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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 9/2009

Der Anaesthesist 9/2009

Atemwegsmanagement im deutschen Luftrettungsdienst

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 9/2009
Autoren:
DESA Dr. M.C. Schmid, H. Mang, K. Ey, J. Braun, J. Schüttler

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Ausstattung von Luftrettungsmitteln hinsichtlich des vorhandenen Materials zum Atemwegsmanagement ist in Deutschland nicht standardisiert. Die für Luftrettungsmittel gültige DIN/EN ist hier nur sehr allgemein gehalten, sodass an den einzelnen Standorten ggf. eine unterschiedliche medizinische Ausrüstung vorhanden ist. Bestehende Unterschiede bei der Ausstattung für das Atemwegsmanagement sollen aufgezeigt werden.

Methode

Alle 72 deutschen Luftrettungsstationen wurden über den ADAC-Stationsatlas – Luftrettungsstationen in Deutschland 2006/2007 erfasst und erhielten einen Fragebogen zur Ausstattung.

Ergebnisse

Es schickten 64 Luftrettungsstationen den Fragebogen zurück (88,9%). Die am häufigsten vorhandenen supraglottischen Atemwegshilfen waren Larynxmaske (67,2%), Combitubus (32,8%) und Larynxtubus (29,7%). Koniotomiesets waren häufiger vorhanden (68,8%) als Tracheotomiesets (35,9%). An 18,8% der Standorte waren geeignete (Gesichts-)Masken für die nichtinvasive Beatmung („non-invase ventilation“, NIV) verfügbar. Alle Rettungshubschrauber konnten eine Kapnometrie durchführen.

Schlussfolgerungen

Bei der Ausstattung der deutschen Rettungshubschrauber sind Unterschiede zu verzeichnen. Eine medizinische Versorgung nach dem aktuellen Stand der Empfehlungen ist an den allermeisten Standorten möglich.

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