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01.09.2015 | Leitthema | Ausgabe 9/2015

Der Unfallchirurg 9/2015

Augmentation mit PMMA-Zement

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 9/2015
Autoren:
K.-D. Kühn, D. Höntzsch
Wichtige Hinweise
F. Gebhard, Ulm
D. Höntzsch, Tübingen
Redaktion

Zusammenfassung

Knochenzemente auf Polymethylmethacrylat(PMMA)-Basis können bei einer Vielzahl von Augmentationen problemlos eingesetzt werden. Zementassoziierte Komplikationen bei Eingriffen mit PMMA-Zementen wie Embolisation, Hitzenekrose, Toxizität oder Überempfindlichkeiten haben oftmals andere Ursachen. Kenntnisse über die Zementeigenschaften helfen dem Anwender, PMMA-Zemente sicher bei Augmentationen einzusetzen.
Bei Wirbelkörperaugmentationen ist eine hohe Röntgendichte indiziert, die insbesondere durch Zirkondioxid gewährleistet wird. Bei Wirbelkörperaugmentationen kann ein niedriger Benzoylperoxid(BPO)-Gehalt die flüssige Teigphase erheblich verlängern. Bei Augmentationen mit Zementplomben im Tumorbereich kann ein höherer BPO-Gehalt die Temperaturspitze des Zements gezielt erhöhen.
Bei osteosynthetischen Augmentationen mit PMMA sind Nekrosen selten, weil die Wärmeentwicklung in Gegenwart von metallischen Implantaten wegen der Ableitung über das Implantat niedrig ist. Größere Zementplomben ohne Ableitung über metallische Implantate können deutlich höhere Temperaturspitzen aufweisen. Die Fließfähigkeit der PMMA-Zemente ist besonders wichtig für den Anwender, um diese optimal zu verarbeiten.
Bei Überempfindlichkeiten gegen Antibiotika muss nicht auf PMMA verzichtet werden, es gibt ausreichend Alternativen auf PMMA-Basis. PMMA-Zemente sind lokale Wirkstoffträger, es können Antibiotika, Antiseptika, Antimykotika, aber auch Zytostatika dem Zement zugemischt werden. Auf antagonistische und synergistische Einflüsse ist zu achten.

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