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10.03.2017 | Atopische Dermatitis | Leitthema | Ausgabe 6/2017

Der Ophthalmologe 6/2017

Augenbeteiligung bei atopischer Dermatitis

Klinik und Therapie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2017
Autoren:
PD Dr. P. Maier, T. Lapp, T. Reinhard

Zusammenfassung

Patienten mit einer atopischer Dermatitis klagen häufig im Krankheitsverlauf über Beschwerden mit den Augen. Dabei ist zum einen die periokuläre Haut direkt an der Dermatitis beteiligt, und zum anderen kommt es häufig zu einer chronisch verlaufenden Blepharokeratokonjunktivitis. Die frühzeitige Diagnosestellung der charakteristischen ophthalmologischen Veränderungen (wie Blepharitis, allergische Konjunktivitis, Conjunctivitis sicca, Bindehautvernarbungen mit Symblepharonbildung und Lidfehlstellung, filiforme Keratitis, Bildung kornealer Plaques, [persistierende] Erosio, Hornhautulzera, Keratokonus etc.) und die entsprechende stadiengerechte Therapie (von der Lidrandpflege mit konservierungsmittelfreier Benetzung über eine topische und ggf. systemische antiinflammatorische Therapie bis zu chirurgischen Maßnahmen etc.) sind für die Betroffenen von großer Bedeutung, um langfristige Schäden an den Augen und eine damit einhergehende Sehbehinderung zu verhindern.

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