Patellofemoraler Gelenkersatz
Reserveoperation oder bewährte Strategie?
- 22.07.2025
- Arthrosen
- Leitthema
- Verfasst von
- Johannes Rieger
- C. Benignus
- P. Buschner
- J. Beckmann
- Erschienen in
- Arthroskopie | Ausgabe 6/2025
Zusammenfassung
Der patellofemorale Gelenkersatz (PFG) stellt eine knochensparende Behandlungsoption für Patienten mit isolierter patellofemoraler Arthrose dar, insbesondere für junge und aktive Betroffene mit hohen funktionellen Ansprüchen. Während primär degenerative Veränderungen selten sind, werden posttraumatische Zustände, Malalignments oder Trochleadysplasien als häufigste Ursachen identifiziert. Eine präzise präoperative Diagnostik mit bildgebenden Verfahren ist unerlässlich, um Begleitpathologien wie eine Patella alta oder eine lateralisierte Tuberositas zu erkennen und ggf. durch Zusatzoperationen wie eine Tuberositasosteotomie oder Rekonstruktion des medialen patellofemoralen Ligaments (MPFL) zu adressieren. Im Vergleich zur Totalendoprothese (KTEP) bietet der PFG Vorteile wie geringere Invasivität, besseren Erhalt des Knochenstocks und eine verbesserte Beweglichkeit, jedoch ist die Revisionsrate – insbesondere aufgrund einer tibiofemoralen Anschlussarthrose – höher. Unter strenger Indikationsstellung, präziser Operationstechnik und Berücksichtigung der individuellen Anatomie kann der PFG eine wertvolle Option zur Wiederherstellung der Gelenkfunktion und Lebensqualität darstellen.
Anzeige
- Titel
-
Patellofemoraler Gelenkersatz
Reserveoperation oder bewährte Strategie? - Verfasst von
-
Johannes Rieger
C. Benignus
P. Buschner
J. Beckmann
- Publikationsdatum
- 22.07.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Arthrosen
Arthrosen
Inlays
Knie-TEP
Knie-TEP
Endoprothetik
Arthroskopie - Erschienen in
-
Arthroskopie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0933-7946
Elektronische ISSN: 1434-3924 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00142-025-00791-1
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.