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06.10.2021 | Asthma bronchiale | Leitthema

Auswirkungen atopischer Erkrankungen auf Schlafqualität und kognitive Kompetenz

Zeitschrift:
Der Pneumologe
Autoren:
PD Dr. Sebastian Kerzel, M.P.H. Prof. Dr. Markus A. Rose
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Rosewich, Oberursel
M. Rose, Stuttgart
Der Artikel basiert auf Kerzel S (2016) Was hustet und juckt da im Dunkeln? Nächtliches Asthma und allergieinduzierte Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Somnologie 20:288–296. https://​doi.​org/​10.​1007/​s11818-016-0082-4.
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Zusammenfassung

Allergische Erkrankungen zeigen eine ausgeprägte zirkadiane Variabilität mit nächtlichem Beschwerdemaximum. Die damit einhergehende Schlaffragmentierung führt dazu, dass Betroffene häufig unter Tagesschläfrigkeit und relevanten Beeinträchtigungen der Lebensqualität leiden. Aufgrund der diagnostischen Lücke zur objektiven Erfassung werden nächtliche Asthmasymptome und allergieinduzierte Schlafstörungen in ihrer Häufigkeit unterschätzt. Daher sollten bei der Langzeitbetreuung von Asthma, atopischer Dermatitis oder allergischer Rhinitis die strukturierte Erfassung schlafbezogener Beschwerden sowie die Ermittlung von Schlafqualität und Tagesschläfrigkeit zur Routine gehören.
Umgekehrt müssen die sehr häufigen atopischen Erkrankungen bei der (primär somnologischen) Abklärung von Tagesschläfrigkeit berücksichtigt werden. Da Asthma und das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom oft gemeinsam auftreten, sollte bei Diagnosestellung der einen Erkrankung auch gezielt nach der jeweils anderen gesucht werden.

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