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Über dieses Buch

Sicherheit für die Befundung von neuroradiologischen Aufnahmen des Rückenmarks und der Wirbelsäule!

Das Buch gibt zunächst im großen Anatomiekapitel eine hervorragende Übersicht zur klinischen Anatomie der Wirbelsäule und des Rückenmarks, mit vielen exzellenten, neu angefertigten Zeichnungen. Die nachfolgenden Kapitel beschreiben detailliert und mit über 1.000 Abbildungen sowohl gängige als auch seltene Pathologien.

Krankheitsbilder aus allen Bereichen:

Tumoren und Zysten Verletzungen, Entzündungen und FehlbildungenDegenerative, vaskuläre und metabolische Erkrankungen

An die Bedürfnisse des befundenden Arztes angepasst:

detaillierte Beschreibung der Morphologie anhand verschiedener Modalitäten und Sequenzen;hervorragende Bildqualität der Referenzabbildungen;moderne Schnittbilddiagnostik und konventionelles Röntgenstichwortartiger Text zur schnellen Informationsaufnahme;ausführliche Berücksichtigung der Differenzialdiagnosen.

Zum schnellen Nachschlagen aber auch zum vertiefenden Nachlesen geeignet, ideal auch zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung.

Die ideale Ergänzung zum ersten Band "Atlas Klinische Neuroradiologie des Gehirns" bildet der „Atlas Klinische Neuroradiologie - Wirbelsäule und Spinalkanal“.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Neuroanatomie Wirbelsäule und Rückenmark

Frontmatter

1. Knöcherne Wirbelsäule

Die Wirbelsäule besteht aus den Wirbeln, den dazwischen liegenden Bandscheiben und den sie stabilisierenden Bändern. Die Wirbelsäule umhüllt den Spinalkanal, in dem der Duralsack liegt. Zwischen knöcherner Wirbelsäule und Duralsack befindet sich der Epiduralraum. Im Duralsack liegen die Spinalnerven und das Rückenmark, das nach kranial in den Hirnstamm übergeht. Die Arachnoidea ist mit der Innenseite des Duralsacks verwachsen. Auf dem Rückenmark liegt die Pia mater. Zwischen Pia mater und Arachnoidea befindet sich der liquorgefüllte spinale Subarachnoidalraum (◘ Abb. 1.1).
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

2. Bandscheiben

Zwischen den Wirbelkörpern, von HWK 2/3 bis LWK 5/SWK 1, liegen die knorpeligen Bandscheiben, die aus einem zentralen gallertigen Kern (Nucleus pulposus ) und einer umgebenden Schicht aus Fasern (Anulus fibrosus ) bestehen. Der übergang zwischen Nucleus pulposus und Anulus fibrosus ist fließend
Martin Wiesmann

3. MRT-Sign alcharakteristika der Wirbelkörper und Bandscheiben

Die Wirbelkörper bestehen aus einer äußeren kompakten Schicht (Kortikalis) und der darunter liegenden, trabekulär aufgebauten Spongiosa. Zwischen den spongiösen Knochenbälkchen liegt das Knochenmark. Kortikale und spongiöse Anteile der Wirbelkörper sind in allen Sequenzen hypointens.
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

4. Bandstru kturen der Wirbelsäule

Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

5. Normvarianten und Fehlbildungen der knöchernen Wirbelsäule

Die Anomalien der knöchernen Wirbelsäule sind mannigfaltig.
Martin Wiesmann

6. Rückenmarkshäute und intraspinale Kompartimente

Das Rückenmark wird, wie das Gehirn, umhüllt durch eine äußere harte (Dura mater ) und eine innere weiche Rückenmarkshaut , die aus zwei verschiedenen Schichten besteht (Arachnoidea und Pia mater). Dadurch kann man den Spinalkanal in mehrere Kompartimente untergliedern.
Martin Wiesmann

7. Spinale Liquorzirkulation

Der spinale Subarachnoidalraum (s. o.) enthält etwa 30 ml Liquor und geht kranial am Foramen magnum direkt in die basalen Zisternen über. Von der Cisterna cerebellomedullaris fließt der Liquor nach kaudal in den spinalen Subarachnoidalraum.
Martin Wiesmann

8. Rückenmark und Spinalnerven

Die Medulla oblongata des Hirnstammes geht an der Austrittsstelle des ersten Zervikalnervs im Foramen magnum in das zervikale Rückenmark über. Von hier verläuft das Rückenmark im knöchernen Spinalkanal nach kaudal. Beim Fetus reicht es noch bis in den Sakralkanal, beim Säugling bis in Höhe des LWK 3.
Martin Wiesmann

9. Gefäßver sorgung von Wirbelsäule und Rückenmark

Martin Wiesmann

10. Paraspin ale Weichteile

Die paraspinalen Weichteile bestehen aus unterschiedlichen Geweben wie beispielsweise Muskeln, Arterien und Venen, Lymphgefäße und -knoten, Nerven und Faszien (◘ Abb. 10.1, ◘ Abb. 10.2 und ◘ Abb. 10.3).
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

11. Dermatome und Kennmuskeln

Ein Dermatom ist ein zu einem spinalen Segment gehörendes Hautareal, das von einem Spinalnerven bzw. einer Hinterwurzel versorgt wird.
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

Pathologien

Frontmatter

12. Verletzu ngen von Wirbelsäule und Rückenmark

Bei jeder Verletzung der Wirbelsäule hängt das Ausmaß der Schädigung von Wirbelkörpern, Gelenken, Bändern, Myelon und Spinalnerven vom Verletzungsmechanismus ab, einer exzessiven Bewegung im Sinne von Flexion, Extension, Rotation, Vertikalkompression, Abscherung, Distraktion oder einer Kombination davon.
Martin Wiesmann

13. Degenerative Erkrankungen

Normale Veränderungen in der MRT-Bildgebung der Wirbelkörper und Bandscheiben von der Kindheit bis zum höheren Alter sind in ► Kap. 3, »MRT-Signalcharakteristika der Wirbelkörper und Bandscheiben«, S. 32 beschrieben.
Martin Wiesmann

14. Entzünd liche Erkrankungen der Wirbelsäule und des Spinalkanals

Entzündliche Gelenkerkrankung unbekannter ätiologie, die zu knöchernen Erosionen und lokaler Osteoporose, aber nur minimalen produktiven Veränderungen führt.
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

15. Tumoren der Wirbelsäule und des Spinalkanals

Die Liste der möglichen Differentialdiagnosen spinaler Tumoren ist umfangreich. Eine sichere Entscheidung ist deshalb nicht allein nach bildmorphologischen Kriterien möglich.
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

16. Vaskuläre Erkrankungen

Wie beim Gehirn werden spinale Blutungen nach dem anatomischen Kompartiment, in dem sie auftreten, unterschieden in epidurale, subdurale, subarachnoidale und intramedulläre Blutungen.
Martin Wiesmann

17. Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen

Spinale Fehlbildungen entstehen zwischen der 3. und 6. Schwangerschaftswoche (SSW). In diesem Zeitraum verläuft die Entwicklung von Wirbelsäule und Rückenmark in drei Schritten: Gastrulation (SSW 2–3, primäre Neurulation (SSW 3–4) sowie sekundäre Neurulation und retrogressive Differenzierung (SSW 5–6). Fehler in diesen Entwicklungsschritten führen jeweils zu spezifischen Fehlbildungen (s. ► Exkurs »Embryologische Grundlagen spinaler Fehlbildungen«).
Martin Wiesmann

18. Metabolische Erkrankungen

Metabolische Erkrankungen unterschiedlichster Genese wirken sich auf die Struktur der Wirbelsäule aus, indem sie entweder die Aktivität der Osteoblasten und Osteoklasten oder die Mineralisierung der Knochensubstanz verändern. Die beiden häufigsten metabolischen Ursachen für Veränderungen der Wirbelsäule sind die Osteoporose und die renale Osteodystrophie.
Martin Wiesmann

19. Spinale Zysten und Störungen der Liquorzirkulation

Wie bei Tumoren ordnet man Zysten einem anatomischen Kompartiment zu und unterscheidet so zwischen extraduralen, in tradural extramedullären und intramedullären Zysten. Dies ist zwar essentiell für eine eventuelle operative Behandlung, differentialdiagnostisch aber oft nur wenig hilfreich: Die meisten Arten von Zysten können in unterschiedlichen Kompartimenten auftreten oder sich über mehr als ein Kompartiment ausdehnen.
Martin Wiesmann, Omid Nikoubashman

Backmatter

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Autoren:
Priv.-Doz. Dr. med. Jennifer Linn, Prof. Dr. med. Martin Wiesmann, Prof. Dr. med. Hartmut Brückmann

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