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Einheitliche Klassifikation des pachychorioidalen Krankheitsspektrums

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Zusammenfassung

Die pachychorioidalen Erkrankungen sind alle durch eine Verdickung der Aderhaut gekennzeichnet. Die Gruppe umfasst die folgenden Krankheitsgruppen: pachychorioidale Pigmentepitheliopathie (PPE), Chorioretinopathia centralis serosa (CCS), pachychorioidale Neovaskulopathie (PNV), polypoidale chorioidale Vaskulopathie (PCV)/aneurysmatische chorioidale Neovaskularisation Typ 1 (ACNV‑1), fokale chorioidale Exkavation (FCE) und peripapilläres pachychorioidales Syndrom (PPS). Wenn bei verdickter Aderhaut zusätzlich eine Veränderung des retinalen Pigmentepithels vorliegt, lautet die Diagnose PPE; wenn die verdickte Aderhaut von subretinaler Flüssigkeit begleitet ist, lautet die Diagnose CCS; wenn eine chorioidale Neovaskularisation vorliegt, lautet die Diagnose PNV; wenn sie von Aneurysmen begleitet ist, lautet die Diagnose ACNV‑1. PPE, CCS, PNV und ACNV‑1 wurden als unabhängige Krankheitsentitäten angesehen, lassen sich aber als 4 Formen einer einzigen Krankheitsfamilie, der „pachychorioidalen Makulaerkrankung“, klassifizieren.
Titel
Einheitliche Klassifikation des pachychorioidalen Krankheitsspektrums
Verfasst von
Dr. med. Alaa Din Abdin, FEBO, FICO, MRCSEd (ophth)
Shady Suffo
Fabian N. Fries
Hakan Kaymak
Berthold Seitz
Publikationsdatum
26.04.2021
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Augenheilkunde
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 8/2021
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-021-01379-4
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