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DGNeurologie

Fokus atypische Parkinsonsyndrome: Teil 1 – Multisystematrophie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Bei der Multisystematrophie handelt es sich um eine zu den atypischen Parkinsonsyndromen gehörende und mit einer Inzidenz von 5/100.000 seltene neurodegenerative Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch das Auftreten einer frühen autonomen Dysfunktion in Verbindung mit Symptomen eines Parkinson- (MSA-P) oder zerebellaren Syndroms (MSA-C). Die Diagnose stützt sich insbesondere auf die klinisch-neurologische Untersuchung und kann durch bildgebende, nuklearmedizinische sowie weitere Zusatzdiagnostik ergänzt werden. Bislang stehen lediglich symptomatische medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung. Zudem wird aktuell eine Vielzahl möglicher krankheitsmodifizierender Ansätze erprobt. Die Prognose ist insgesamt fatal mit einer mittleren Überlebensdauer von 6–10 Jahren.
Titel
Fokus atypische Parkinsonsyndrome: Teil 1 – Multisystematrophie
Verfasst von
Dr. med. C. Jacksch
S. Paschen
D. Berg
Publikationsdatum
13.06.2023
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Bildnachweise
Hot-Cross-Bun-Zeichen bei Multisystematrophie/© Klinik f. Radiologie & Neuroradiologie, Uniklinikum Schleswig-Holstein, Kiel | all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH