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Vitreomakuläre Interface-Erkrankungen

Epiretinale Gliose, Makulaforamen und Co.

Erschienen in:

Auszug

Erkrankungen des vitreoretinalen Interface stellen in unserer täglichen Routine eines der wichtigsten Indikationsgebiete für chirurgische Eingriffe im hinteren Augenabschnitt dar. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer durch die optische Kohärenztomografie erheblich verbesserten Diagnostik, mit der Veränderungen der Grenzschichten zwischen Neuroretina und Glaskörper bereits in frühesten Stadien erkennbar werden, haben vitreoretinale Interface-Erkrankungen hinsichtlich der Häufigkeit schon fast den Stellenwert der AMD erreicht. So belegen neuere, großangelegte epidemiologische Studien allein für die epiretinale Gliose eine Prävalenz von über 6 % in der Population der 40- bis 75-Jährigen sowie einen eindeutigen Zusammenhang der Häufigkeit mit dem Lebensalter, die von unter 1 % bei den 40- bis 49-Jährigen bis zu eindrucksvollen 12 % bei den 70- bis 75-Jährigen reicht [1]. …
Titel
Vitreomakuläre Interface-Erkrankungen
Epiretinale Gliose, Makulaforamen und Co.
Verfasst von
Prof. Dr. Lars-Olof Hattenbach, F.E.B.O.
Prof. Dr. Tim U. Krohne, F.E.B.O.
Publikationsdatum
01.06.2024
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Augenheilkunde
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 6/2024
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-024-02057-x
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Bildnachweise
Mädchen in selbst gebauter Zeitmaschine/© Santen GmbH (Symbolbild mit Fotomodell)