knorpel-Knochen-Zylinders aus der Gelenkfläche des Os cuneiforme I mithilfe eines speziellen OATS-Instrumentariums (Arthrex, Small Joint OATS, Arthrex medizinische Instrumente GmbH, München, Germany). Es folgt die Arthrodese des Tarsometatarsale-I-Gelenkes mit Reorientierung der Stellung des Metatarsale I. Dann wird der entnommene osteochondrale Zylinder in die Gelenkfläche des Metatarsale-I-Köpfchens eingebracht. Anschließend erfolgen Kapselverschluss und Hautnaht.

Weiterbehandlung

Die Nachbehandlung orientierte sich v. a. an der Stabilisierung der Lapidusarthrodese. Hier erfolgen bei Versorgung mit plantarer Platte eine schmerzadaptierte Vollbelastung im Verbandsschuh für 6 bis 8 Wochen und die Verordnung von Physiotherapie zur Beübung des Großzehengrundgelenkes und, falls nötig, manuelle Lymphdrainage.

Ergebnisse

Die Technik wird durch den Erstautor seit 2010 regelmäßig angewendet. In einer Studie wurden die Patienten, die in den Jahren 2011 bis 2012 (n = 5) mit der beschriebenen Methode behandelt wurden, bis zu einem Zeitraum von 2 Jahren nachkontrolliert. Diese Patienten waren mit dem Ergebnis der Operation subjektiv zufrieden. In diesem Kollektiv gab es keine relevanten operationsassoziierten Komplikationen.

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