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Arthroskopie

Zellfreie Biomaterialien zur Knorpelregeneration

Unterschiede und Vorteile diverser Materialien

Erschienen in:

Zusammenfassung

Biomaterialien gewinnen in der knorpelrekonstruktiven Chirurgie zunehmend an Bedeutung. Dabei sollen sie die Bildung einer funktionsfähigen Knorpelmatrix unterstützen, die in der Lage ist, mit den gesunden Umgebungsstrukturen im Defekt zu fusionieren und vergleichbare biomechanische Eigenschaften zum hyalinen Gelenkknorpel abzurufen. Derzeit werden verschiedene Trägermaterialien angeboten, die als mono-, bi- oder sogar triphasische Gerüststrukturen zur Behandlung von chondralen und osteochondralen Defekten in fester oder gelartiger Konsistenz zum Einsatz kommen. Die Implantation ist stets einzeitig möglich und meist in arthroskopischer oder offener Technik durchführbar. Die Evidenz vieler Implantate ist momentan noch relativ gering. Die beste Studienlage bietet momentan die biphasische Kollagenmembran, wobei sich die matrixaugmentierte Knochenmarkstimulation der Mikrofrakturierung überlegen gezeigt hat. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die häufigsten momentan verfügbaren Implantate. Darüber hinaus wird auch der aktuelle Stand der Literatur dargestellt.
Titel
Zellfreie Biomaterialien zur Knorpelregeneration
Unterschiede und Vorteile diverser Materialien
Verfasst von
Prof. Dr. med. habil. Peter Cornelius Kreuz
Justus Gille
Julian Mehl
Marcus Mumme
Publikationsdatum
05.09.2022
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Arthroskopie
Erschienen in
Arthroskopie / Ausgabe 5/2022
Print ISSN: 0933-7946
Elektronische ISSN: 1434-3924
DOI
https://doi.org/10.1007/s00142-022-00559-x
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Bildnachweise
Arthropedia, Knochensäge im Einsatz bei Knie-TEP/© Issara / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Älterer Mann schaut kritisch auf Tabletten/© Mediteraneo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Speicheldrüsensonographie der Glandula parotis links bei Sjögren-Syndrom/© Zehrfeld N. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH