Zum Inhalt

Ausbildung und Simulationstraining in Atemwegsmanagement und Notfallnarkose

Erschienen in:

Zusammenfassung

Atemwegsmanagement und Notfallnarkose sind essenzielle Maßnahmen der Akut- und Notfallmedizin und nehmen direkten Einfluss auf Morbidität und Mortalität der Patienten. Im Rahmen eines notfallmäßigen Atemwegsmanagements ist aufgrund patienten- und einsatzseitiger Einflussfaktoren und des kritischen Patientenzustands jeder Atemweg als schwierig zu betrachten. Auch wenn die Videolaryngoskopie zu einer Erleichterung der notfallmäßigen Atemwegssicherung beiträgt, ist das Beherrschen eines Difficult-airway-Algorithmus sowie alternativer Methoden der Atemwegssicherung unabdingbar. Neben der Atemwegssicherung kann auch eine inadäquat durchgeführte Notfallnarkose negative Auswirkungen auf den Patientenzustand haben. Die korrekte Indikationsstellung, Vorbereitung des Patienten und Wahl der Narkosemedikamente sind entscheidend für die patientensichere Durchführung dieses komplexen Maßnahmenbündels. Vor dem Hintergrund der multiprofessionellen und interdisziplinären Zusammensetzung von Notfallteams wird die Bedeutung einer standardisierten Ausbildung für prähospitale Situationen und die Notaufnahme deutlich. Der vorliegende Beitrag behandelt Ausbildungsansätze sowie die Rolle von Simulations- und Szenariotrainings für das Atemwegsmanagement in Notfällen sowie für die Notfallnarkose.
Titel
Ausbildung und Simulationstraining in Atemwegsmanagement und Notfallnarkose
Verfasst von
Tobias Grübl
Daniel C. Schroeder
Christine Eimer
Michael Bernhard
Dr. Maximilian Feth
Publikationsdatum
15.01.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-023-01269-z
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet AINS

Bei Notfallpatienten mit Angioödem routinemäßig endoskopieren?

Bei Notfallpatienten mit RAASi(Renin-Angiotensin-Aldosteron-Inhibitor)-bedingtem Angioödem sagten in einer retrospektiven Studie drei Faktoren einen schweren Verlauf vorher. Der wichtigste: ein Larynxödem.

Viele Ältere mit ambulant lösbaren Problemen in Notaufnahmen

Ein Drittel der Menschen ab 70 Jahren, die eine Notaufnahme in Deutschland aufsuchen, hat keine dringenden Probleme. Oft stehen Kopfverletzungen oder Komplikationen bei Krankheiten wie Herzinsuffizienz und Hypertonie im Vordergrund, die in die ambulante Versorgung gehören.

Therapie auf der Intensivstation hinterlässt oft tiefe Spuren

Kritisch Kranke, die einer Intensivbehandlung bedürfen, haben ein hohes Risiko für ernste Beeinträchtigungen nach ihrer Entlassung. Hausarztpraxen kommt hier eine Schlüsselrolle zu.

Jeder Sechste wird als schwierige Patientin oder Patient empfunden

Behandelnde beurteilen rund 17% der Patientinnen und Patienten in der Primärversorgung als schwierig. Meist handelt es sich um Menschen mit psychischen Begleiterkrankungen, chronischen Schmerzen oder anderen chronischen Leiden. Aber auch die Berufserfahrung der Behandelnden ist für das Urteil relevant.

Update AINS

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Hinweisschild Notaufnahme/© huettenhoelscher / Getty images / iStock, Monitor und beatmeter Patient/© Taechit / stock.adobe.com, Patient fährt seinen Arzt an/© Lacheev / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)