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Wie soll man mit Todeswünschen umgehen? Der assistierte Suizid bei Menschen mit psychischen Erkrankungen

Erschienen in:

Auszug

Seit der Antike beschäftigt Ärzte die Frage, wie mit Todeswünschen von Patienten umzugehen ist. Im Corpus Hippocraticum findet sich das Verbot, einem Menschen eine tödliche Substanz zu verabreichen, selbst wenn dieser darum bittet. Andererseits haben die Stoiker den selbstbestimmten Suizid in ausweglosen Situationen propagiert. Der Suizid ist nicht strafbar, aber seit Jahrzehnten wird eine kontroverse gesellschaftliche Debatte darüber geführt, ob die Unterstützung eines Menschen bei einer Selbsttötung legitim ist. Dieser Beitrag fokussiert sich auf den assistierten Suizid bei Menschen mit psychischen Erkrankungen.
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Titel
Wie soll man mit Todeswünschen umgehen?
Der assistierte Suizid bei Menschen mit psychischen Erkrankungen
Verfasst von
Prof. Dr. Sabine Müller
Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer
Publikationsdatum
24.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
InFo Neurologie + Psychiatrie / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 1437-062X
Elektronische ISSN: 2195-5166
DOI
https://doi.org/10.1007/s15005-025-4511-4
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