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08.07.2016 | Audiometrie | Leitthema | Ausgabe 8/2016

HNO 8/2016

Der Freiburger Einsilbertest in der postoperativen CI-Diagnostik

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 8/2016
Autoren:
Dr. rer. nat. M. Hey, G. Brademann, P. Ambrosch

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Freiburger Einsilbertest (FBE) in Ruhe stellt einen zentralen Baustein der postoperativen Cochleaimplantat(CI)-Diagnostik dar.

Fragestellung

Vor dem Hintergrund des adäquaten Einsatzes dieses Tests werden die Listenäquivalenz und das Einzelwortverstehen analysiert. Bei Patienten, deren CI länger als 5 Jahre implantiert sind, wird die Verteilung des Sprachverstehens bei überschwelliger Präsentation untersucht.

Patienten und Methoden

Bei 626 CI-Trägern wurde im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse das Sprachverstehen auf Einzelwortebene für 5211 gehörte Listen ausgewertet.

Ergebnisse

Die Analyse des Einzelwortverstehens innerhalb der einzelnen Listen weist Unterschiede im Mittelwert und in der Art der Verteilungsfunktion auf. Einzelne Listen zeigen eine signifikante Abweichung des mittleren Verstehens vom mittleren Gesamtverstehen. Der FBE ist bei überschwelligem Sprachpegel bei CI-Patienten gut durchführbar und zeigt bei der Mehrzahl der Patienten eine Sättigung oberhalb von 80 %.

Schlussfolgerungen

Der FBE ist von der Mehrzahl der CI-Patienten erfolgreich zu absolvieren. Die begrenzte Ausgewogenheit der Testlisten führt zu dem Schluss, dass eine adaptive Testdurchführung nicht sinnvoll ist. Der FBE kann durch Umsortierung oder durch Weglassen einzelner Wörter einer Testliste neu strukturiert werden, sodass die Zuverlässigkeit erhöht wird. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen außerdem, dass für eine umfassende Prüfung des Sprachverstehens in Ruhe bei CI-Patienten auch Sprachpegel unterhalb von 70 dB geprüft werden sollten.

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