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04.12.2019 | Arzneimittelallergien und Intoleranzreaktionen | Mini-Review | Ausgabe 8/2019

Allergo Journal 8/2019

Medikamenteninduzierte Anaphylaxie: Auslöser, Mechanismen und Diagnose

Zeitschrift:
Allergo Journal > Ausgabe 8/2019
Autoren:
Prof. Dr. Margitta Worm, Theresa Hanschmann-Mohn, Kathrin Scherer Hofmeier, Victòria Cardona, Paul Turner, Sabine Dölle-Bierke
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

M. Worm gibt an außerhalb der eingereichten Arbeit Honorar für Beratung und/oder Vortrag der Firma Mylan Germany GmbH, ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, Allergopharma GmbH & Co. KG, HAL Allergie GmbH, Stallergenes GmbH, Bencard Allergie GmbH, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Aimmune Therapeutics UK Limited, DBV Technologies S.A, Novartis AG sowie Regeneron Pharmaceuticals Inc erhalten zu haben.
P. Turner gibt an, während der Durchführung der Studie Zuschüsse des UK Medical Research Council erhalten zu haben. Außerhalb der eingereichten Arbeiten bekam er Zuschüsse des National Institute for Health Research Policy Research Programme und erhielt Beratungs- und Vortragsgebühren von Aimmune Therapeutics, Allergenis DBV Technologies sowie Forschungsunterstützung durch das National Institute for Health Research (NIHR) Biomedical Research Centre mit Sitz am Imperial College Healthcare NHS Trust und Imperial College London.
V. Cardona gibt an, Honorare von ALK erhalten zu haben, außerhalb der eingereichten Arbeit.
S. Dölle-Bierke, T. Hanschmann-Mohn und K. Scherer Hofmeier geben an, dass kein Interessenkonflikt vorliegt.

Zitierweise

Worm M, Hanschmann-Mohn T, Scherer Hofmeier K, Cardona V, Turner P, Dölle-Bierke S. Drug induced anaphylaxis — elicitors, mechanisms and diagnosis. Allergo J Int 2019;28: 327—9 https://​doi.​org/​10.​1007/​s40629-019-00109-2

Zusammenfassung

Medikamente sind eine der Hauptursachen der Anaphylaxie. So wurden von 2.346 Fällen mit arzneimittelinduzierter Anaphylaxie, die bis März 2019 im Anaphylaxie-Register gemeldet wurden, 902 durch nicht steroidale Antiphlogistika („non-steroidal antiinflammatory drug“, NSAID) und 721 durch Antibiotika ausgelöst. Eine medikamenteninduzierte Anaphylaxie kann durch Immunglobulin(Ig)E-abhängige und IgE-unabhängige Mechanismen verursacht werden. Kürzlich wurde MRG-PX2 als Rezeptor für nicht IgE-abhängige Mechanismen identifiziert. Arzneimittelinduzierte Anaphylaxien führen häufiger zu tödlichen Reaktionen und sind häufiger mit kardiovaskulären Symptomen gekennzeichnet. Auch therapierefraktäre Anaphylaxien werden häufiger durch Medikamente ausgelöst. Die Diagnostik einer medikamenteninduzierten Anaphylaxie sollte aktuelle nationale und internationale Leitlinien einschließlich Provokationstestungen beinhalten, um zukünftige Reaktionen zu vermeiden.

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